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Feb 12

Afrikaner vergewaltigt Nichte (5), jetzt ist sie ab der Hüfte gelähmt!

In Sierra Leone sind immer mehr Kinder sexueller Gewalt ausgesetzt.

Immer mehr brutale Vergewaltigungsfälle an Kindern: Regierung in Sierra Leone ruft den Notstand aus

Freetown – In Sierra Leone hat der Fall eines kleinen Mädchens (5) für Aufsehen gesorgt. Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung durch ihren Onkel ist sie von der Hüfte ab gelähmt. Doch bei diesem einen Kind bleibt es nicht.

Weil in Sierra Leone die Zahl der Vergewaltigungsfälle an Kindern immer weiter steigt, hat der Präsident des Landes, Julius Maada Bio, den nationalen Notstand erklärt, berichtet die „Welt„.

Danach habe Bio bereits eine Gesetzesänderung angekündigt, die Vergewaltigung von Minderjährigen mit lebenslanger Haft bestrafen soll. Bislang lag die Höchststrafe dafür bei 15 Jahren.

Außerdem wolle der Präsident in der Hauptstadt Freetown eine Spezialeinheit bei der Polizei errichten, die sich nur um die schnelle Aufklärung von Missbrauchsfällen an Kindern kümmert.

Die steigende Zahl von Vergewaltigungen von Minderjährigen in Sierra Leone hat in den vergangenen Wochen bei den Einwohnern für Unruhe gesorgt. „BBC“ zufolge ist die Zahl nur der gemeldeten Vergewaltigungen im Jahr 2018 von 4000 auf 8500 Fälle gestiegen.

In den 90er-Jahren tobte in dem westafrikanischen Land ein blutiger Bürgerkrieg, sexuelle Gewalt war damals weit verbreitet. Offenbar wirkt das bis in die heutige Zeit nach. Hinzu kommt der schwere Ebola-Ausbruch in den Jahren 2014 und 2015, bei dem fast 4000 Menschen starben. Auch diese Epidemie führte zu einem Anstieg von Gewalt.

Laut UN-Entwicklungsprogramm UNDP erhöhte sich damals die Zahl von Teenagerschwangerschaften in einzelnen Regionen von Sierra Leone um bis zu 65 Prozent. Besonders dramatisch: Viele Kinder hatten ihre Eltern verloren und sind dem Missbrauch seitdem schutzlos ausgeliefert.

Quelle: tag24

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