Dez 07

Frau in Gebüsch vergewaltigt: „Wir haben nur geredet und einen Joint geraucht!“

Kpaduwa L. neben seinem Verteidiger. Ihm wird von der Staatsanwaltschaft sexueller Missbrauch vorgeworfenFoto: Christoph Reichwein

Essen – Der Angeklagte sitzt mit einem T-Shirt bekleidet in Gerichtssaal. Darauf zu sehen der Aufdruck „Super Hero“. Er ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt.

„Wenn ich schlechte Absichten hatte, will ich im Gefängnis verrecken…“ Es waren harte Worte, die Kpaduwa L. (44) den Richtern des Landgerichts Essen in einem Brief geschrieben hatte. Ob sich seine Beteuerungen positiv auswirken, bleibt spannend…

Nach einer Vergewaltigung in der Nähe des S-Bahnhofs Essen Steele hatte die Polizei öffentlich nach einem Täter gefahndet. Weiter wird ihm vorgeworfen, drei weitere Frauen im Zug geküsst, angefasst und bedrängt haben.

► L. zu den Vorwürfen: „Ich fasse Frauen an, aber ich bin nie respektlos. Bitte verzeihen sie, wenn ich etwas Falsches gemacht habe. Ich bin Frauen gegenüber offen, habe keine schlechten Absichten. Manchmal frage ich auch nach der Telefonnummer. Ich habe niemanden gezwungen, mir die Nummer zu geben.“ Zum Vergewaltigungs-Vorwurf sagt der Nigerianer: „Mit der Frau am Bahnhof gab es keine Küsse und auch keinen Sex. Wir haben uns nur auf einer Bank unterhalten und einen Joint geraucht.“

Die Opfer hatten unter Ausschuss der Öffentlichkeit ausgesagt. Der Prozess wird fortgesetzt.

Quelle: BILD

Dez 07

Vergewaltiger Mustafa M. schweigt zu Vorwürfen: Mann drohte mit Enthauptung

Said Mustafa M. (25)Foto: Jürgen Mahnke

Frankfurt – Said Mustafa M. (25) schweigt zum Vorwurf der Vergewaltigung. Zu seinen Familienverhältnissen hat er mehr zu sagen: Mal ist sein Vater Arzt, mal Landschaftsgärtner.

Die Anklage: Am 5. Januar 2015 trifft sich M. mit einer Bekannten im Bahnhofsviertel, sie wollen bei ihm kochen. Nach dem Essen gibt’s keinen Nachtisch. Stattdessen soll er ihr den Rauch eines Joints in den Mund geblasen, ein Messer gezückt und ihr gedroht haben: „Du musst alles machen, wie ich es will, Du Schlampe.“

Laut Anklage vergewaltigt er sie mehrfach, schlägt sie und zischt ihr ins Ohr, dass er ihr den Kopf aufschneiden werde. Nach eineinhalb Stunden kann sie laut Staatsanwaltschaft in die Nachbarwohnung fliehen.

Said Mustafa M. (25) mit seinem Dolmestscher (l) und Verteidiger
Said Mustafa M. (25) mit seinem Dolmestscher (l) und VerteidigerFoto: Jürgen Mahnke

Der Prozessbeginn wird immer wieder verschoben, das Gericht ist überlastet.

Am 25. Juni 2018 randaliert M. laut Anklage in einer Sparkasse, bedroht angeblich Polizisten mit den Worten: „Wenn ihr mich weiter anpackt, mach ich euch alle kalt.“

Weil er beim ersten Prozesstag nicht auftaucht, holt ihn die Polizei ab. Seitdem sitzt M. in U-Haft. Laut Verteidigung wird er sich vielleicht später zu den Vorwürfen äußern.

Quelle: BILD

Dez 07

Altenpfleger angeklagt: Demenzkranke sexuell belästigt?

Foto: eberhard wedler

Davenstedt – Schwerer Vorwurf gegen den Pfleger aus Davenstedt: Während seiner Schicht soll er sich an zwei demenzkranken Seniorinnen sexuell stimuliert haben – die beiden mutmaßlichen Opfer sind 79 und 87 Jahre alt!

Zur 87-Jährigen soll sich Pfleger Awad B. (40) laut Anklage entblößt ins Bett gelegt haben.

Donnerstag platzte der Prozess gegen den 40-Jährigen aufgrund der Erkrankung seines Anwalts. Nun gibt es einen neuen Verhandlungstermin vorm Amtsgericht.

Zu den mutmaßlichen sexuellen Übergriffen in einer Senioren-WG sollen dann u.a. Arbeitskollegen des Angeklagten sowie Kripo-Beamte als Zeugen gehört werden.

Quelle: BILD

Dez 06

836.000 Euro im Monat: Wie sich das „Fokusthema Flüchtlinge“ auf den Kreishaushalt auswirkt

Junger Asylbewerber. (Fotoquelle: Pixabay)

183 Millionen Euro plant Kreiskämmerer Mike-Sebastian Janke im frisch am Dienstag verabschiedeten Haushalt 2019 für Sozialleistungen ein. Unter der Überschrift „Fokusthema: Flüchtlinge“ sind den Asylbewerber-Unterkunftskosten in dem umfangreichen Zahlenwerk ein gesondertes Unterkapitel im Abschnitt „Arbeit und Soziales“ gewidmet.

Auswirkungen der Flüchtlingssituation auf die Kosten der Unterkunft (Alg II):

Die Unterkunfts- und Heizkosten für alle Hartz IV-Bezieher im Kreis Unna sind – neben der  LWL-Umlage – der dickste Ausgabebatzen im Kreishaushalt. Sie werden im neuen Haushalt 2019 mit rund 90 Millionen Euro veranschlagt, die Gesamtsozialkosten mit 183 Mio. Euro.

Konkret aufs Jobcenter Kreis Unna bezogen:

Die monatlichen Kosten für 1777 Bedarfsgemeinschaften betragen rd. 836.000 Euro (Stand Mai 2018). Für 2018 sei von 9,5 bis 10 Mio. Euro auszugehen, die für die Unterkunft anerkannter Asylbewerber gezahlt werden müssen.

ABER, so heißt es einschränkend im Haushaltsplan:

„Mit Blick auf die Gesamtentwicklung der Unterkunftskosten kann jedoch festgehalten werden, dass es trotz dieser durchaus hohen Anzahl an neu in das System hinzuge
kommenen Leistungsberechtigten nicht zu negativen Finanzfolgen für den Kreis Unna gekommen ist. Angesichts der anhaltend guten Situation auf dem Arbeitsmarkt und der erfolgreichen Arbeit des Jobcenters im „Stammgeschäft“ sind die Aufwendungen weiter rückläufig.

Der Bund hat sich bereit erklärt, die flüchtlingsbedingten Unterkunftskosten zunächst bis 2018 vollständig zu übernehmen. Hierdurch ist es bereits zu einer deutlichen Entspannung der Lage gekommen.“

Zur Flüchtlingsentwicklung im Kreis generell:

„Die Zuwanderung von Flüchtlingen insbesondere im Jahr 2015 stellt die Verantwortlichen für Arbeitsmarkt und Arbeitsvermittlung vor besondere Herausforderungen“, heißt es in dem Abschnitt einleitend.

„Wird Flüchtlingen eine Aufenthaltsgestattung erteilt und halten sie sich seit drei Monaten in Deutschland auf, steht ihnen ein beschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt offen.“ Voraussetzung ist die Genehmigung der Ausländerbehörde und der Arbeitsagentur.

Seit dem 15. Dezember 2015 diene „der Integration Point des Jobcenters Kamen als erste Anlaufstelle mit Lotsenfunktion für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive. Dort erfolgt die Beratung über Leistungsgewährung, Qualifizierungsmaßnahmen und die Vermittlung von Arbeits-
oder Ausbildungsstellen.

Von Mitte Dezember 2015 bis September 2018 seien im Integration Point 2114
Personen angekommen, davon 464 unter 25 Jahren. Aktuell liegt der Zugang auf durchschnittlich 40 Personen im Monat. 

Quelle: Rundblick Unna

Dez 06

Milde Haftstrafen für versuchten „Ehrenmord“ an schwangerer Mutter!

Ehemann Alla R. (l.) und Abd W. haben auf die damals 17-jährige Alaa W. eingestochenFoto: Sascha Baumann /all4foto.de,

Ehemann und Bruder stachen auf die 17-jährige schwangere Alaa ein, rammten ihr ein Messer u.a. in Brust und Hals, filmten und verhöhnten sie dabei +++ Täter müssen nur für weniger als 8 und 7 Jahre in Haft

Ravensburg – Im Prozess um den versuchten „Ehrenmord“ an Alaa W. (18) ist jetzt ein Urteil gefallen.

Richter Veiko Böhm schickt Alaas Bruder Abd (21) für sieben Jahre und sechs Monate wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung ins Gefängnis, Ehemann Alla R. (35) für sechs Jahre und neun Monate. Die Eltern des Opfers wurden zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

„Es ist kein klarer Fall, glasklar ist aber, dass kein Mensch es verdient hat, in seinem Gesicht entstellt zu werden, Messerstiche in die Brust zu kriegen und in seinem eigenen Blut liegend um sein Leben zu bangen“, so der Richter in seiner Begründung.

Trotzdem fiel das Urteil am Freitagnachmittag milder aus als es die Staatsanwaltschaft forderte

▶︎Staatsanwalt Florian Steinberg (39) forderte ursprünglich neun Jahre und sechs Monate für Bruder Abd W. sowie eine Sicherungsverwahrung unter Vorbehalt für etwa die Hälfte der Zeit. Ehemann Alla sollte laut Staatsanwaltschaft für acht Jahre in die Zelle. Die Eltern sollten seinem Plädoyer zufolge jeweils zu drei Jahren wegen gemeinsamer gefährlicher Körperverletzung verurteilt werden, da sie durch das Rufen des Krankenwagens vom Versuch die Körperverletzung zu begehen, zurückgetreten seien.

Rechtsanwältin Amely Schweizer plädierte hingegen für die Mutter des Opfers auf Freispruch: „Die Eltern haben nach der Tat alles versucht, Abd aus der Wohnung zu bekommen, um Schlimmeres zu verhindern.“

Laut den Vermutungen des Gerichts gab es keine Absprachen zwischen den Eltern, Bruder und Ehemann die junge Alaa direkt zu töten. Ihr Bruder Abd sei die treibende Kraft hinter dem Verbrechen gewesen. Ehemann Alla soll sich dabei von ihm mitreißen lassen haben.

Die Beteiligung der aus dem Libanon nach Deutschland gekommenen Eltern sei in weiten Teilen unklar, so das Gericht. Letztlich riefen sie aber einen Krankenwagen. „Die Eltern wollten nicht, dass die Tochter stirbt“, so Böhm.

Der schockierende Fall

Am Abend des 27. Februar 2018 liegt eine junge Frau blutüberströmt auf ihrem Bett, weint, hält sich den Bauch, ruft um Hilfe und krümmt sich schließlich zusammen. Alaa W. (damals 17) wurde brutal niedergestochen!

Die mutmaßlichen Täter: Alaas eigener Bruder Abd W. (21) und ihr syrischer Ehemann Alla R. (35). Alaa sollte sterben, weil sie sich in Jamal (27) verliebt hatte. So habe sie angeblich die Familienehre beschmutzt!

Die damals 17-Jährige war mit Jamal zusammen und von ihm im dritten Monat schwanger. Sie hatte sich von ihrem Mann getrennt und wollte mit ihrem Freund zusammenziehen, sobald sie 18 würde ‐ doch das wollten ihre Eltern nicht akzeptieren. Mit ihrem Mann lebte sie weiter in der elterlichen Wohnung. Ende Februar eskalierte dann die Situation!

Ehemann Alla R. (35) im Gerichtssaal
Ehemann Alla R. (35) im GerichtssaalFoto: Sascha Baumann / all4foto.de

Im Kinderzimmer rammten die Männer ihr ein Messer unzählige Male in Brust und Hals, schlitzten ihr die Mundwinkel auf. Wie durch ein Wunder überlebte Alaa den Angriff, kam schwer verletzt in die Klinik. Auch das Kind überlebte.

Mutter und Vater des Opfers: Mutter Khaoula W. (62) und Samih W. (64)
Mutter und Vater des Opfers: Mutter Khaoula W. (62) und Samih W. (64)Foto: Sascha Baumann /all4foto.de

Während seinen Gräueltaten filmte sich Bruder Abd mit seinem Handy, machte insgesamt 13 Videos, von denen er drei an Alaas neuen Freund Jamal schickt. Gegen 21:28 Uhr verließen die beiden Täter die Wohnung und flüchteten. Vater Samih W. setzte einen Notruf ab. Alaa lag bis zum 1. März auf der Intensivstation, musste wegen Schnittverletzungen an beiden Händen operiert werden. Sehnen und Nerven wurden durchtrennt. Im Herzbeutel der damals 17-Jährigen sammelte sich Luft.

Das Opfer hatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesagt.

Quelle: BILD

Dez 06

Bundesregierung förderte mit Steuergeldern UN-Migrationspakt

Asylsuchende (hier 2015 in Budapest) auf dem Weg Richtung Deutschland Foto: picture alliance / JOKER

BERLIN. Die Bundesregierung hat bestätigt, daß sie die Ausarbeitung des UN-Migrationspaktes finanziell und personell unterstützt hat. So sei beispielsweise 2017 ein „freiwilliger Beitrag in Höhe von 250.000 Euro an die Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Internationale Migration geleistet“ worden, teilte die Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Udo Hemmelgarn mit, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt.

Hintergrund der Anfrage ist ein Bericht der Bundesregierung über die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, in dem sich Berlin rühmt, eine aktive Rolle beim Zustandekommen des UN-Migrationspakts sowie des UN-Flüchtlingspakts eingenommen zu haben. Deutschland habe die Ausgestaltung der beiden Pakte „politisch, inhaltlich, personell und finanziell“ vorangetrieben, heißt es in dem Papier.

„Deutschland leistet seit Jahren freiwillige Beiträge“

Auf Nachfrage Hemmelgarns, wie hoch die finanziellen und personellen Ressourcen gewesen seien, die Deutschland für die Ausarbeitung der beiden Abkommen bereitgestellt habe, antwortete die Regierung nun, die Bundesrepublik leiste seit Jahren freiwillige Beiträge zu internationalen Strukturen, die sich mit Migration und Flüchtlingen beschäftigten.

„Darunter auch an die Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Internationale Migration, Louise Arbour, und den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), Filippo Grandi, die durch ihre jeweiligen Mandate an der Erarbeitung des Globalen Pakts für sichere, geordnete und reguläre Migration beziehungsweise des Globalen Pakts für Flüchtlinge beteiligt sind.“

Quelle: Jungefreiheit

Dez 06

Die Asylanten- Spuckschutzhaube gegen afrikanische Spuckattacken

Immer mehr Polizisten brauchen sie gegen spuckende Armutsasylanten, Quelle: Bundespolizei

Auf Grund einer Pressemitteilung der Bundespolizei kam es in den sozialen Netzwerken zu einer Diskussion über eine dort erwähnte Spukschutzhaube. Seit der massiven Araberflut ist sie mittlerweile unverzichtbar, denn die Asyltouristen spucken und beißen gerne – hinterher steht erst mal ein Infektionstest an – Viele haben HIV und Tuberkulose, aber auch andere Seuchen

Auf Grund von mehreren Hinweisen nahmen sich am 03.12. Einsatzkräfte der Bundespolizei eines 25-jährigen algerischen Staatsangehörigen an. Der Mann saß regungslos auf einer Bank im Hauptbahnhof. Trotz mehrmaliger Ansprachen reagierte der Mann aus Rüthen nicht. Da von einem ärztlichen Notfall ausgegangen werden musste, wollten die Beamten den Mann auf den Boden legen. Dieser begann plötzlich die Bundespolizisten zu beleidigen und zu bespucken. Als der 25-Jährige zudem noch begann, nach den Einsatzkräften zu schlagen, wurde er überwältigt. Auf der Wache hielten die Angriffe des Mannes an. Immer wieder versuchte er, mit Kopfstößen und Tritten die Einsatzkräfte zu verletzen. Um das Spucken des Mannes zu verhindern, wurde er später mit einer Spuckschutzhaube in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den Asylbewerber leitet die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

Da Übergriffe auf Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in Form des Anspuckens seit der massiven Araberflut zugenommen haben, wurden sogenannte Spukschutzhauben beschafft. Diese können im Bedarfsfall Personen übergestülpt werden, welche Polizeibeamtinnen und Beamte bespucken. Die Schutzhauben gewährleistet sowohl die Atemfreiheit als auch den Schutz der Einsatzkräfte.

Quelle: Truth24.net

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Dez 05

Weil sie (47) mit Männern sprach: Vater wollte Tochter töten – 4 Jahre Haft!

Mitten in diesem Einkaufszentrum hatte der Vater mit einem Messer im April auf seine 47-jährige Tochter eingestochenFoto: Paul Zinken / dpa

Berlin – Mit Ehre hat es nichts zu tun, wenn dem Vater der „Umgang“ seiner erwachsenen Tochter missfällt. Sükrü K. (75) aus Berlin-Neukölln stach auf seine Tochter (47) ein. Das Berliner Landgericht verurteilt den Mann zu vier Jahren Haft wegen versuchten Totschlags. Die Staatsanwaltschaft hatte eine doppelt so hohe Strafe gefordert, für sie war das versuchter Mord.

Wutzky-Center (Gropiusstadt), 17. April 2018: Die Frau ist Verkäuferin im Schuhgeschäft. Der Vater schneidet ihr von hinten in den Hals. Rammt das Küchenmesser tief in ihren Bauch. Kunden überwältigten ihn. Er schimpft seine Tochter „Hure“. Weil sie sich vor der Schule ihrer Tochter (7) mit Vätern anderer Kinder unterhielt.

Seit 46 Jahren lebt der Türke in Deutschland. Im Prozess brauchte er aber einen Dolmetscher.

„Er sah die Familienehre verletzt“

, so der Richter. Nach einem Arbeitsunfall und zunehmender Schwerhörigkeit sei der Vater „isoliert bis zur Bedeutungslosigkeit in der Familie“ gewesen. So habe sich ein paranoides Syndrom entwickelt. Eine „ernsthafte Persönlichkeitsstörung: Er sah die Familienehre verletzt.“

Die krankhafte Störung habe sein „Wertesystem beeinträchtigt“. Von dem Mann gehe „keine Gefahr für die Allgemeinheit“ aus.

„Aber die baldige Rückkehr in die Familie sollte vermieden werden.“ Deshalb ordneten die Richter die Fortdauer der Haft an.

Quelle: BILD

Dez 05

Steinhagener Rathaus wird von Sicherheitsdienst vor Asylant bewacht

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bewachen den Rathaus-Haupteingang in Steinhagen. (© Frank Jasper)

Seit Montag wird das Rathaus von zwei Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes bewacht. Grund ist ein 26-jähriger Asylbewerber, der in der Gemeindeverwaltung mehrfach Personen bedroht hat

Steinhagen.Zwischenfälle mit Bedrohungsszenarien habe es in der Gemeindeverwaltung immer mal wieder gegeben, sagt Bürgermeister Klaus Besser. Dass er einen privaten Sicherheitsdienst anheuern musste, um seine Mitarbeiter zu schützen, sei allerdings einmalig.

Seit mehreren Wochen versetzt ein 26-jähriger Asylbewerber die Rathausmitarbeiter regelmäßig in Alarmzustand, was zuletzt zu drastischen Maßnahmen führte. „Sobald ein Mitarbeiter den Mann kommen sieht, schließen wir das Rathaus“, teilt Bürgermeister Besser gestern im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt mit. Wie berichtet war die Situation am Donnerstag dennoch einmal mehr außer Kontrolle geraten. Der 26-Jährige war trotz Hausverbots in die Verwaltung gelangt und habe dort Mitarbeiter beleidigt und mit dem Tod bedroht, berichtet Klaus Besser. Auch unbeteiligte Besucher seien in die Situation geraten.

Die Gemeindeverwaltung sah sich nun dazu gezwungen, einen Sicherheitsdienst zu engagieren, der seit Montag während der Öffnungszeiten den Haupteingang bewacht. Alle anderen Eingänge sind für den Publikumsverkehr zugesperrt worden. Vorerst für zwei Wochen sollen diese Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Der Mann habe Anspruch auf Asylbewerberleistungen und sei darum regelmäßiger Gast im Rathaus gewesen, erklärt Bürgermeister Klaus Besser die Hintergründe. Dort habe er bisher immer einen Scheck ausgehändigt bekommen. Inzwischen sei man dazu übergegangen, das Geld auf ein Konto zu überweisen. Eine Maßnahme, die bei dem Mann abermals zu Ausrastern geführt haben soll. Inzwischen habe er auch Hausverbot in der betreffenden Bank.

Für die Verantwortlichen in Steinhagen ist der Mann ein alter Bekannter. Bereits 2014 sei er nach Deutschland eingereist und in Steinhagen untergebracht worden. Zwischenzeitlich zog er weg. Im Juli wurde er aber erneut Steinhagen zugewiesen. Untergebracht ist er in einer gemeindeeigenen Unterkunft. In einem Einzelzimmer. Der Mann, dessen Nationalität bis heute ungeklärt ist, hat nur ein geduldetes Aufenthaltsrecht. Eine Abschiebung war bislang offenbar nicht möglich.

Polizei, Gericht und Ausländerbehörde arbeiten an Lösung

In Steinhagen, wo sich professionelle Betreuer, ehrenamtliche Flüchtlingshelfer und nicht zuletzt Verwaltungsangestellte um die hier lebenden Flüchtlinge kümmern, ist man zunehmend ratlos. „Die Polizei hat den Mann vergangene Woche für einen Tag in Gewahrsam genommen; man kann ihn aber auch nicht dauerhaft einsperren“, sagt der Bürgermeister. Eine psychische Störung liege bei dem Mann laut Polizeisprecherin Katharina Felsch nicht vor.

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung muss er sich allerdings bald vor Gericht verantworten. „Zusammen mit Polizei, Amtsgericht und Ausländerbehörde arbeiten wir an einer Lösung“, versichert Bürgermeister Klaus Besser.

Quelle: Haller Kreisblatt

Dez 05

Ex-Freundin durch Schläge erblindet: Haftstrafe für Libyer

Symbolbild

Ein 23-jähriger Libyer, der seine 41-jährige Ex-Freundin so fest ins Gesicht geschlagen haben soll, dass sie an einem Auge erblindete, ist Dienstag vom Salzburger Landesgericht zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

Laut Anklage lauerte der Mann der Frau am 13. Oktober 2017 auf ihrem Heimweg von der Arbeit nahe des Hauptbahnhofes auf und fiel über sie her. Der Beschuldigte zeigte sich vor Richterin Gabriele Glatz nicht geständig.

Kein Geständnis

Die Staatsanwaltschaft warf ihm Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen, gefährliche Drohung und Nötigung vor. Als er seine Ex-Freundin festgehalten habe und ihre Brille durch die Schläge kaputt gegangen sei, habe sich ein Glassplitter in das Auge der Frau gebohrt.

Urteil nicht rechtskräftig

Die Ärzte diagnostizierten eine Netzhautabhebung. Der Angeklagte soll die 41-Jährige auch mehrfach mit dem Umbringen bedroht haben, um zu verhindern, dass sie eine Anzeige gegen ihn einbringt. Zudem soll er sein Opfer genötigt haben, keine Beziehung mit einem anderen Mann einzugehen.

Das Urteil ist laut Gerichtssprecher Peter Egger nicht rechtskräftig, weil der Libyer keine Erklärung dazu abgegeben hat. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel.

Quelle: orf

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