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Mai 11

Messer-Asylanten bescheren Deutschen schärferes Waffengesetz: Bundesländer planen Messer-Verbot

Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als sechs Zentimetern dürfen nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werdenFoto: Malte Christians / dpa

Die Bundesländer streben laut einem Medienbericht ein weitreichendes Messer-Verbot in Deutschland an.

Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, liegt dem Bundesrat schon ein Gesetzentwurf vor: Das Mitführen von Klingen in Einkaufszentren, an Bahnhöfen, Haltestellen und bei Großveranstaltungen soll verboten werden können.

Die Länder Bremen und Niedersachsen schreiben in ihrem Entwurf, dass Messerangriffe „weiterhin in hoher Zahl“ verübt werden, so die Zeitung. „Sie sind besonders gefährlich und beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.“

▶︎ Konkret sehe das Gesetz vor, dass Waffen-Verbotszonen auf Orte ausgeweitet werden sollen, „an denen sich besonders viele Menschen aufhalten“. Die Wahrscheinlichkeit sei „besonders hoch“, dass es an diesen Orten zu Übergriffen komme.

Die Verschärfung sieht demnach darüber hinaus vor, dass feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als sechs Zentimetern nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden dürfen – bislang sind bis zu zwölf Zentimeter erlaubt.

Der Umgang mit Springmessern soll unabhängig von der Klingenlänge komplett verboten werden. Laut „Saarbrücker Zeitung“ wird mit der Zustimmung im Bundesrat gerechnet.

Quelle: BILD

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