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Okt 21

Von hinten erstochen: „Sie hat mich vergewaltigt.. meine Männlichkeit verletzt!..Ich Mann“

Quelle: BILD

Angeklagter sagt aus +++ Opfer hatte mehr als 30 Verletzungen +++ Staatsanwalt spricht von psychischer Störung

Syndia (21) lag in ihrem Bett, mit dem Rücken zu dem Mann, der ihr Freund sein wollte. Dann griff er sie an.

Mainz – Im Mordprozess um die tödliche Messerattacke auf die 21-jährige Syndia in Worms hat der angeklagte Tunesier Ahmed T. (28) die Tat gestanden. Der Tunesier schilderte am Montag vor dem Landgericht Mainz, wie er sich in der Nacht auf den 6. März dieses Jahres über die 21-Jährige geärgert hatte.

Er nahm ein Messer und griff die auf einem Bett mit dem Rücken zu ihm liegende Frau von hinten an. Er habe nicht erwartet, dass so etwas passiere. Es habe auch keinen Grund gegeben, sie umzubringen, er sei wütend und in einem Fieber gewesen, sagte der 28 Jahre alte abgelehnte Asylbewerber.

Den Vorsitz im Prozess hat Richter Wolfgang Eckert
Den Vorsitz im Prozess hat Richter Wolfgang EckertFoto: Sven Moschitz

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann heimtückischen Mord vor. Der Anklage zufolge erlitt Syndia damals 30 Verletzungen und starb noch am Tatort.

Möglicherweise leidet der Mann laut Staatsanwaltschaft an einer psychotischen Störung. Am Ende des Prozesses könnte die Unterbringung in einer Psychiatrie stehen.

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