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Apr 10

Mord an Union-Fan (19): Hinter dieser Tür versteckte sich der rumänische Killer

Hinter dieser Tür in Finsterwalde (Brandenburg) hatte sich der Killer Razvan-Florin C. (29) verstecktFoto: Jörg Bergmann

Berlin – Im Fall des kaltblütig erstochenen Union-Fans Karl M. (19) aus Berlin ist Dienstag der mutmaßliche Killer festgenommen worden! Die Berliner Polizei fand Razvan-Florin C. (29) Dienstagfrüh um 7 Uhr in Finsterwalde (Brandenburg) bei seiner Lebensgefährtin Nadja S. (38). Am Nachmittag erließ ein Haftrichter Haftbefehl wegen Mordes!

Union-Fan Karl M. (19) wurde am 9. Februar kaltblütig auf dem Netto-Parkplatz an der Wichertstraße (Berlin-Prenzlauer Berg) erstochen
Union-Fan Karl M. (19) wurde am 9. Februar kaltblütig auf dem Netto-Parkplatz an der Wichertstraße (Berlin-Prenzlauer Berg) erstochenFoto: Privat
 

Schwer bewaffnet und maskiert betraten Berliner Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos das Mehrfamilienhaus. Mit einer Ramme brachen sie die Tür auf.

In der Wohnung der Mutter von drei Kindern war auch Razvan-Florin C. (29). Ein vorbestrafter Rumäne, geboren in Brasov, einer 250 000-Einwohner-Stadt im Schatten der Karpaten in Siebenbürgen. Razvan-Florin C. ist vorbestraft wegen Körperverletzung, Drogendelikten, Hausfriedensbruch und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Die tödliche Attacke

Karl M. lief mit einem Kumpel über den Netto-Parkplatz, als er auf Razvan-Florin C. getroffen sein muss. Karl trug ein Union-Trikot und einen Rucksack mit Vereinsemblem. Deshalb lag die Vermutung nahe, er könnte deswegen ins Visier des Killers geraten sein.

Doch vermutlich geriet Karl an einen hochaggressiven Straftäter, der nur Streit suchte. „Hey ihr Schwuchteln, was wollt ihr?“, soll Razvan-Florin C. zu Karl und seinem Kumpel gerufen haben, als sie an ihm, seinem Huskie und einer Frau in blauer Jacke vorbeigegangen waren.

Doch vermutlich geriet Karl an einen hochaggressiven Straftäter, der nur Streit suchte. „Hey ihr Schwuchteln, was wollt ihr?“, soll Razvan-Florin C. zu Karl und seinem Kumpel gerufen haben, als sie an ihm, seinem Huskie und einer Frau in blauer Jacke vorbeigegangen waren.

Karl und sein Kumpel wollten weitergehen. Doch Razvan-Florin C. soll sich vor Karl gestellt und ihm mehrfach gegen die Brust geschlagen und geschubst haben. „Soll ich einen von Euch stechen?“, rief er offenbar immer wieder.

Als die beiden sich wegdrehten und ein paar Schritte liefen, rannte der Killer hinter ihnen her. Karls Kumpel erzählte später: „Ich hörte noch das Klicken, wie sich ein Messer öffnete.“ Dann soll Razvan-Florin C. zugestochen haben. Karl starb sechs Stunden später im Krankenhaus.

Die Anteilnahme nach der Bluttat war groß. Am Tatort legten Freunde, Bekannte und andere Union-Fans Blumen nieder
Die Anteilnahme nach der Bluttat war groß. Am Tatort legten Freunde, Bekannte und andere Union-Fans Blumen niederFoto: Timo Beurich

Der Wohnsitz des Rumänen ist in Berlin-Lichtenberg. Auch diese Wohnung haben die Ermittler der Mordkommission am Vormittag durchsucht.

Im Hausflur des Wohnhauses von Razvan-Florin C. hingen Dienstag noch die Zeugenaufrufe der Polizei, mit denen die Mordkommission nach dem Killer suchte und die hundertfach plakatiert wurden …

Quelle: BILD

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