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Apr 16

Kripo deckt Drogengeschäfte in Asylunterkunft auf – Festnahmen in Landshut

Eine Lieferung von Drogen in eine Asylbewerberunterkunft in Landshut haben Ermittler der Kripo Niederbayern verhindert. Die zwei Dealer, zwei Syrer im Alter von 22 und 29 Jahren, wurden verhaftet. Bei Durchsuchungen in der Asylbewerberunterkunft wurden die Ermittler zudem fündig.

Der Kripo lagen Erkenntnisse vor, wonach die beiden Männer Drogen in die Asylbewerberunterkunft in der Niedermayerstraße in Landshut liefern wollten. Daraufhin kontrollierten die Ermittler am Sonntag um 22.30 Uhr am Landshut Hauptbahnhof. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern in einer Pressemitteilung schildert, seien die beiden zuvor unterwegs gewesen, um Drogen zu beschaffen. Bei der Kontrolle fanden die Beamten im Gepäck des 29-Jährigen einen Schuhkarton, in dem rund 400 Gramm Marihuana waren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut wurden die beiden Syrer verhaftet. Sie stehen im dringenden Verdacht, Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge betrieben zu haben. Sie wurden nach Vorführung beim Ermittlungsrichter in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Nach der Festnahme der beiden Drogenkuriere führten die Ermittler am Montag noch mehrere Durchsuchungen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Landshut in der Landshuter Asylbewerberunterkunft durch. Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass ein 32 Jahre alter Iraner seit mindestens Anfang 2019 Drogen für den 29-jährigen, zuvor verhafteten Syrer in seinem Zimmer aufbewahrte und auch beim Verkauf half. Neben geringen Mengen von Betäubungsmitteln stellten die Beamten in der Unterkunft außerdem auch mehrere hundert Euro sowie Handys sicher, die nun ausgewertet werden sollen.

Quelle: pnp

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