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Aug 30

Schon wieder Bluttat in Leipzig: Nigerianer (25) sticht 23-Jährigen nieder

Nachdem ein 17-jähriger Georgier am Wochenende im Bürgermeister-Müller-Park schwer verletzt aufgefunden wurde, kam es zur Festnahme eines 18-jährigen Russen.
Fotos: Silvio, Dirk Knofe

Leipzig – Wieder gab es im Bürgermeister-Müller-Park eine schwere Gewalttat. Am Donnerstagmorgen gegen 2 Uhr gerieten zwei Gruppen von Ausländern in der Parkanlage gegenüber dem Hauptbahnhof in Streit. Zwischen einem Eritreer (23) und einem Nigerianer (25) eskalierte die Situation. Sie lieferten sich zunächst eine Schlägerei. Anschließend soll der Nigerianer auf seinen Kontrahenten eingestochen und diesen lebensgefährlich verletzt haben.

Kriminaltechniker untersuchen das Areal am Leipziger Hauptbahnhof nach Spuren.
Kriminaltechniker untersuchen das Areal am Leipziger Hauptbahnhof nach Spuren.

Ein Freund des Opfers schleppte den stark blutenden 23-Jährigen zum Hauptbahnhof und alarmierte die Bundespolizei. Die Beamten leiteten sofort Rettungsmaßnahmen ein. Der Notarzt brachte den Schwerstverletzten in ein Krankenhaus, wo dieser sofort notoperiert wurde.

Kräfte der Bundespolizei führten parallel eine Tatortbereichsfahndung durch. Dabei konnten sie den Verdächtigen aufgreifen. Er wurde festgenommen und soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Gegen den Nigerianer wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. Zu den Hintergründen der Tat konnten bislang weder Polizei noch Staatsanwaltschaft Aussagen machen. Kriminaltechniker sicherten den Tag über am Tatort Spuren.

Erst am Wochenende war es im Bürgermeister-Müller-Park zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Ausländern gekommen. Die Polizei nahm mehrere Personen fest.

Die Polizei sperrte nach der Gewalttat den Bürgermeister-Müller-Park ab und suchte nach Beweismitteln.
Die Polizei sperrte nach der Gewalttat den Bürgermeister-Müller-Park ab und suchte nach Beweismitteln.
Quelle: tag24

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