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Sep 11

Hinterhältige Mordattacke mit Dönermesser: Türke muss sich in Freiburg verantworten

Symbolbild

Komplizen hielten den Kontrahenten fest, der Türke stach mehrmals brutal auf das Opfer ein, dieses wäre fast gestorben

Vor der Schwurgerichtskammer wird verhandelt gegen einen 22 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen, der sich in dieser Sache in Untersuchungshaft befindet, wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung. Zunächst soll es am Nachmittag des 17.02.2017 im Bereich des Döner-Imbisses am Freiburger Hauptbahnhof zum Streit zwischen dem Angeschuldigten und einem 28 Jahre alten Landsmann gekommen sein. Dabei soll der Geschädigte mit einem Taschenmesser versucht haben auf den Angeschuldigten einzustechen. Der Beschuldigte soll daraufhin aus den Geschäftsräumen des Döner-Imbisses ein Döner-Messer genommen haben, um sich gegen den Geschädigten, der zu dieser Zeit erheblich alkoholisiert gewesen sei, zu verteidigen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags soll der Beschuldigte bei einer Messerfirma in Freiburg ein Springmesser erworben haben, um es bei etwaigen weiteren Auseinandersetzungen mit dem Geschädigten einsetzen zu können.

Noch am frühen Abend des 17.02.2017 sei der Geschädigte dann erneut in den Döner-Imbiss am Bahnhof gekommen. Der Geschädigte habe dort erneut ein Messer gezogen und damit in Richtung des Beschuldigten eingestochen. Der Beschuldigte habe ausweichen und den Angriff abwehren können, wobei der Geschädigte sein Messer verloren habe. Dieses soll der Beschuldigte sodann aufgenommen und damit mehrfach auf den am Boden von zwei Zeugen festgehaltenen Geschädigten eingestochen haben.

Am hellichten Tage wird mitten am Hauptbahnhof ein Mann fast totgestochen – Alltag in Freiburg

Die Auseinandersetzung soll sich dann in den Außenbereich auf den Bahnhofsvorplatz verlagert haben. Der Beschuldigte soll dem Geschädigten nachgesetzt sowie mit Tötungsabsicht das zuvor von ihm erworbene Springmesser gegen den Geschädigten eingesetzt und diesen mit mehreren Stichen schwer verletzt haben. Der Geschädigte habe nur durch intensivmedizinische Behandlung und eine Notoperation gerettet werden können.

Landgerichtsgebäude, Salzstr. 17, Freiburg, Saal IV, 1 Ks 200 Js 5381/17

Fortsetzungstermine waren vorgesehen für den 17.08., 05.09. und 07.09.2017, jeweils 8:30 Uhr.

Quelle: Truth24.net

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