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Mai 11

Pöbelasylanten attackieren Polizei: Tumulte nach Leichenfund in Flüchtlingsheim

Am Samstagmorgen wurde eine Frau tot in einer Regensburger Asylunterkunft gefundenFoto: Alexander Auer / dpa

Regensburg – Nach dem Tod einer Frau (31) aus Afrika kam es im Ankerzentrum Regensburg zu tumultartigen Szenen: Eine Gruppe von etwa 40 Asylbewerbern versammelte sich vor dem Gebäude. 20 Streifenwagen und 50 Polizisten waren im Einsatz.

Die Frau aus Nigeria wurde am Samstagmorgen gegen 9 Uhr in der Asylunterkunft Zeißstraße gefunden. Die Todesursache ist unklar. Ein Polizeisprecher: „Während der Aufnahme wurden die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei von Bewohnern der Unterkunft bedrängt und angegriffen.“

Zuerst hatten der „Bayerische Rundfunk“ und die „Mittelbayerische“ über den Vorfall berichtet.

Einsatzkräfte der Polizei im Ankerzentrum. Ein Sprecher: „Die Stimmung unter Teilen der Bewohner heizte sich auf, sodass ein Bergen der Leiche nicht möglich war“
Einsatzkräfte der Polizei am AnkerzentrumFoto: Alexander Auer / dpa

„Mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen“

Der Sprecher weiter: „Die Stimmung unter Teilen der Bewohner heizte sich auf, sodass ein Bergen der Leiche nicht möglich war. Nachrückende Polizeikräfte wurden unter anderem mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen.“

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Oberpfalz hielt Kontakt zu den Bewohnern.

Gegen 11.40 Uhr konnte der Leichnam der Frau schließlich geborgen und an ein Bestattungsunternehmen übergeben werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Hinweise darauf, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft werde nun die weiteren Schritte zur Klärung der Todesursache veranlassen, erklärte der Polizeisprecher.

Die 31-Jährige hinterlässt drei Kinder im Alter von drei bis neun Jahren. Das Jugendamt kümmert sich nun um die Kinder. Die Polizei prüft nun, ob gegen Bewohner des Heims wegen der Auseinandersetzungen Ermittlungen eingeleitet werden müssen.

Quelle: BILD

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