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Okt 16

Brutaler Baby-Mörder erhält extrem lange Strafe für tote Tuana (†2)

Das Gericht in Wuppertal verurteilte den Babymörder.

Wuppertal – Für den brutalen Mord an einem zweijährigen Mädchen hat das Wuppertaler Landgericht einen 19-Jährigen zu einer ungewöhnlich langen Jugendstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Die Mutter der kleinen Tuana muss für drei Jahre und sechs Monate in den Erwachsenenvollzug ins Gefängnis.

Sie habe teilnahmslos verfolgt, wie ihr Lebensgefährte das Kind gequält und malträtiert habe, warf der Vorsitzende Richter der Mutter am Freitag vor.

Beim Strafmaß für den 19-jährigen folgte das Gericht dem Wunsch der Staatsanwaltschaft, wegen der Grausamkeit der Tat und der besonderen Schwere der Schuld über die eigentliche Höchststrafe von zehn Jahren im Jugendstrafrecht hinauszugehen.

Der angeklagte Italiener habe Spaß an den Qualen des Kindes gehabt, sagte der Vorsitzende.

Er habe die zweijährige Tuana gebissen, verbrüht und am Ende durch Strangulieren getötet.

Vor Gericht hatten der 19-Jährige und seine deutsche Lebensgefährtin sich gegenseitig beschuldigt. Das Gericht glaubte dem Angeklagten aber nicht, dass ihn seine Partnerin zu den Taten genötigt haben könnte. Die Misshandlungen hätten erst begonnen, als der Angeklagte bei der Frau eingezogen sei, sagte der Vorsitzende.

Das kleine Mädchen hatte das Martyrium im vergangenen Januar in Solingen erlitten. Praktisch kein Teil des Kinderkörpers sei frei von Verletzungen gewesen, hatte der Staatsanwalt beim Prozessauftakt berichtet.

Unter anderem hatte der Angeklagte die Kleine laut Anklage fünf Minuten unter eine Dusche mit kochend heißem Wasser gestellt. Ihre Haut war großflächig verbrüht. Dem Kind sei ungeheure Gewalt angetan worden.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

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