Jun 21

Monheim (NRW): Marokkanerin (30) sticht 18-Jährige auf Spielplatz nieder

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung (Symbolfoto)Foto: picture alliance / Daniel Bockwo

Monheim (NRW) – Ein Streit auf einem Spielplatz ist in Monheim völlig eskaliert. Eine Frau (30) stach laut Polizei eine junge Frau (18) nieder, die Behörden ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Vorgeschichte ist laut den Ermittlern kompliziert: So hatte sich auf dem Spielplatz offenbar zunächst die minderjährigen Schwestern der beiden Frauen gestritten. Die 18-Jährige ging dazwischen, dann löste sich die Situation zunächst auf.

Gegen 20 Uhr tauchte dann die 30-Jährige bei der 18-Jährigen auf. „Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung“ habe dann die ältere Frau der jüngeren Frau mit einem Messer in die Seite gestochen, so die Polizei.

Die 18-Jährige sei dadurch schwer verletzt worden. Lebensgefahr habe aber nicht bestanden. Sie wurde notoperiert.

Kurz nach dem Angriff habe die 30-Jährige dann bei der Polizei angerufen und alles gestanden. Sie sei vorläufig festgenommen und dann wieder freigelassen worden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung laufen weiter. Opfer und Täterin sind beide Deutsche mit marokkanischen Wurzeln.

Quelle: BILD

Jun 20

Immer mehr Todesdrohungen gegen Kommunalpolitiker

Der Politiker Walter Lübcke wurde auf der Terrasse seines Hauses mutmaßlich von Neonazi Stephan Ernst ermordetFoto: Sean Gallup / Getty Images

Die Spitzenpolitiker und Minister werden oft von der Polizei bewacht, doch bei Kommunalpolitikern ist das selten der Fall. Bei dem Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke mit – laut Bundesanwaltschaft – rechtsextremen Motiv war das dramatisch.

Der Deutsche Städtetag schlägt nach dem Attentat auf Walter Lübcke Alarm, ist besorgt um andere Politiker in den Städten und Gemeinden.

►„Leider sind gerade auch Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in den letzten Jahren stärker Drohungen und Anfeindungen ausgesetzt“, sagte der Städtetagspräsident, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Todesliste mit Politiker-Namen

In Mecklenburg-Vorpommern soll in der Neonazi-Szene sogar einen ominöse „Todesliste“ kursieren, auf der 29 Politiker-Namen stehen! Demnach wollten Rechtsextreme der Gruppe „Nordkreuz“ diese Politiker am „Tag X“ festnehmen und töten. Dafür horteten sie Waffen und Munition.

Obwohl die Gruppe bei einer Razzia aufflog – ihr gehörten auch Polizisten, SEK-Männer und ein Ex-LKA-Beamter an – sind die Ermittler weiterhin alarmiert.

Die Informationen über die „Todesliste“ haben die Sicherheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern nach BILD-Informationen inzwischen an den Generalbundesanwalt weitergeleitet. Dort werden sie geprüft.

Extremismus-Forscher gehen davon aus, dass manche Neonazi-Gruppen inzwischen in den Untergrund abgetaucht sind.

▶︎ Der Extremismus-Forscher Professor Hajo Funke (FU Berlin) zu BILD: „Combat 18 ist im Untergrund. Die Mitglieder vor Ort kennen sich in der Regel; darüberhinaus agieren sie über das Internet und Soziale Medien – viel mehr als früher. Die Strukturen von Combat 18 sind hochkriminell und von einer Ideologie gekennzeichnet, die absolute terroristische Gewalt – wie einen Mord – will. “

Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke (CDU) war in der Nacht zum 2. Juni mit einer Schussverletzung am Kopf auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha entdeckt worden. Der 65-Jährige starb wenig später im Krankenhaus.

Die Bundesanwaltschaft geht von einem politischen Attentat mit rechtsextremem Hintergrund aus. Unter dringendem Tatverdacht sitzt der 45-jährige, vorbestrafte Stephan Ernst in Untersuchungshaft. Wegen der Bedeutung des Falls hat am Montag der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen.

Es herrscht „Alarmstufe Rot“

Innenminister Horst Seehofer (CSU) sprach in einer Pressekonferenz am Dienstag mit Blick auf den Mordfall Lübcke von einer „neuen Qualität“ von Gewalt, die man „sehr, sehr ernst“ nehmen müsse. Kommunalpolitiker seien offensichtlich akut bedroht. „Schutzmaßnahmen sind angebracht“, warnte Seehofer.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert eine zentrale Meldestellen für angefeindete Mandatsträger von der „eine zentrale Verfolgung in Gang gesetzt werden“, sagte Geschäftsführer Gerd Landsberg der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Und: „Wer sich für die Allgemeinheit einsetzt und damit Verantwortung für unser Land und die Demokratie übernimmt, sollte auch besonders geschützt werden“, sagte Landsberg.

Der Extremismus-Experte Hajo Funke sagte zu BILD: Nach dem Mord an Lübcke herrsche „Alarmstufe Rot, denn die Gefahr von Nachahmer ist hoch. Rechte Terroristen können sich jetzt ermutigt fühlen, ebenfalls zuzuschlagen. Deshalb müssen alle Politiker und Personen, die bedroht werden, unter Polizeischutz gestellt werden“, sagte er.

Und: „In den kommenden Monaten wird es noch gefährlicher, es ist Gefahr in Verzug. Wenn wir nicht aufpassen, dann ist das der Anfang des Zeitalter des neuen rechten Terrors,“ warnt der Extremismus Forscher.

Krisen-Gipfel in Berlin

Der Innenausschuss im Bundestag berät am kommenden Mittwoch in einer Sondersitzung über den Mordfall Walter Lübcke.

Grüne, Linke, FDP im Bundestag hatten auf die Sitzung gedrungen. Auch Union und SPD forderten das und baten um die Teilnahme des Generalbundesanwalts. Er hatte die Ermittlungen wegen des mutmaßlich rechtsextremen Motivs des Tatverdächtigen übernommen. Außerdem sollen Vertreter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des Bundeskriminalamtes sowie der hessischen Ermittlungsbehörden Rede und Antwort stehen. Auch der AfD-Innenpolitiker Martin Hess hatte sich für eine Sondersitzung ausgesprochen.

Quelle: BILD

Jun 19

Verlogene Merkeldiskretion: Krampfursache eher Alkoholsucht, Tumor, Epilepsie, Hysterie oder Medikamente

Klonische Kontraktionen der Hand und krampfhaftes Beissen während eines ernsten Krampfanfalls, Credits: Euronews

Merkels Zitteranfall ist tatsächlich ein Krampfanfall! Er soll angeblich wegen „Dehydratation“ eingetreten sein, so schleimt es seitens einiger willfähirger Mediziner, das ist jedoch gelogen. Vielmehr stehen wohl andere Ursachen hinter dem Anfall, keine davon ist harmlos. Mediziner Dr. L erklärt es und entlarvt Merkels 3- Glaslüge

Die Merkelfreunde hatten gestern Angst um die ewige Kanzlerin, während des Empfangs des ukrainischen Staatschefs Selenskyj fing sie plötzlich an zu krampfen, ohne dieses unter Kontrolle zu bekommen. Im Nachgang verniedlichten es die Medien als „zittern“.

Hinterher äußerte die Kanzlerin sogar lapidar, nach ein Paar Glas Wasser gehe es ihr sehr gut. Das läßt ernsthafte Sorgen um die Gesundheit dieser ins Alter gekommenen Frau aufkommen. Wer das allerdings anspricht, wird medial kleingeprügelt, von hochbezahlten Staatspropagandisten wie Dunja Hayalis. Uns doch egal, als einziges News Magazin recherchieren wir ernsthaft und sagen was los ist! Wie immer.

 

„Ich hab’ inzwischen mindestens drei Gläser Wasser getrunken, das hat offensichtlich gefehlt. Und insofern geht es mir sehr gut.“ (Angela Merkel)

In Folge dieser absurden Erklärung meldeten sich ganz schnell willfährige Mediziner zu Wort und erklärten dies für „sehr plausibel“. Dehydratation sei die wahrscheinlichste Ursache. Das ist allerdings dreist gelogen, wir Dr. L entlarft hat.

Die 3- Glas Wasser Geschichte ist dreist gelogen und kann gar nicht stimmen – Dr. L.

Dr. L erklärt wie es wirklich ist.

Es gibt in seltenen Fällen der Dehydratation einen schweren Natriummangel. Dieser kann nur auftreten, wenn über einen langen Zeitraum, etwa mehrere Tage Dehydratation eintritt, allerdings meist nur dann, wenn andere Faktoren hinzu kommen, wie etwa Medikmente die die Nierenfunktion verändern. Jedenfalls lässt sich eine solch schwere Säure Basen- Haushatsstörung nicht durch trinken von 3 oder mehr Gläsern Wasser wieder beheben. Der Patient gehört hier an den Tropf erhält hyperosmolare Lösungen intravenös und ist intensiv- überwachungspflichtig. Nur diese schwere Störung kann zu Muskelkrämpfen und noch viel seltener auch zu Krampfanfällen führen, nicht aber eine normale Dehydratation, die sich durch Wassertrinken wieder beheben ließe. (Dr. L.)

Die Kanzlerin hatte wohl einen ernthaften „klonischen Krampfanfall“, als Ursache kann Natriummangel ausgeschlossen werden

Viel besorgter bin ich über die Art des Anfalls, es handelte sich wohl um einen klonischen Krampfanfall, wie man ihn etwa bei Alkoholikern und Epileptikern beobachten kann. Hier von einer Dehydratation zu sprechen grenzt an Esoterik. Sehr schön läßt sich dies anhand der krampfenden Hände beobachten (Kreis im Bild), die im Wechsel mit Mundkrämpfen auftreten, das ist der absolute Klassiker (Dr. L.)

Unter der bekannten Platform „Netdoktor“ ist Dehydratation nicht einmal aufgeführt, bei forschenden Uniklinken ebenso wenig

Unter der bekannten Platform Netdoktor ist  für Krampfanfälle und für Zitteranfälle Dehydratation nicht einmal aufgeführt, so unwichtig ist dieses Symptom „Zittern“ bzw. „Krampfen“ für diese Diagnose „Dehydratation“. Genauso sieht es bei der Universitätsklinik Freiburg aus.

Viel wahrscheinlicher sind folgende Diagnosen:

– Epilepsie

– Alkoholentzugssyndrom

– Psychische Störung (Hystrionischer Anfall/ Hysterie / Kriegszittern)

– Entzugssyndrom von Benzodiazepinen (Diazepam, Lorazepam etc…)

– Multiple Sklerose (MS)

– Tumor

– Medikamentös inuzierter Krampfanfall

 

Quelle: Truth24.net

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Jun 19

Tauber will Verfassungsfeinden die Meinungsfreiheit entziehen

Nach dem Mord an Walter Lübcke mehren sich die Stimmen nach einem härteren Vorgehen gegen Rechtsextremismus. Der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat nun konkrete Vorstellungen geäußert und sorgt damit für eine Kontroverse.

Im Kampf gegen Extremismus plädiert der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber dafür, Verfassungsfeinden bestimmte Grundrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu entziehen. Nur das Strafrecht anzuwenden, genüge nicht, schrieb der Politiker aus dem Main-Kinzig-Kreis in einem Gastbeitrag für die „Welt“ mit Blick auf den mutmaßlich rechtsextremen Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Bei Twitter löste der Beitrag eine kontroverse Debatte aus.

„Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben uns ein scharfes Schwert zum Schutz der Verfassung in die Hand gegeben. Es ist Zeit, von ihm Gebrauch zu machen“, schrieb Tauber. Er bezog sich auf Artikel 18 des Grundgesetzes, der noch nie angewendet worden sei.

„Politische Rechte kann man nicht integrieren“

Wörtlich steht dort: „Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.“

 

Quelle: FAZ

Jun 19

Türkischer Ehemann 23 Jahre nach Mord an junger Frau verhaftet

© imago/Hubert Jelinek

Rund 23 Jahre nach dem Mord an einer 22-jährigen Frau in Baden-Württemberg ist deren lange untergetauchter tatverdächtiger Ehemann verhaftet worden.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch in Offenburg mitteilten, hatten sie seit November 2017 teils verdeckt gegen ihn ermittelt. Zu dieser Zeit brachte ein Visumsantrag im deutschen Generalkonsulat im türkischen Izmir die Behörden wieder auf die Spur des Beschuldigten.

Motiv noch ungeklärt

Am Dienstag nahmen Spezialkräfte den inzwischen 48-Jährigen dann in Stuttgart fest. Er gestand die Tat und wurde von einem Richter in ein Untersuchungsgefängnis eingewiesen. Laut Ermittlern soll der zur Tatzeit 25-jährige Mann am 20. Juni 1996 seine Frau in Gegenbach-Bermersbach erstochen haben. Mutmaßlich ging es um Geld. Danach setzte er sich in die Türkei ab und tauchte dort unter.  

Quelle: AFP/ web.de

Jun 18

Moslem erschießt Ehefrau vor Augen der Kinder an Ostersonntag – Urteil rechtskräftig

(Symbolfoto) Foto: dpa

Hechingen – Der Bundesgerichtshof hat zwei Revisionen gegen Strafurteile des Landgerichts Hechingen als unbegründet abgelehnt.

Im ersten Fall ging es um die Verurteilung eines zur Tatzeit 48-jährigen Mannes albanisch-kosovarischer Herkunft. Er war wegen Mordes an seiner Ehefrau am Ostersonntag 2018 in Winterlingen zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Wie damals berichtet, hatte er seine Frau vor den Augen der Kinder mit Pistolenschüssen getötet. Die Große Strafkammer des Hechinger Landgerichts sah es als erwiesen an, dass der Mann die Trennungsabsichten seiner Frau nicht akzeptieren wollte.

Der zweite Fall betraf einen 32-jährigen Mann, der nach drei bewaffneten Raubüberfällen auf das Spielcasino „Magic Casino“ in Tübingen, auf die Spielothek „Bucki’s“ in Bisingen und auf die Shell-Tankstelle in Geislingen nach einem aufwendigen Indizienprozess zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden war. Bei der Verurteilung war auch die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet worden. Die Anordnung einer Sicherungsverwahrung blieb vorbehalten.

In beiden Fällen hatten die Angeklagten Revision beantragt. Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs sind die beiden Urteile in vollem Umfang rechtskräftig, heißt es in einer Mitteilung des Hechinger Landgerichts.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Jun 18

Mord in Nordstetten: Mörder Mohammed O. grinst im Gerichtssal vor sich hin

Das ehemalige Offizierskasino. Hier wollte Michael Riecher Wohnungen für sich und den syrischen Flüchtling einrichten. Foto: Schülke

Rottweil/Horb – Wie sehr die Angehörigen des getöteten Immobilienunternehmers Michael Riecher (57) leiden müssen, können Außenstehende nicht erahnen. Im Gerichtssaal brach es aus der Zwillingsschwester des Opfers heraus. Sie sagt: „Der Hauptangeklagte grinst die ganze Zeit vor sich hin. Er hat hier nicht zu grinsen! Das ist ein Mordfall.“ Auch Riechers zweite Schwester springt auf, klopft auf den Tisch. Ruft: „Genau“.

Die Emotionen kochen hoch im Gerichtssaal. Kein Wunder. Schildert doch die Zwillingsschwester des Opfers, wie gut es Michael Riecher mit Mohammed O. gemeint hatte.

Die Schwester schildert zunächst, wie sich Riecher vom Informationselektroniker bei Riese über Versicherungen und Immobilien hochgearbeitet hat: „Er sagte mir, dass er etwas arbeiten wollte, wo er keine dreckigen Hände bekommt. Für ihn gab es nur Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tage –­ auch Samstag und Sonntag. Als dann die Wende kam, hat er die Chance ergriffen und hat in Leipzig alte Herrenhäuser mit Stuck gekauft.“ Die Arbeit, die Geschäfte – Glück in der Liebe hatte Riecher nicht, so die Schwester.

Zerbrochene Liebe

Die erste große Liebe zu einer Türkin –­ gescheitert, weil die Eltern die Hochzeit ablehnten. Für diese Frau, so sein bester Freund, hatte Riecher ein Kilogramm Goldmünzen als „Brautgeld“ gekauft. Der Goldwert für 1000 Gramm Gold liegt am 17. Juni 2019 bei knapp 38 .400 Euro. Der beste Freund schildert: „Das war eine feste Beziehung. Er hat jahrelang gekämpft, ehe das weg war.“

Dann eine Brasilianerin, die schon ein Kind mitbrachte. Die Schwester: „Beide wollten heiraten, sie noch ein Kind. Er nicht. Weil er dann seine Arbeit und Geschäfte, die er von Nordstetten aus gesteuert hatte, nicht mehr in Ruhe hätte machen können.“ Man habe sich zwar einvernehmlich getrennt, doch darunter, so sein bester Freund, habe Michael Riecher jahrelang gelitten. Dann erzählt die Zwillingsschwester die Geschichte des Elternhauses Riechers, in dem Mohammed O. –­ der laut Anklage Riecher erwürgt haben soll – zuletzt gewohnt hatte: „Ich bin mit 24 ausgezogen. Er war sparsam, kam immer zu meinen Eltern zum Essen.“

Streit ums Elternhaus

Später gab die Zwillingsschwester ihre Arbeit bei Daimler-Chrysler auf, um ihre Eltern zu pflegen: „Es war unter den Geschwistern abgesprochen, dass ich das Haus bekomme.“ Doch als sie gestorben waren, gab es kein Testament. Die Schwester erzählt: „Michael wollte das Haus behalten.“ Es kommt zum Streit unter den Geschwistern. Und zur „Kommunikationspause“, wie die Schwester erzählt. Riecher zahlte dann den Geschwistern jeweils 30.000 Euro aus. Die Zwillingsschwester verzieh ihm, nahm wieder Kontakt auf.

Sie erzählt: „Umso erstaunter war ich, als er mir im Sommer beim Essen im Quartier 77 erzählt hat, dass er das Haus jetzt dem Hauptangeklagten gibt. Zwar mit Mietvertrag, aber er muss nichts zahlen. Michael hatte für arme Menschen und Asylanten ein großes Herz.“

Pläne mit dem Kasino

Dann habe ihr Bruder ihr von den neuesten Plänen erzählt. Er wolle jetzt das Offizierskasino ausbauen. Zwei Wohnungen. Eine für Mohammed O. und seine damals schwangere Frau, eine für sich.

Die Schwester schildert Riechers Absicht: „Dann kann mich seine Frau später versorgen, pflegen. Ich bin nicht allein, und er muss nichts bezahlen. Michael war auch stolz, weil im Ehebett unserer Eltern wieder neues Leben gezeugt worden war.“

Der Richter will wissen, ob es für den Kasino-Plan eine Finanzierung gab. Oder Verabredungen mit dem Angeklagten. Die Schwester: „Nix nix. Das kann ich nicht verstehen. Man tötet doch keinen goldenen Esel!“

Am Samstag hatte Mohammed O. gegen 9 Uhr bei Riecher geklingelt, weil er angeblich einen Termin mit ihm habe. Die Schwester: „Michael hat mir erzählt, seitdem er COPD (Raucherlunge, d. Red.) hat, macht er keine Termine mehr vor 10 Uhr.“

Dann wird sie zum Fundort der Leiche gerufen. Sagt: „Ich habe der Polizei gesagt, sie soll die Terrassentür zu machen. Die steht immer offen. Macht die zu. Oder einer muss drin bleiben, damit kein Fremder reingeht.“ Die Polizei habe darauf nicht reagiert. Ob die Kripo etwas gemacht hatte, weiß sie im Gericht nicht.

Die volle Geldkassette

An dem Tag hat sie auch die Geldkassette mit den Goldmünzen und Geld in der Schlafzimmerkommode gesehen, die ein Polizist mit Handschuhen geöffnet hat. An einem der ersten Hauptverhandlungstage berichtete der Ermittler von Werten in Höhe von mindestens 25.000 Euro in dieser Kassette.

Am Sonntag nach der Tat besuchte die Zwillingsschwester mit ihrem Mann Mohammed O.: „Ich wollte wissen, was gelaufen ist.“

Verdacht kommt auf

Ihr Eindruck vom Hauptverdächtigen an diesem Tag: „Er war die Freundlichkeit in Person. Dass er mir nicht noch die Füße geküsst hat… Er wirkte recht gefasst, hat zwar gesagt, dass er traurig sei.“ An seiner Mimik habe sie das aber nicht gesehen. Hinterher sagt die Zwillingsschwester zu ihrem Mann: „Der verheimlicht uns was und hat ein schlechtes Gewissen!“

Der Richter forscht dann nach dem Beute-Rätsel. Denn: Laut dem Teilgeständnis des zweiten Angeklagten Iyad B. bei der Polizei. habe er 3000 Euro von Riecher bekommen, ehe Mohammed O. das Opfer erwürgt habe.

Richter Karlheinz Münzer: „Hatte Ihr Bruder Vermögenswerte im Haus. Geld, Edelmetalle?“ Die Zwillingsschwester: „Er hat immer Geld da gehabt, aber keinen Tresor.“ Den habe man auch jetzt –­ nach der Freigabe durch die Polizei –­ nicht gefunden.

Die Zwillingsschwester: „Michael hat mir einmal erzählt, das Mohammed O. Geld von ihm wollte. Das hat er ihm aber nicht gegeben.“

Lag Beute im Komposthaufen?

Dann erzählt sie von Anfang Januar. Männer mit Ludwigsburger Kennzeichen hatten im Gelände rund um das Haus offenbar gegraben. Die Polizei Horb wurde zwar gerufen, kam aber erst Stunden später.

Die Zwillingsschwester schildert: „Nachbarn haben beobachtet, wie die Männer den Komposthaufen gegraben haben. Die Polizei kam erst zwei Stunden später. Da waren diese Männer vor der Volksbank und behaupteten, sie hätten dort Fußball gespielt. Meine Vermutung ist, dass der Hauptangeklagte oder der andere Geld oder Goldmünzen mitgenommen und dort versteckt haben. Die Kripo hat das ganze Haus so auf den Kopf gestellt, dass wir es nicht mehr sehen konnten und es abgerissen haben. Der einzige Ort, der nicht durchsucht wurde, war der Komposthaufen. Dort lag die Beute, die von Verwandten aus Ludwigsburg geholt wurde!“

Der Hinweis-Zettel

Am Freitagabend – dem Tattag –­ klebte im Terminkalender von Michael Riecher ein gelber Notizzettel: „O. Gold“. Die Zwillingsschwester: „Das heißt: Entweder hat Michael dem Hauptangeklagten Geld für den Goldkauf gegeben. Entweder hat dieser das Geld nicht zurückgegeben oder das Gold kassiert.“ Was ihr auch auffiel: An diesem Sonntag lag die Frau des Hauptangeklagten um 12.30 Uhr im Bett. Essen war nicht gekocht. Und: Überall standen die Weißweinflaschen herum, die das Opfer extra aus der Pfalz bestellt hatte.

Übrigens: Nach dem emotionalen Ausbruch der Zwillingsschwester hält sich Mohammed O. (wieder Bart, schwarzes Adidas-T-Shirt) auffallend oft die Hand vor den Mund.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Jun 18

Mädchen Gesicht zertrümmert: Anklage gegen Straßenbahn-Prügler aus Syrien erhoben

In einer Bahn der Linie 6 prügelte der Syrer auf die Abiturientin ein, setzte seine Gewaltorgie dann an der Haltestelle fort Foto: Siegbert Heiland

Der polizeibekannte, syrische Gewalttäter Bahar M. (34) zertrümmerte einer Abiturientin (18) am 18. April in einer Magdeburger Straßenbahn das Gesicht. Levken S. stürzte blutend vom Sitz. Ein deutsch-marokkanischer Medizinstudent (28) griff ein – und wurde ebenfalls brutal zusammengeschlagen. Die Polizei ließ den Mann damals zunächst laufen. Eine Woche später wurde doch noch ein Haftbefehl beantragt und vollstreckt.

Magdeburg – Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat Anklage gegen einen 34-jährigen Straßenbahn-Prügler wegen Körperverletzung in zwei Fällen und gefährlicher Körperverletzung erhoben. Das berichtet die „Volksstimme“ in Berufung auf Landgerichtssprecher Christian Löffler.

Geprüft wird noch, wann die Hauptverhandlung am Magdeburger Landgericht eröffnet wird. Das wird frühestens im Spätsommer der Fall sein.

Der Fall sorgte Mitte April deutschlandweit für Aufsehen. Bahar M. fuhr mittags in der Linie 6, rammte der Abiturientin Levken (18) die Faust ins Gesicht. Die 18-Jährige erlitt durch die Schläge einen Nasen- und Augenhöhlenbruch. Sie taumelt aus der Straßenbahn, M. verfolgt sie noch.

Von den anderen Fahrgästen griff nur der deutsch-marokkanische Medizinstudent Rami (28) ein. Bahar M. schlug auch ihm mit voller Wucht ins Gesicht, zertrümmerte seine Stirnwand.

Die herbeigerufene Polizei konnte den Brutalo zumindest festhalten. Doch der Syrer erschien den Beamten nur verwirrt, nicht gefährlich. Sie brachten ihn in die Psychiatrie. Aus der entließ sich der Schläger dann einen Tag darauf selbst. Erklärung der Polizei: „Den weiteren Verbleib in der geschlossenen Anstalt hätte ein Richter anordnen müssen.“

Jun 17

Sex-Attacke durch Eritreer in Wohnheim für minderjährige Asylbewerber

Sexueller Übergriff in Jugendwohngruppe in Bogen – eine Betreuerin wird verletzt

BOGEN Am Sonntagnachmittag (9. Juni) kam es in der Jugendwohngruppe für minderjährige Asylbewerber in Bogen zu einem sexuellen Übergriff. Wie die Polizei mitteilt, bedrängte ein 14-jähriger Teenager aus Eritrea eine Betreuerin in sexueller Weise. Nachdem sich das Opfer zur Wehr setzte, flüchtete der Täter, konnte aber gefasst werden. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen, gegen den 14-Jährigen wird nun wegen eines versuchten Sexualdelikts ermittelt.

Die Kriminalpolizei Straubing hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Der 14-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer betreuenden Einrichtung untergebracht.

Quelle: Wochenblatt

Jun 17

Schwarzfahrer in Templin: Syrer beleidigt Zugpersonal und schlägt Polizisten

In einem Zug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) kam es am Sonntagvormittag zu einem Vorfall.

Ein 20-jähriger Ausländer, der in Prenzlau lebt, wurde am Sonntagvormittag derart ausfallend, dass ein Bahnmitarbeiter Hilfe rief.

Templin.

Am Sonntagvormittag beleidigte ein 20-jähriger Syrer, der keinen gültigen Fahrausweis besaß, einen Mitarbeiter in einem Zug der Niederbarnimer Eisenbahn. Der Zugbegleiter informierte die Polizei.

Die Beamten bekamen ebenfalls verbale Ausfälle zu hören. In der Folge ging der Mann, der in Prenzlau lebt, die Uniformierten körperlich an. Er ist polizeilich bekannt und muss sich nun erneut einem Ermittlungsverfahren stellen.

Die Vorwürfe lauten auf Erschleichen von Leistungen, Beleidigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: nordkurier

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