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Nov 11

Brandstifter mit 5 Identitäten bespuckt Polizisten und tritt ihm in die Genitalien

Spuckschutzhaube. Bild: Bundespoliizei

Ein Polizeibeamter musste sich vor Ekel gleich mehrmals übergeben.

Eine Identitätsfeststellung im Dortmunder Hauptbahnhof eskalierte am Freitagabend (8. November) dermaßen, dass dabei mindestens ein Bundespolizist verletzt wurde. Der Täter, gegen den wegen Brandstiftung ein Hausverbot in Süddeutschland besteht, hält sich mit 5 verschiedenen Identitäten unerlaubt in Deutschland auf.

Gegen 21 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Zug im Hauptbahnhof gerufen. Dort war ein Mann in einem Intercity von Hagen nach Dortmund ohne Ticket erwischt worden.

Da der Schwarzfahrer sich rundweg weigerte, Identitätspapiere vorzuzeigen, wurde er zur Wache gebracht. Dort sollten seine Fingerabdrücke überprüft werden.

Das gestaltete sich allerdings äußerst schwierig. Denn der renitente 23-Jährige schlug und trat um sich, versuchte erst den Fingerscanner durch Fußtritte zu beschädigen und spuckte anschließend einem 43-jährigen Bundespolizisten auf die Uniform und mitten ins Gesicht.

Der Beamte musste sich vor Ekel mehrmals übergeben.

Daraufhin wurde dem Somalier eine Spuckschutzhaube übergestülpt.

Er rastete erst recht aus, gebärdete sich gegenüber allen anwesenden Bundespolizisten extrem aggressiv, beleidigte sie und randalierte in der Gewahrsamszelle anschließend dergestalt, dass er ins Gewahrsam der Dortmunder Polizei eingeliefert werden sollte.

Auf dem Weg zum Streifenwagen gelang es dem 23-Jährigen, sich die Spuckschutzhaube vom Kopf zu schieben, so dass er in Folge den ihn begleitenden 25-jährigen Bundespolizisten erst in die Augen spuckte und anschließend mit voller Wucht in die Genitalien trat.

Zwei weitere Bundespolizisten überwältigten ihn und lieferten den Somalier in das Dortmunder Polizeigewahrsam ein.

„Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann mit gleich 5 Identitäten im Bundesgebiet aufhält“, berichtet Bundespolizeisprecher Volker Stall weiter. „Einen Aufenthaltstitel für die BRD besitzt er nicht. Zudem wurde gegen den Mann ein Hausverbot ausgesprochen, weil er im Verdacht steht, in einer Flüchtlingsunterkunft in Süddeutschland eine Brandstiftung begangen zu haben.“

Die Bundespolizei leitete  ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, unerlaubten Aufenthalts und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

Die fast unglaubliche Schlussbemerkung des BuPo-Sprechers zu diesem Fall:

„Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er später – mit der Aufforderung, sich bei der Ausländerbehörde zu melden – aus dem Gewahrsam entlassen.“

Quelle: Rundblick Unna

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