Dez 12

Nigerianischer Genitalverstümmeler versucht erneut illegal nach Deutschland einzureisen

Lindauer Bundespolizisten beendeten die Reise eines gesuchten Nigerianers am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96)

Lindau. Am Dienstagmorgen (10. Dezember) haben Bundespolizisten auf der BAB 96 einen Nigerianer beim Versuch ertappt, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Der Afrikaner wurde zudem wegen zwei Körperverletzungsdelikten gesucht.

Lindauer Bundespolizisten überprüften am Grenzübergang Hörbranz die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Hierbei ertappten die Beamten einen Nigerianer, der entgegen einer bis Ende 2021 gültigen Wiedereinreisesperre unerlaubt nach Deutschland einzureisen versuchte. Gegen den 27-Jährigen, der gültige italienische Asyldokumente vorweisen konnte, lag ein Einreise- und Aufenthaltsverbot der zentralen Ausländerbehörde Augsburg vor. Der Nigerianer war in diesem Jahr nach Ablehnung seines Asylantrages abgeschoben worden.

Weiterhin bestanden gegen den Westafrikaner zwei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung. Die Staatsanwaltschaft Augsburg war wegen Körperverletzungsdelikten auf der Suche nach dem Afrikaner. Es besteht der Verdacht, dass er sich der Verstümmelung weiblicher Genitalien zum Nachteil seiner eigenen Tochter strafbar gemacht hat.

Die Bundespolizisten wiesen den Migranten nach Feststellung seiner aktuellen Adresse und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft noch am selben Nachmittag nach Österreich zurück. Die Beamten informierten die zuständige Ausländerbehörde über den Fall. Den Nigerianer erwartet nun eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Quelle: Truth24.net

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Dez 12

Deutschlandfeindlicher Migrant attackiert gezielt hellhäutige Frauen in Osnabrück

Symbolbild. Credits: Youtube

Eine 20-jährige Bahnreisende ist Mittwochabend durch Faustschläge ins Gesicht erheblich verletzt worden. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend in einer NordWestBahn auf der Fahrt von Bremen in Richtung Münster.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei soll sich der 23-Jährige bereits während der Zugfahrt auffällig gegenüber weiblichen Reisenden verhalten haben. Zeugen berichteten, dass der Mann offenbar bewusst nur Frauen mit heller Hautfarbe belästigt, bedrängt und beleidigt habe.

Kurz nach dem Zughalt im Bahnhof Osnabrück-Altstadt ging der 23-jährige deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund gezielt auf die 20-Jährige Geschädigte zu und schlug ihr unvermittelt mit der Faust mindestens zweimal ins Gesicht. Zudem bespuckte er das Opfer und beschimpfte sie mit den Worten „Ich hasse alle deutschen Weiber“.

Bei Ankunft im Hauptbahnhof Osnabrück gegen 19:45 Uhr verließ der 23-Jährige den Zug. Ein couragierter Zeuge verfolgte den Täter, bis er noch im Hauptbahnhof von Beamten der Bundespolizei festgenommen wurde.

Die junge Frau wurde durch den unvermittelten Angriff erheblich im Gesicht verletzt und musste zur medizinischen Versorgung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 23-Jährigen verlief negativ. Es wurde eine Blutprobe angeordnet, um den Gebrauch von Drogen oder anderen Stimulanzien feststellen zu können. Das Ergebnis steht zurzeit noch aus.

Zur Aufklärung des genauen Tatablaufs wurde durch die Bundespolizei die Auswertung der Videoaufzeichnung aus dem Zug veranlasst.

Der polizeibekannte 23-Jährige wurde heute Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Quelle: Truth24.net

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Dez 11

„Besorgniserregende Schwächen“ bei Visa-Vergabe belasten Deutschland

Seit Jahren verstoßen Schengen-Staaten gegen EU-Bestimmungen. Sie vergeben Visa an Personen, die eigentlich nicht einreisen dürften, kritisiert der Bundesrechnungshof. Die Sicherheit in Deutschland ist dadurch gefährdet.

Der Bundesrechnungshof hat die zum Teil fehlerhafte Vergabe sogenannter Schengen-Visa scharf kritisiert. „Nationale Behörden der Schengen-Staaten verstoßen seit Jahren gegen Bestimmungen des EU-Rechts“, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2019.

„Sie halten die für alle Schengen-Staaten verbindlichen Vorgaben für die Erteilung von Schengen-Visa und für die Kontrolle der Außengrenzen vielfach nicht ein.“ Das Schengen-Visum ermöglicht kurzfristige Aufenthalte in allen 26 Schengen-Staaten. Zu diesen gehören neben 22 EU-Staaten auch Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Laut dem Bundesrechnungshof gibt es „besorgniserregende Schwächen“ in allen Verfahrensschritten. Sowohl bei der Bearbeitung und Prüfung von Anträgen auf Schengen-Visa, bei den Grenzkontrollen als auch bei der Evaluierung seien „Verbesserungspotenziale“ vorhanden, „die zügig angegangen werden sollten“. Von den Mängeln sei die Bundesrepublik „unmittelbar“ betroffen.

So könnten Personen in das Bundesgebiet einreisen, „denen eine deutsche Visumstelle kein Visum erteilt hätte oder denen bei einer Grenzkontrolle in Deutschland die Einreise wegen Sicherheitsbedenken verweigert worden wäre“. Dies könne die öffentliche Sicherheit und Ordnung beeinträchtigen.

Der Bundesrechnungshof hat die Anwendung der sogenannten Schengener Sicherheitsinstrumente erstmalig geprüft. Damit werden einheitliche gesetzliche Vorgaben bezeichnet, die einen Missbrauch des Visums eigentlich verhindern sollen.

In der Kritik steht vor allem die unterschiedliche Vergabepraxis. Für die Ausstellung der Visa sind die Auslandsvertretungen der einzelnen Schengen-Staaten zuständig. So kann etwa die deutsche Botschaft in Thailand Schengen-Visa ausstellen. Die Botschaften müssen dabei laut den Angaben des Bundesrechnungshofes eine Reihe von Voraussetzungen überprüfen.

So müsse der Antragsteller das Ziel und den Zweck der Reise nachweisen ebenso wie die finanzielle Leistungsfähigkeit, den Abschluss einer Krankenversicherung und die Bereitschaft, nach Ablauf von 90 Tagen den Schengen-Raum wieder zu verlassen. Um Gefahren einzudämmen, müssen die Angaben zudem mit Informationen in EU-Datenbanken abgeglichen werden.

Eine zweite Kontrolle soll bei der Einreise erfolgen. So sind die Schengen-Staaten verpflichtet, die Identität des Visumsinhabers anhand der Fingerabdrücke zu identifizieren. Außerdem müssen die Informationen abermals mit EU-Datenbanken gegengecheckt werden, um zu prüfen, ob die Einreise aus Gründen der öffentlichen Sicherheit zu verweigern ist.

Um die ordnungsgemäße Bearbeitung der Visumsanträge zu überprüfen, setzte die EU-Kommission bereits ein sogenanntes Evaluierungsteam ein, in das auch die Bundesregierung Personal entsendet. Dennoch gibt es laut Bundesrechnungshof immer noch erhebliche Mängel. Manche Schengen-Staaten forderten nicht alle Nachweise ein, heißt es. So habe „eine Visumstelle in Osteuropa“ über Jahre für die Erteilung eines Visums lediglich den Nachweis über den Abschluss einer Krankenversicherung verlangt.

Es habe zudem Hinweise gegeben, „dass Schengen-Partner an mehreren Visumstellen in Asien die Anforderungen für die Erteilung eines Visums gesenkt haben sollen“. Begründet worden sei das Verhalten damit, „dass die betroffenen Länder insbesondere Privat- und Geschäftsreisenden die Einreise in ihr Land ermöglichen wollten und sich von dem höheren Reiseaufkommen einen zusätzlichen Nutzen für ihre Volkswirtschaften versprachen“. Bei den Einreisen komme es immer wieder vor, dass die Behörden die Informationen nicht vollständig mit den EU-Datenbanken abglichen. „Hiervon waren auch deutsche Behörden betroffen.“

Der Bundesrechnungshof hat das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium bereits um Stellungnahmen gebeten. Die Ministerien teilten demnach mit, dass sie sich für eine ordnungsgemäße und konsequente Anwendung der Schengener Sicherheitsinstrumente einsetzten. Unter anderem werde derzeit von der EU-Kommission und den Schengen-Staaten geprüft, wie die Evaluierungen „noch effektiver, zügiger und nachhaltiger“ gestaltet werden könnten. Die Prüfer halten die bisher ergriffenen Schritte für unzureichend.

Quelle: welt.

Dez 11

Moslemmob: Die neue Chefin der Taunus Therme will härter gegen Störer vorgehen

Die magentafarben erhellte „Lichtseehöhle“ ist einer der Liebligsplätze von Sonja Kortz in der Taunus Therme. Hier soll es von Januar an Gong-Konzerte geben. Derzeit ist dieser Bereich des Hamam geschlossen, unter anderem werden die Liegen ausgebessert.
© Jochen ReichweinDie neue Chefin der Taunus Therme will härter gegen Störer vorgehen

Sonja Kortz, langjährige Mitarbeiterin der Taunus Therme, wurde jetzt zur Verwaltungsleiterin ernannt. Manche Gäste stellen sie und ihre 110 Mitarbeiter vor neue Herausforderungen.

Bad Homburg – Seit Sommer war der Chefsessel in der Taunus Therme verwaist. Ende 2017 war die langjährige Verwaltungsleiterin Christiane Bender in den Ruhestand gegangen. Doch ihr Nachfolger Sebastian Bauer blieb nur eineinhalb Jahre.

Nun hat die Taunus Therme wieder eine Chefin: Sonja Kortz (45), die seit 24 Jahren in der Verwaltung des Bades arbeitet und zuvor die Geschäftsleitung vertrat, wurde jetzt von Bad-Erbauer und -Eigentümer Werner Wicker (84) zur Leiterin ernannt.

Zuvor hatte die gelernte Hotelfachfrau und Personalfachwirtin um Bedenkzeit gebeten – aus Ehrfurcht vor der großen Tradition des Bades in Bad Homburg. Zwar kennt sie es aus dem Effeff, aber es geht auch darum, die Besucherzahlen zu halten und Sicherheit für alle Gäste zu gewährleisten. Nun, mit einer Weiterbildung zur Bädermanagerin, fühlt sich die 45-Jährige gerüstet.

Jetzt, da es draußen ungemütlich ist, wird es wieder kuschlig in der Taunus Therme – in doppeltem Wortsinne. Vor allem an den Wochenenden strömen die Besucher aus der ganzen Region in das Bad am Rande des Kurparks in Bad Homburg.

2018 waren die Besucherzahlen leicht rückläufig; in diesem Jahr sind sie wieder um 2,2 Prozent gestiegen. Auch Bad Homburg ist mit hohen Besucherzahlen gesegnet – Und die Touristen bringen der Stadt nicht nur Ruhm. Vor einem Jahr hatte die Taunus Therme aus steuerlichen Gründen Sauna und Hamam vom Badebetrieb trennen müssen; Drehkreuze wurden eingebaut und es gab Preiserhöhungen. Seit einiger Zeit ist montags Textiltag. „Das haben sich vor allem junge Leute gewünscht“, erklärt Kortz.

Mehr als 2000 Gäste sind pro Tag im Gebäude; bis zu 780 gleichzeitig. Diese Grenze macht sich an der Zahl der Umkleide-Spinde fest. 1000 gibt es, doch weil gerade Duschen und Toiletten im Erdgeschoss renoviert werden, fallen 200 Spinde weg. In Zeiten von Christiane Bender waren an Spitzentagen schon mal bis zu 3000 Besucher in der Taunus Therme. „Heute sind schon 2200 eine Herausforderung“, sagt Sonja Kortz.

Bad Homburg: Hartes Durchgreifen gegen Störer in der Taunus Therme

Da hat man zum einen die Familien, die teilweise sehr sensibel seien, dann viele Rentner und – meist abends – seit einigen Jahren Gruppen junger Männer, „die unsere Regeln nicht als die ihren betrachten“. Sie behielten zum Beispiel in der Sauna die Badehose an oder störten im Thermalbad andere. Schreite das Personal ein, ließen sie nichts sagen. Jetzt werden die Mitarbeiter geschult – unter anderem in Krav Maga, einer israelischen Selbstverteidigungstechnik, die den Mitarbeitern vor allem ein starkes Selbstbewusstsein gebe.

„Wir versuchen, uns im Einklang mit den Störern durchzusetzen“, sagt die Bad-Leiterin diplomatisch. Security will sie nicht am Eingang sehen, der anderen Gäste wegen. Eine Kamera zeichnet zudem Zechpreller auf, die sich mit Tricks kostenlos Eingang ins Bad verschaffen. Nicht selten werden sie wiedererkannt – und zur Kasse gebeten.

In der Taunus Therme Bad Homburg ist man besonders stolz auf den Hamam

Auch bauliche Herausforderungen gibt es immer wieder. Den Anstoß dazu gibt stets Werner Wicker, der regelmäßig mit dem Rollstuhl alle Bereiche abfährt und nachspürt, wie diese wirken. „Seine Seele lebt in diesem Haus“, sagt Kortz.

Der Hamam sei „sein Baby“, und hier habe er befunden, dass der hintere Bereich nicht ruhig genug wirkte. Nun sind ein paar beheizte Liegen hinzugekommen, von denen man in den Garten und bis zum Hygieia-Tempel im Kurpark in Bad Homburg blicken kann. Neu in der Taunus Therme sind auch die abgeschirmten „Lichtduschen“ – Liegen, auf denen man entspannen kann.

Bis Mitte Januar nicht genutzt werden kann die „Lichtseehöhle“: Die Steine in den Liegen haben sich zusehends aufgelöst. Jetzt wird dieser Bereich der Taunus Therme erneuert. Ein großer Gong steht schon dort im magentafarbenen Licht eines Zierbaums. „Wenn der Bereich renoviert ist, werden wir hier Gong-Konzerte veranstalten“, kündigt Kortz an. Zehn Minuten lang werden die Gäste dann auf eine mentale Reise mitgenommen.

Weil sich Nachbarn beschwert hatten, wurde der Eingang zur Außensauna nach innen verlegt. Zugleich wurde die Sauna gedämmt und erhält nun automatisch Frischluft. „Dadurch wurde die Sauna zwar kleiner, aber wir sparen sehr viel Energie ein“, freut sich Kortz. Sie will auch schauen, wo die Taunus Therme Wasser sparen und Müll vermeiden kann.

Die 45-Jährige kommt selbst meist mit dem E-Bike aus Friedrichsdorf zur Arbeit nach Bad Homburg; sie überlegt, wie sie Besucher anspornen kann, mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Taunus Therme zu kommen.

Quelle: fnp

 

Dez 10

Steuer-Milliarden zu verschenken: Flüchtlingskosten steigen auf Rekordwert

 

Die flüchtlingsbezogenen Ausgaben im Bundeshaushalt waren 2018 so hoch wie noch nie. Die Kosten stiegen um 2 Milliarden auf 23 Milliarden Euro. Der größte Treiber waren dabei allerdings nicht die Zahlungen im Inland.

Die flüchtlingsbezogenen Ausgaben im Bundeshaushalt sind im vergangenen Jahr so hoch gewesen wie nie zuvor. Insgesamt hat die Bundesregierung im Jahr 2018 rund 23 Milliarden Euro ausgegeben, die mit den Folgen der jüngsten Flucht- und Migrationsbewegungen begründet sind. Das geht aus einem Bericht des Bundesfinanzministeriums hervor, den das Bundeskabinett an diesem Mittwoch beschließen will.

Der größte Ausgabentreiber ist dabei allerdings nicht im Inland zu finden, sondern jenseits der Grenzen, wie die Vorlage aus dem Ministerium von Olaf Scholz (SPD) zeigt: Allein die Ausgaben für Projekte zur Bekämpfung von Fluchtursachen in den Herkunftsländern summierten sich demnach im vergangenen Jahr auf 7,9 Milliarden Euro. Das war rund eine Milliarde Euro mehr als in den Jahren zuvor und als für 2018 geplant gewesen war. 2017 hatte der Bund insgesamt knapp 21 Milliarden Euro für flüchtlingsbezogene Kosten ausgegeben.

Neben den Ausgaben für Projekte im Ausland hat der Bund die Länder und Kommunen vergangenes Jahr mit zusammen 7,5 Milliarden Euro im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten unterstützt. Damit beteiligt er sich beispielsweise an den Ausgaben für Asylbewerberleistungen, für die im Grundsatz die Länder zuständig sind – und zwar in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro. Der Betrag enthält jedoch auch Mittel von 2 Milliarden Euro zur Finanzierung von Integrationsleistungen in den Ländern sowie 870 Millionen Euro, mit denen der Bund den Ausbau der Kinderbetreuung unterstützt.

Streit um zukünftige Finanzierung

Auf etwa vier Milliarden Euro beliefen sich daneben die Ausgaben, die der Bund unmittelbar für die Versorgung und Förderung anerkannter Flüchtlinge im Hartz-IV-System aufbringt. Dies sind rund 400.000 Haushalte, in denen rund eine Million Erwachsene und Kinder leben. Diese Ausgabenposition bewegt sich damit im Rahmen der Finanzplanung. Mit weiteren rund 3 Milliarden Euro werden unmittelbare Integrationsleistungen des Bundes veranschlagt.

Für die Zukunft ist politisch noch umstritten, in welchem Umfang sich der Bund an den Kosten der Länder und Kommunen beteiligen wird. Für das laufende Jahr sind hier noch 4,7 Milliarden Euro vorgesehen. Für die Zeit von 2020 an hatte Scholz im Frühjahr ein Konzept vorgelegt, mit dem dieser Betrag auf 1,2 Milliarden Euro im Jahr sinken würde. Es sah vor, den Ländern für jeden Flüchtling eine über 5 Jahre gestreckte Kostenpauschale von insgesamt 16.000 Euro zu überweisen. Den Ländern ist das allerdings zu wenig, sie hatten damals die Position vertreten, dass die Bundeshilfen auch künftig 4,7 Milliarden Euro im Jahr betragen sollten.

Quelle: FAZ

Dez 10

Vermieter muss 1000 Euro zahlen, weil er an Deutsche vermieten wollte

Mit seinem Inserat hat ein Vermieter aus Augsburg Ausländer offen benachteiligt. Das Augsburger Gericht ist nun deutlich geworden: Das sei „schlichtweg nicht hinnehmbar“.

Wegen Diskriminierung eines Mietinteressenten muss ein Wohnungseigentümer 1000 Euro Entschädigung an den aus Afrika stammenden Mann zahlen. Das Amtsgericht Augsburg entschied am Dienstag zudem, dass der Vermieter nicht noch einmal ein Inserat mit einer Formulierung aufgeben dürfe, wonach er nur „an Deutsche“ vermiete. Ansonsten droht dem Eigentümer ein hohes Ordnungsgeld.

Das Gericht gab damit der Klage des aus Burkina Faso stammenden Interessenten vollständig statt. „Diese offene Benachteiligung von Ausländern ist schlichtweg nicht hinnehmbar“, sagte Richter Andreas Roth (Az: 20 C 2566/19).

Der Mietinteressent hatte in dem Prozess berichtet, dass bereits das erste Telefonat von dem Vermieter beendet wurde, als klar war, dass er einen Migrationshintergrund habe. Der Wohnungseigentümer hatte eingeräumt, dass er nur an deutsche Staatsangehörige vermieten wolle.

Der 81-Jährige begründete dies damit, dass er in seinem Haus einmal Ärger mit einem angeblich türkischen Drogendealer gehabt habe. „Verbrechen und Vergehen werden von Menschen begangen, nicht von Staatsangehörigen“, sagte der Richter dazu.

In der Vergangenheit hatten schon andere Gerichte Ausländern Schadenersatz zugesprochen, wenn sie bei Wohnungsvermietungen wegen ihrer Herkunft abgewiesen worden waren. Nach Einschätzung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes fühlen sich etwa 70 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund bei der Wohnungssuche diskriminiert.

Dez 10

«Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet»

«Wo es zu viele junge Männer gibt, kommt es zu Gewalt und Krieg», meint Gunnar Heinsohn. Bild: Junge Afghanen auf der Flucht nach Europa. (Bild: Darko Vojinovic / AP)[/caption]

Nicht Religionen oder Hunger sind die Ursachen für Kriege. Zu Gewalt komme es dort, wo es einen Überschuss an jungen Männern gebe, sagt der Völkermordforscher Gunnar Heinsohn. So gesehen bleiben die islamischen Länder auch ohne Islam noch einige Zeit brandgefährlich.

NZZ am Sonntag: Sie haben eine Art Weltformel der Geschichte entwickelt. «Youth Bulge» heisst die Theorie, die Sie auch zur Analyse der Gegenwart benutzen. Wie lautet sie?

Gunnar Heinsohn: Ich habe den Versuch einer Weltformel aufgegriffen, die der Franzose Gaston Bouthoul 1970 vorgelegt hat. Ich habe sie weiterentwickelt und an über 70 Ländern empirisch überprüft. Das Resultat: Immer dort, wo Mütter über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte im Schnitt 6 bis 8 Kinder haben, also 3 bis 4 Söhne, da wird es brenzlig. Nur ein, höchstens zwei Söhne können mit gesellschaftlichen Positionen versorgt werden. Die überschüssigen dritten und vierten Brüder, ehrgeizig und im besten Kampfesalter, emigrieren – oder holen sich ihre Position mit Gewalt. Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet. Das führt zu Kriminalität, zu Bürgerkriegen, zu Genoziden an Minderheiten, Revolutionen, internationalen Kriegen oder Kolonisierungen. So lange, bis der Überschuss an Jünglingen weggetötet ist und die Geburtenzahl sinkt.

Wieso heisst die Theorie Youth Bulge?

Wenn von allen Männern einer Gesellschaft mindestens 30 Prozent der Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren oder mindestens 20 Prozent der Altersgruppe von 15 bis 25 Jahren angehören, dann ist das ein Youth Bulge. Bulge bedeutet auf Englisch Ausbuchtung, gemeint ist die Beule in der Bevölkerungspyramide. Europa wies von 1500 an vier Jahrhunderte lang fortwährend einen Youth Bulge auf. Nachdem die Pest die Bevölkerung dramatisch reduziert hatte, wurde in Europa demographisch aufgerüstet. Die beginnende Hexenverfolgung rottete Hebammen und so das meiste Wissen über Verhütung aus. Die Geburtenrate stieg von 2 bis 3 Kindern pro Frau im Mittelalter auf konstant 7 bis 8 Kinder.

Mit welchen Folgen?

Europas Geschichte wurde ungemein blutig. Der Sohnesüberschuss erklärt, wieso jährlich in den Krieg gezogen wurde, wieso es ohne Unterlass zu Bürgerkriegen, Revolutionen, Ausrottungen kam und wieso Europa in dieser Zeit die Welt eroberte und christlich motiviert in 400 Jahren 90 Prozent der Erde ausmordete und unterwarf. In Spanien wurden Kolonisatoren sogar «secundones» genannt, Zweitgeborene. Gemeint waren auch dritte oder vierte überschüssige Brüder, die in Südamerika Gemetzel und Genozid veranstalteten. Die Schweiz wiederum exportierte überschüssige Söhne als Söldner nach halb Europa.

Und was tun die Töchter?

Überzählige Töchter haben sich erstmals im 20. Jahrhundert an Gewalt beteiligt. Als Lateinamerika seine Phase von Diktaturen und Guerillas durchlief, von 1950 bis 2000, und so seinen Youth Bulge abtrug, da haben zum ersten Mal auch Mädchen als Guerilleras mitgetötet. Quantifiziert man ihren Tötungsanteil, so betrug der aber nicht mehr als 5 Prozent. Das deckt sich etwa mit dem Frauenanteil an den wegen Tötungen verurteilten Häftlingen in den Gefängnissen.

In den islamischen Ländern gibt es heute 300 Millionen Söhne, die unter 15 sind.

Friedensforscher sehen die Ursache von Krieg eher in Hunger und Elend.

Das wäre schön, weil wir dann mit Sättigung eine Lösung hätten. Aber die von einem Youth Bulge befeuerte Gewalt hat nichts mit Hunger zu tun. Im Gegenteil: Wer sich an Tötungen beteiligt, ist meist gut genährt. Um Brot wird gebettelt, um gesellschaftliche Positionen wird geschossen.

Es geht also bloss um Testosteron?

Überschüssiges Testosteron hat auch der einzige Sohn, wenn er in die Pubertät kommt, die Eltern verachtet und mit dem Vater streitet. Und Wettbewerb gibt es auch in vergreisenden Ländern wie in Deutschland oder der Schweiz, um den besseren Job, den besseren Gedanken, das schönere Bild – aber: Er wird unblutig ausgetragen. Neben Testosteron und Konkurrenz braucht es für einen gewalttätigen Youth Bulge zusätzlich die Situation, dass es für zehn junge Männer nur eine Position gibt. Auch sexuelle Frustration kann eine Rolle spielen, wenn es in der betreffenden Gesellschaft Sex nur als Fortpflanzungsakt in der Ehe zu haben gibt, für eine Eheschliessung aber zuerst eine gesellschaftliche Position errungen werden muss.

Und irgendwelche Ideen sind Ihrer Ansicht nach für politische Bewegungen und Konflikte völlig irrelevant?

Zunächst kommen junge Männer in Bewegung, es treibt sie mächtig voran. Sie wollen an Positionen ran, und das geht nur, wenn andere weggeschafft werden. Im Zweifelsfall mit Töten. Das macht ihnen Angst. Denn es sind junge Leute mit einem normalen moralischen Gerüst. Die wissen, was gut und was böse ist. Sie brauchen für ihr Tun – unbewusst – eine Idee, einen Vorwand, im Englischen pretext genannt. Und passende Texte und Ideen finden sich immer. Sei es die Bibel, der Koran, sei es Marx. Ideologien und Religionen lösen das Problem, weil sie sagen: Du tötest nicht, du richtest. Da ist etwas Böses, Ungläubiges, das ausgetilgt werden muss. Und die jungen Männer töten für ein frommes Land, für ein gerechtes Land, für ein grosses Land.

Islamismus, Sozialismus – das ist, marxistisch gesprochen, der Überbau? Die alles gestaltende Triebkraft ist die demographische Situation?

So ist es. Eine passende Idee für die Gewalt junger Männer hat sich noch immer gefunden. Auch die Bibel taugt dazu. Als die Spanier damals für Gold, Ruhm und Evangelium nach Südamerika gingen, hielten sie dem Inka-Führer Atahualpa die Bibel hin und sagten: Das ist das Wort Gottes, nimm es an, sonst stehst du im Krieg mit dem Hause Habsburg. Er horcht am Buch und schmeisst es in den Staub, worauf 180 Spanier ziemlich selbstmörderisch 5000 Inkas niedermetzeln. Ja glauben Sie denn, wenn Atahualpa übergetreten wäre zum Katholizismus, wären die Spanier mit seligem Lächeln über die Bekehrung nach Hause gesegelt?

Und heute sind es nicht Bibel-, sondern Koran-Schändungen, die als Anlass für Youth-Bulge-motivierte Gewalt und Tötungen dienen?

Hier ist die Parallele sehr auffällig. Als damals über Koran-Schändungen berichtet wurde, hat ja die gesamte westliche Presse sofort gesagt: Wenn ein heiliges Buch so geschändet wird, dann müssen die im Irak und in Afghanistan natürlich nochmals verschärft Attentate und Morde begehen, das ist ja selbstverständlich. Es wird einfach nicht erkannt, dass der Islamismus nur Vorwand ist.

Neben Testosteron und Konkurrenz braucht es für einen gewalttätigen Youth Bulge zusätzlich die Situation, dass es für zehn junge Männer nur eine Position gibt.

Sie glauben also, der heutige Nahe Osten wäre auch ohne Öl, ohne Islam und ohne koloniale Vergangenheit eine unruhige Gegend?

Natürlich. Usama bin Ladin erwähnt ja neuerdings nur noch die Jugend Allahs. Er hat auch mitgekriegt, dass die Muslime sich von 1,5 Millionen auf 1,5 Milliarden verzehnfacht haben – innerhalb von 100 Jahren. In der islamischen Welt gab es etwa um 1950 herum durchschnittlich 6 bis 8 Kinder pro Frau. Das heisst, 3 bis 4 Söhne pro Frau. Wenn die 1950 geboren worden sind, sind sie 1970 zwanzig Jahre alt. In diesem Zeitraum, zwischen 1970 und 1990, da beginnen in diesen Ländern die grossen internen Unruhen, da beginnt das Töten in den islamischen Ländern. Libanon zeigt dies geradezu klassisch: Da gibt es zwischen 1975 und 1990 einen Bürgerkrieg mit 150 000 Toten in einem Land mit 3 Millionen Einwohnern. Klar existieren dort rund sechs verschiedene Religionsgruppen, welche die Jungmännerwut noch zusätzlich zugespitzt haben. Aber die gab es vorher, und die gibt es nachher. Wieso kommt das Töten 1990 an ein Ende? Die hohen Sohneszahlen gingen zurück. Die Geburtenrate ist von fast 6 auf heute 1,95 Kinder pro Frau gesunken. Es ist kein Personal mehr da zum Toben und Kriegen.

In den palästinensischen Gebieten ist dagegen das Personal weiterhin da?

Der palästinensische Youth Bulge ist einer der heftigsten überhaupt. Aus einem Sondergrund: Alle Palästinenser, die in Lagern wohnen, sind Flüchtlinge. Und alle ihre Kinder, die dort geboren werden, ein erstes oder ein zehntes, sind automatisch auch Flüchtlinge und werden vom Flüchtlingswerk der Weltgemeinschaft gefüttert, ausgebildet und medizinisch versorgt. Aber was der Westen bei seiner freundlichen Haltung nicht bedenkt: Dass er zwar die Entbindungskliniken bezahlt, aber keine Strukturen besorgen kann, wo die jungen Männer unterkommen können. Das heisst, es stehen dort junge Männer bereit, gut gebildet und genährt, die in einer aussichtslosen Lage sind. Der interne Konflikt blieb bis jetzt relativ unblutig, weil das Gewaltpotenzial zwar gegen Israel gelenkt werden kann, Israel aber nicht wahllos draufschlägt, sondern einigermassen gezielt. Mit dem Rückzug Israels aus dem Gazastreifen gibt es bereits Anzeichen, dass die Gewalt sich künftig vermehrt intern in einem Bürgerkrieg unter Palästinensern entladen könnte.

Kann ein Youth Bulge nicht einfach auch unblutig absorbiert werden, etwa wenn durch Wirtschaftswachstum genügend neue Positionen entstehen?

Meist geht es umgekehrt. Die wirtschaftliche Entwicklung führt zu einem Rückgang der Geburtenrate. Es gibt kein effektiveres Verhütungsmittel als die Verlohnarbeiterung – der Männer, aber auch der Frauen.

Sie sprechen kommende Woche vor britischen Militärspitzen zu den strategischen Herausforderungen bis 2020. Was werden Sie ihnen sagen?

In den islamischen Ländern gibt es heute 300 Millionen Söhne, die unter 15 sind. Die sind alle schon geboren, das ist keine Prognose. Die werden in den nächsten 15 Jahren 15 bis 30 Jahre alt. Von denen werden im besten Fall 100 Millionen zu Hause unterkommen. 200 Millionen bilden aber ein Gewaltpotenzial. Höchstwahrscheinlich in den Ländern selbst, eventuell aber auch international. Das ist die Lage in den nächsten 15 Jahren. Danach wird sich die Lage entspannen.

Wenn die Geburtenrate sinkt.

Natürlich, dafür gibt es Anzeichen. Ein säkularer Trend hat die Geburtenrate auch in einigen islamischen Ländern gedrückt. In Tunesien etwa. Oder in Algerien, wo die Rate von 7 auf 2 Kinder pro Frau gesunken ist – übrigens ein Grund dafür, wieso der Youth-Bulge-befeuerte Bürgerkrieg in Algerien zwischen Islamisten und Militärregierung zu Ende ging. Auch in Iran ist die Geburtenrate von 7 auf 2 gesunken. Im Irak noch nicht. Da liegt sie bei 5, in Afghanistan bei 7, in Pakistan bei knapp 5 Kindern pro Frau. Diese Länder bleiben neben Jemen und Saudiarabien vorderhand die heissen Gebiete.

Was raten Sie den britischen Generälen denn konkret?

Sich ja nicht einzumischen, wenn irgendwo ein Youth-Bulge-Konflikt abgeht. Das tut der Westen ja bereits. In Darfur etwa, wo viele meinen, es laufe ein Rassenkrieg, Schwarz gegen Arabisch. Die Trennungen in Rassen und Religionen sind jedoch Vorwand. Auch aus Liberia und Sierra Leone hat man sich eisern rausgehalten. In einem Youth-Bulge-Konflikt können die Guten von heute schnell die Bösen von morgen sein. Man müsste zur Beruhigung der Lage dauerhaft sehr viele Soldaten hinstellen – und die hat der Westen nicht. Er hat pro Familie maximal einen Sohn, und den kann er überhaupt nicht, nicht eine Sekunde, entbehren. Wenn der stirbt, hat er keinen mehr. Aber die Dritte Welt erwartet, dass die Erste Welt ihren einzigen Sohn schickt, um dort dritte und vierte Brüder vom Töten abzuhalten. Eine kühne Forderung.

Das klingt ziemlich zynisch.

Das klingt nicht nur zynisch. Es ist sogar gefährlich, weil die Menschheit seit 1948 ein internationales Gesetz gegen Völkermord kennt, das jede einzelne Nation verpflichtet, einen Völkermord zu verhindern. Ein Abseitsstehen ist streng genommen sogar eine Rechtsverletzung. Deshalb werden Genozide lieber als Bürgerkriege bezeichnet und laut, aber folgenlos verurteilt.

Nur ein, höchstens zwei Söhne können mit gesellschaftlichen Positionen versorgt werden. Die überschüssigen dritten und vierten Brüder, ehrgeizig und im besten Kampfesalter, emigrieren – oder holen sich ihre Position mit Gewalt.

Im Irak und in Afghanistan ist der Westen einmarschiert. Es sollten auch Staaten repariert und Demokratien errichtet werden. Bis heute sieht es danach aus, als ob das scheitern würde. Warum?

Man hatte die schöne Politik des runden Tisches vor Augen, so wie in der Ukraine, in Georgien oder in andern osteuropäischen Ländern. Dort gab es ermutigende Fortschritte, und man dachte: Mensch, wir brauchen nur einen deutschen Philosophen wie Habermas mit seiner Dialog-Theorie, dann geht das. Es lag aber nicht an Habermas und auch nicht an der Mentalität oder der Klugheit der Osteuropäer. Es lag daran, dass dies implodierende und vergreisende Völker sind. Jeder, der dort an den runden Tisch kam, der hatte später auch einen Spitzenjob im Land. Im Irak oder in Afghanistan kämpfen aber schon fünf junge Männer darum, überhaupt am runden Tisch zu sitzen. Hat sich ein Youth Bulge aber einmal abgebaut, dann kommt die Demokratie fast wie von selbst. Das hat man gut in Lateinamerika gesehen, nachdem sich Marxisten und Faschisten gegenseitig dezimiert hatten und die Geburtenrate wieder gesunken war.

Wie sieht es denn in Europa aus? Ist Europa derzeit nur so friedlich, weil es so wenige junge Männer gibt?

Wenn wir uns in Deutschland vermehrt hätten wie die Palästinenser im Gazastreifen, gäbe es heute 550 Millionen Deutsche. Und es wären 80 Millionen Jünglinge zwischen 15 und 30 Jahren. Glauben Sie denn, die 80 Millionen jungen deutschen Männer wären zehnmal so pazifistisch wie die 7 Millionen, die wir heute haben? Oder würden die nicht viel eher in Prag und Danzig und Breslau Bomben werfen und – ähnlich wie die Palästinenser – sagen: Das ist doch unser Gebiet, das hat man uns weggenommen wegen historischer Ereignisse, für die wir nichts können?

Dann haben Sie also keine Angst vor deutschen Neonazis?

Nein, gar nicht. Die sorgen zwar für Schlagzeilen auf der ganzen Welt. Aber das liegt daran, dass man den alten Faschismus schon nicht verstanden hat. Man meinte, der sei durch böse Gedanken entstanden. Obwohl es der letzte deutsche Youth Bulge von 1900 bis 1914 war, der die Ereignisse auf den Strassen der Weimarer Republik befeuerte. Heute gibt es in Deutschland etwa 7000 aktive Neonazis und 270 000 Mann bei der Polizei, da kann nicht mehr viel passieren.

Sie haben den letzten deutschen Youth Bulge von 1900 bis 1914 erwähnt. Gab es denn nicht noch später einen Youth Bulge, der die 1968 ausgelöst hat?

Natürlich waren es 1968 auch junge Männer, die auf Positionen vorrücken wollten. Und ein kleines bisschen wurde auch getötet, etwa bei den Baader-Meinhof-Leuten. Aber es war ein Babyboom, nur ein ganz kleiner Youth Bulge. Die zornigen jungen Männer von 1968 haben schnell gemerkt, dass es für alle genügend akzeptable Positionen im gesellschaftlichen Geflecht gibt. Sie haben das Kämpfen eingestellt – und das Töten erst recht.

Heinsohns These zu Krieg und Gewalt

Sind in einer Gesellschaft mehr als 30 Prozent aller Männer zwischen 15 und 29 Jahre alt, so kommt es mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Gewalt, in Form von Bandenkriminalität, Revolutionen, Bürgerkriegen, Genoziden oder Eroberungskriegen. So lautet die These des deutschen Völkermordforschers Gunnar Heinsohn. «Youth Bulge» nennt er das Phänomen. Das englische Wort bulge steht für die entsprechende Beule in der Bevölkerungspyramide.

Heinsohn wendet die These auch historisch an: Europas Mütter hätten zwischen 1500 und 1914 so viele Söhne gehabt wie heute die Mütter Afrikas. Deshalb hätten sich die Europäer neben ihren Kriegen daheim auch noch gewalttätig 90 Prozent der Erde geholt. Ein Youth Bulge sei auch die Ursache gewesen für die Phase der Diktaturen und Guerillas in Lateinamerika. Die überschüssigen Söhne hätten sich damals weggetötet – als Guerilleros für die Freiheit oder Soldaten für das Gesetz. Und zur Situation in den islamischen Ländern sagt Heinsohn: «Seit 1950 haben Mütter in islamischen Ländern drei bis vier Söhne, die oft als Islamisten für einen noch reineren Glauben vorwiegend andere Muslime töten, aber – wie zuvor die Europäer – auch Imperien aufbauen wollen.»

Gunnar Heinsohn, 63, promovierte mit Bestnote sowohl in Soziologie und Wirtschaftswissenschaften. 1984 wurde er für eine Professur auf Lebenszeit an die Universität Bremen berufen, wo er 1993 mit dem Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung die vergleichende Völkermordforschung in Europa etablierte. Heinsohn beschäftigt sich mit Theorie und Geschichte der Zivilisation, in neuerer Zeit vor allem mit dem Phänomen des Youth Bulge. Der Franzose Gaston Bouthoul (1970), der Amerikaner Jack Goldstone (1991) und der Deutsche Hartmut Diessenbacher (1998) waren Pioniere dieser Denkrichtung. Heinsohn hat sie mit reichem empirischem Material weiterentwickelt.

Gunnar Heinsohns Buch «Söhne und Weltmacht» (bei Orell Füssli) von 2003 gewinnt an Schuss. Es hat jüngst in sechs Wochen vier neue Auflagen erfahren. Heinsohns Auftritt vom Oktober in der TV-Sendung «Das philosophische Quartett» mit Peter Sloterdijk dürfte da mitgeholfen haben. (tis.)

 

Quelle: nzz

Dez 09

Pöbelnde Araber klauen Schaffnerin das Handy und werfen mit Gegenständen

Pöbelnde Armutsaraber in symbolhafter Verwendung

Ein Moslem- Duo benahm sich wieder mal recht ausbeuterisch daneben. In Islamisierungsmanier (null Respekt vor westlicher Obrigkeit und Regeln) klauten sie der Schaffnerin bei der Fahrkartenkontrolle das Handy, dabei blieb es aber nicht! Neudietendorf / Erfurt

Ein 27-jähriger Libanese und 31-jähriger Marokkaner entwendeten gestern Nacht einer Zugbegleiterin im Zug ihr Mobiltelefon. Nach Informationen an die Bundespolizei stoppte der Zug am Haltepunkt Neudietendorf und wartete bis zum Eintreffen der Streife. Beim Erkennen der Beamten warf ein das Telefon unter eine Sitzgruppe und versuchte sich mit einer weiteren Person zu entfernen. Die Bundespolizisten konnten die beiden Männer stoppen. Bei der Befragung machten die Zwei widersprüchliche Aussagen, und wurden immer aggressiver. Sie beleidigten die Beamten und warfen mit Gegenständen umher. Eine Abfrage im polizeilichen Informationssystem ergab eine Aufenthaltsermittlung für eine Person. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und mit Dienststelle mitgenommen. Gegen beide leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.

Quelle: Truth24.net

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Dez 09

Afrikanischer Sexmigrant begrapscht minderjähriges Mädchen am HBF Mönchengladbach

Ein schwarzafrikanischer Wirtschaftsflüchtling bei der Festnahme

Ein weiterer Armutsasylant konnte seine Grapschhände wieder einmal nicht bei sich lassen. Opfer diesmal: eine Minderjährige

Ein Guineer (19) fasste einer Deutschen (17) am Samstagmittag (7. Dezember) um 12.50 Uhr im Mönchengladbacher Hauptbahnhof gegen ihren Willen mehrmals an die Brust und flüchtete anschließend. Bundespolizisten fassten den Mann und brachten ihn in den Polizeigewahrsam.

Nachdem die 17-Jährige den Beamten der Bundespolizei den Vorfall schilderte, fahndeten sie mit einer Personenbeschreibung nach dem 19-Jährigen. Auf Bahnsteig 5 des Busbahnhofs trafen sie den Tatverdächtigen an. Bei der Personalienkontrolle konnte festgestellt werden, dass der junge Mann keinen gültigen Aufenthaltstitel hatte und sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Es erfolgte die Festnahme und ein Atemalkoholtest. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,7 Promille.

Moslems und Afrikaner vergewaltigen – bezogen auf ihren Bevölkerungsanteil – viel häufiger überfallsartig und in der Gruppe als Deutsche, das ist statistisch bewiesen, die Regrierung und ihre Schergen versuchen diese Tatsachen weiterhin zu zensieren und lassen immer weitere Sexasylanten ins Land strömen,

Gegen den Mann wird nun wegen der sexuellen Belästigung und des unerlaubten Aufenthaltes ermittelt. Der Tatverdächtige wurde in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Mönchengladbach übergeben.

Quelle: Truth24.net

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Dez 09

Frankfurt HBF: Pöbeleritreer grapscht Frauen an den Po und beleidigt sie

Afrikaner attackiert eine Frau

Beamte der Bundespolizei nahmen am Sonntagmittag, gegen 14 Uhr, einen 35-jährigen wohnsitzlosen eritreischen Staatsangehörigen fest, der im Frankfurter Hauptbahnhof mehrere weibliche Reisende verbal belästigt und ihnen dann an den Hintern gefasst hatte.

Reisende hatten den Mann dann überwältigt und bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei festgehalten. Nachdem er zu Wache gebracht werden konnten, wurde dort bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille festgestellt.

Nach Feststellung seiner Personalien und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen sexueller Belästigung, durfte er seinen Rausch in einer Zelle ausschalfen.

Quelle: Truth24.net

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