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Sep 16

Flüchtling verschanzt sich in Unterkunft – MEK-Einsatz

An dieser Wohnunterkunft am Binnenfeldredder in Lohbrügge kam es zum MEK-Einsatz. Foto: TV Newskontor

Der Mann sollte in eine andere Unterkunft ziehen, weigerte sich aber. Ein Spezialeinsatzkommando musste ihn vor sich selbst schützen.

Hamburg. Er drohte damit, sich etwas anzutun: In einer Flüchtlingsunterkunft am Binnenfeldredder (Lohbrügge) kam es am Freitagmittag zu einem Einsatz des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) der Hamburger Polizei. Ein 21 Jahre alter Ägypter weigerte sich, in eine andere Unterkunft umzuziehen und verschanzte sich mit einem Küchenmesser in seinem Zimmer.

Der Notruf erreichte die Polizei um 12.52 Uhr. Wegen der Verletzungsgefahr durch sich selbst alarmierten die Beamten auch die Sanitäter der Feuerwehr. Am Einsatzort im Stadtteil Lohbrügge war ein beträchtliches Polizeiaufgebot am Ende wohl ausschlaggebend dafür, dass der Einsatz glimpflich ausging.

Noch bevor das Spezialkommando die Unterkunft stürmen musste, ergab sich der junge Mann. Er sei freiwillig vor die Tür getreten und habe sich festnehmen lassen, sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann habe sich in der Zwischenzeit mit dem Messer selbst leichte Verletzungen an den Armen zugezogen. Er wurde von den Beamten zum Polizeikommissariat 43 nach Bergedorf gebracht.

( nib )

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.

Quelle: Abendblatt

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