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Aug 17

Berlins Straßen gesperrt: 100 Schaulustige bei Streit zwischen Clan- Großfamilien

Bei einer schweren Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern zweier arabischstämmiger Großfamilien in Berlin-Neukölln ist ein Mann durch einen Messerstich schwer und ein weiterer leicht verletzt worden.

Autos durch fliegende Flaschen beschädigt

Ein Großaufgebot der Polizei musste anrücken, weil der Konflkt noch ein zweites Mal auf der Straße aufflammte. Das teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Die Auseinandersetzung, die viele Schaulustige beobachteten, habe den Verkehr am Einsatzort demnach zeitweise lahmgelegt.

Die Beteiligten hatten sich am Freitagabend gegen 21 Uhr zunächst in einem Café in der Fuldastraße gestritten. Später verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Gehweg vor dem Lokal. Nach Zeugenangaben sollen dabei auch Flaschen geflogen sein, die mehrere Autos beschädigt haben. Ein 46-Jähriger habe eine Schnittwunde am Arm erlitten, er sei von den herbeigerufenen Rettungskräften stationär behandelt worden. Ein 40-Jähriger sei mit einer Stichverletzung im Rücken ins Krankenhaus gekommen, wie die Polizei mitteilte.

Karl-Marx-Straße vorübergehend gesperrt

Später am Abend, gegen 23 Uhr, trafen die Streitenden auf der Karl-Marx-Straße in Höhe der Fuldastraße erneut aufeinander. Die Polizei, die erneut anrücken musste, habe die Gruppen getrennt. Laut Angaben der Behörde hielten sich zeitweise bis zu 100 Schaulustige am Einsatzort auf. Trotz mehrfacher Aufforderungen weigerten sich viele Personen, die Fahrbahn zu räumen. Die Polizei musste die Karl-Marx-Straße deshalb vorübergehend für den Verkehr sperren und sprach mehrere Platzverweise gegen Gaffer aus.

Eine Sprecherin rechnete erst ab Beginn der kommenden Woche mit ersten Erkenntnissen zu den Hintergründen. Dann sollen die Beteiligten des Streits verhört werden.

Quelle: rbb

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