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Mrz 22

Job-Berater in großer Angst: „Migranten immer aggressiver“

In der Untersuchung seien „Auffälligkeiten bei Nationalitäten“ festgestellt worden.

Wien – Mitarbeiter des österreichischen Jobcenters (AMS) klagen über Probleme bei der Betreuung „von Arbeitslosen mit nicht-deutscher Muttersprache“.

Dabei sei die Zusammenarbeit mit Tschetschenen und Afghanen besonders schwierig. Laut einem internen Revisionsbericht seien mangelnde Deutschkenntnisse sowie religiöse und kulturelle Gründe das Integrationshindernis Nummer 1.

Der Chef des Arbeitsmarktservice (AMS) in Österreich, Johannes Kopf, ist der Meinung, dass es sich um „Einzelbeobachtungen seiner Angestellten“ handele, schreibt heute.at.

Im Juni 2017 gab es demnach einen Bericht, der nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Dieser „basiert auf Untersuchungen in Geschäftsstellen in Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg und Wien“.

Die Untersuchung hatte zum Thema, ob „Migranten beim Arbeitsmarktservice schlechter betreut werden als Inländer und ob sie bei der Jobsuche von Unternehmen diskriminiert werden“.

Darauf wurden keine Hinweise gefunden.

Vor allem Tschetschenen seien überdurchschnittlich oft gewaltbereit

Im Bericht heißt es: "Tschetschenen, Syrer und Afghanen seien schwer in soziale Berufe oder in die Gastronomie zu vermitteln, weil der Servicegedanke abgelehnt wird."
Im Bericht heißt es: „Tschetschenen, Syrer und Afghanen seien schwer in soziale Berufe oder in die Gastronomie zu vermitteln, weil der Servicegedanke abgelehnt wird.“

Anders sehen das befragte AMS-Führungskräfte. Diese gaben an, dass angeblich „Auffälligkeiten nach Nationalitäten“ zu beobachten seien.

Laut der Untersuchung gebe es Probleme: „Übereinstimmende Wahrnehmungen“ sehen vor allem Tschetschenen, die überdurchschnittlich oft gewaltbereit seien.

Außerdem hätten manche AMS-Mitarbeiter Angst, ihnen Vorschläge für Jobs oder Kurse zu machen. Einige Mitarbeiter seien auch bedroht worden.

Tschetschenen, Syrer und Afghanen seien „schwer in soziale Berufe oder in die Gastronomie zu vermitteln, weil der Servicegedanke abgelehnt wird“, heißt es in diesem Bericht weiter.

Wie heute.at auch schreibt, würden allgemein „muslimische Väter und Ehemänner die Arbeitsaufnahme oder Ausbildung ihrer Töchter und Frauen behindern“.

Laut der Führung des AMS heißt es in einem Statement, dass den AMS-Mitarbeitern „Schulungen zum interkulturellen Verständnis“ angeboten würden. Vielen Beratern falle es demnach schwer, „zwischen Wahrnehmung und Vorurteil zu unterscheiden“.

In Wien haben derzeit 61 Prozent der AMS-Kunden Migrationshintergrund, in Gesamt-Österreich sind es 42 Prozent. Insgesamt haben bereits 71 Prozent aller vom AMS Wien betreuten Jugendlichen Migrationshintergrund oder sind Ausländer.

Fotos: dpa (Symbolbild)

 

Quelle: Tag24

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