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Nov 06

Tumultartige Szenen mit 250 Schwarzafrikanern nach „Panaf Festivals“ im Keuninghaus

Plakat des Veranstalters. (Quelle: Panaf Festvial / fb)

In tumultartigen Szenen eskalierte am Samstagabend (3.11.)  eine überfüllte Musikveranstaltung im Dortmunder Keuninghaus. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot in der Nordstadt anrücken, um in der aufgeheizten und hochaggressiven Stimmung die Kontrolle zu gewinnen und schlimme Gewalttätigkeiten zu verhindern.

Das Keuninghaus war für das „Panaf Festival“ am Samstagabend bereits mit ca. 450 Besuchern restlos gefüllt, doch vor dem Gebäude drängelten sich weitere gut 250 Menschen. Teilweise versuchten diese mit Gewalt, ins Gebäude zu gelangen, schildert Polizeisprecher Gunnar Wortmann.

Mit starken Polizeikräften wurde die Menschenmenge zurückgedrängt. Der Veranstalter konnte auf Grund der tumultartigen Situation nicht mehr für die Sicherheit der Veranstaltung garantieren und wollte sie beenden. Zeitgleich ging drinnen im Gebäude noch Feueralarm los, vermutlich durch Zigarettenqualm ausgelöst.

Teils stark betrunken und aufgebracht verließen die Gäste das Gebäude.

Draußen ging es dann aber weiter: Ein großer Teil der Besucher zog in die Innenstadt, und vor einer Disco auf dem Westenhellweg lieferten sich ca. 150 von ihnen Schlägereien und/oder randalierten herum.  „Die Lage war chaotisch“, fasste Polizeisprecher Wortmann die Szenerie am Mittag im Gespräch mit unserer Redaktion zusammen.

Ein erhebliches Polizeiaufgebot war nötig, um um den alkoholisierten und aggressiven Männern Platzverweise zu erteilen.

Kurze Zeit später kam es in einer weiteren Diskothek auf dem Westenhellweg zu verbalen Streitigkeiten. Glasflaschen wurden auf den Boden geworfen. Es kam zu weiteren Platzverweisen und Ingewahrsamnahmen, Wortmann schätzt, dass es gut ein Dutzend waren.

Näheres zu Verletzten und dem Ausmaß der Sachbeschädigungen ist bisher noch nicht bekannt, die Polizei sichtet die Lage noch.

Nach Informationen unserer Redaktion waren die Beteiligten  ausnahmslos Schwarzafrikaner.

Quelle: Rundblick Unna

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