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Apr 10

Kölner Rheinboulevard: Stadt erlässt Shisha-Verbot und droht mit hohen Bußgeldern

Verbotsschild Rheinboulevard

Dieses Verbotsschild stellt die Stadt Köln am Deutzer Rheinboulevard auf.

Foto: Stadt Köln

Köln –Das Rauchen von Wasserpfeifen („Shishas“) auf dem Kölner Rheinboulevard ist bereits ab Samstag (8. April) verboten! So hat es Stadtdirektor Dr. Stephan Keller jetzt  verfügt. Ein Verbotsschild weist alle Besucher darauf hin.

Knöllchen bis 150 Euro

Verstöße gegen das Shisha-Verbot werden mit einem Bußgeld ab 75 bis 150 Euro geahndet. Hintergrund für das Verbot seien Verschmutzungen und Verunreinigungen sowie Beschädigungen der steinernen Treppe am Rheinboulevard.

„Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln, die für die Reinigung des Reinboulevards zuständig sind, hatten in letzter Zeit fast täglich erhebliche und teils auch mit hohem Reinigungsaufwand nicht mehr zu beseitigende Verschmutzungen und andere Verunreinigungen sowie Beschädigungen der steinernen Treppe am Rheinboulevard festgestellt“, teilte die Stadt Köln mit.

Die Stadt Köln erlässt ein Shisha-Verbot auf dem Deutzer Rheinboulevard.
Foto: Weiser

Treppe schwer beschädigt

Die Sitzstufen wiesen schollenartige Abplatzungen, Oberflächenveränderungen und dauerhafte, nicht mehr zu entfernende Verfärbungen des Betons durch die heiße Kohle und den Tabak der Shisha-Rauchenden auf. Der Rheinboulevard wird vor allem an Sommertagen von der Öffentlichkeit als Freizeit- und Aufenthaltsfläche rege genutzt.

Ziel der Stadt Köln sei es, den Rheinboulevard in der vorhandenen hochwertigen Qualität und in einem dauerhaft guten Erscheinungsbild allen Nutzern als Aufenthaltsfläche zur Verfügung zu stellen.

Mehr Licht am Rheinboulevard

Zudem solle die Beleuchtungssituation am Rheinboulevard verbessert werden. Provisorisch werden zunächst vier Baustellenbeleuchtungen oberhalb der Sitzstufen sowie zehn zusätzliche Scheinwerfer an bestehenden Laternen im Bereich zwischen Hyatt und der Deutzer Brücke angebracht.

Eine dauerhafte Lösung werde derzeit von der Verwaltung erarbeitet.

 

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