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Apr 23

„Alle Moschee-Vereine in Österreich schließen!“

Amer Albayati plädiert für die sofortige Schließung aller Moschee-Vereine.
Bild: Christian Jauschowetz, stock.adobe.com, krone.at-Grafik

Weil diese Organisationen „politischen Islam“ verbreiten und „Radikalisierung“ betreiben, ist der Integrations- und Terrorexperte Amer Albayati „für die Schließung von allen Moschee-Vereinen in Österreich“. Ebenso plädiert der Buchautor im krone.at-Interview dafür, im Zuge dessen auch alle Kindergärten der Islamvereine zuzusperren.

Albayati trat im Gespräch mit „Krone“-Moderator Gerhard Koller vehement dafür ein, dass die Kinder islamischer Familien jedenfalls österreichische Kindergärten aufsuchen sollten. Andernfalls bestehe weiterhin die Gefahr, dass diese von klein auf in Parallelgesellschaften hineinwachsen würden.

„Die Radikalisierung beginnt in den Moschee-Vereinen“, stellte der Integrationsexperte unumwunden klar. Viele dieser 51 Moscheen und Gebetsräume allein in Wien würden von radikalen Fundamentalisten geführt. Albayati bestätigte zudem, dass viele davon „nach grausamen Eroberern und osmanischen Kriegsverbrechern benannt“ sind.

 

Ein Forschungsbericht über Wiener Moscheen hatte ja zuletzt Alarmierendes zutage gefördert: Mehr als ein Drittel der Moschee-Vereine wirke aktiv gegen die Integration der Muslime. Außenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz forderte daher mehr Kontrollen, ob die Moscheen das Islamgesetz einhalten. Bei Verstößen sollen sie aufgelöst werden.

 

Islamgesetz als „historischer Fehler“
Eben dieses Islamgesetz sei allerdings laut Albayati ein „historischer Fehler“ gewesen. Es gebe ja auch kein Christengesetz. Das Gesetz müsse daher abgeschafft oder zumindest überarbeitet werden. Wie berichtet, hatte zuletzt ein Minister aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die nachlässige Kontrolle von Moscheen in Europa mitverantwortlich für islamistische Terroranschläge gemacht.

Großteil der Muslime liberal und friedlich
Dennoch, betonte Amer Albayati, seien die meisten Muslime „absolut friedlich“ und nicht radikal. Es sei nur „ein kleiner Teil, der konservativ und radikal denkt“. Allerdings beobachte er seit geraumer Zeit mit Sorge, dass innerhalb der radikaleren Gemeinschaft nun auch antisemitische Tendenzen stark zunehmen würden. Wichtig sei daher, auf die strikte Trennung von Staat und Religion zu achten.

Quelle: krone

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