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Dez 10

Aus Rücksicht auf Moslems: Vater darf mit Tochter nicht zum Kinderschwimmen

Tim F. ist momentan in Elternzeit. Er verbringt viel Zeit mit seiner Tochter und geht mit ihr unter anderem zum Mutter-Kind-Treff. Als Mann war Tim F. zwischen den Müttern stets willkommen – bis jetzt. Von dem Kinder-Schwimmen wurde der Vater nun ausgeschlossen. Aus Rücksicht auf muslimische Frauen.

Tims Frau sei daheim und stille das zweite Kind. Darum ging Tim F. mit seiner Tochter Amelia-Sophie zum Mutter-Kind-Treff, berichtet die „Bild“-Zeitung. „Die Frauen waren begeistert, endlich ein Mann in ihrer Mitte,“ erzählte Tim F. Vergangene Woche stand ein Ausflug ins Schwimmbad an. Doch hiervon wurde der Vater nun ausgeschlossen. Die anwesenden muslimischen Frauen wollten nicht, dass ein Mann an dem Schwimmausflug teilnimmt.

In einer Mailbox-Nachricht erklärte Treff-Leiterin Svantje K. Tim den Grund: „Ich wollte dir Bescheid geben: Wir sind am Mittwoch alles Frauen. Und es sind auch muslimische Frauen dabei. Deswegen wäre es gut, wenn deine Frau kommen würde. Du kannst dann leider nicht kommen. (…) Ich hoffe auf dein Verständnis.“

„Wir wollen mehr Väter in den Eltern-Kind-Gruppen“

Doch für Tims Frau war eine Teilnahme nicht möglich. Das Schwimmen hatte für das Vater-Tochter-Gespann deswegen ausfallen müssen, erzählte der Vater. „Wir wollen mehr Väter in den Eltern-Kind-Gruppen. Wir wollen auch, dass Väter häufiger in die Elternzeit gehen. Sie sollen natürlich mit muslimischen Eltern gemeinsam am Kinderschwimmen teilnehmen. Was dort praktiziert wurde, ist grundsätzlich nicht die Linie unseres Hauses“, sagte David Lukaßen, Sprecher der Sozialbehörde, zur „Bild“-Zeitung. Man wolle mit den Verantwortlichen über den Vorfall sprechen. Vielleicht ist es Tim F. in Zukunft dann doch möglich, seine Tochter zu einem Schwimmausflug im Rahmen des Mutter-Kind-Treffs zu begleiten. Svantje K. wollte sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu dem Vorfall äußern.

Quelle: Focus

1 Kommentar

  1. Jack449

    Entschuldung aber in welchem Land leben wir? In der IRD (Islamische Republik Deutschland)? Ich selbst habe einen Migrationshimtergrund. Ich bin einigermaßen Gast hier (in meinem Land), das bedeutet, ich sollte zwar meine Traditionen pflegen, in erster Linie aber die Gepflogenheiten des Gastgeberslandes zu respektieren. Soll ich denn den Gastgeber dazu zwingen, sich anzupassen? Das passiert jetzt aber in Deutschland.
    Die Migranten finden immer einen willigen Rechtsanwalt, der sie aufklärt, was ihnen ZUSTEHT. Warum findet sich denn kein deutscher Rechtsanwalt, der diese Diskriminierung einklagt? Um unter die Arme zu greifen, ein kleiner Tipp: Artikel 3 des Grundgesetzes, unserer Verfassung. Schauen wir denn ohne Reaktion da, wie dieses Grundrecht missachtet wird?
    Leider gibt es immer noch eine große Gruppe der „nützlichen Idioten“ (schuldigung, den Begriff habe ich nicht erfunden), die es nicht merken, dass Toleranz immer beide Seiten involvieren sollte.
    Ist wirklich die AfD die einzige Möglichkeit? Möchte ich nicht haben, aber wer vertritt unsdenn? Armes Deutschland!

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