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Okt 15

Landshut: Sozialmigranten am Bahnhof treten Kater Mikesch fast tot!

Die Tochter des Besitzers fand den verletzten Mikesch zusammengekauert in einem Fahrradkorb am Bahnhofsvorplatz. (Foto: privat)

Brutale Tritt-Attacke in der Landshuter Bahnhofshalle – eine mutige junge Frau rettete den Kater vor seinen Peinigern

LANDSHUT Mikesch ist in Landshut eine kleine Berühmtheit. Der rotbraune Kater hat sogar eine eigene Fan-Seite bei Facebook. Sein bevorzugtes Revier ist das Areal am Landshuter Bahnhof, viele Bahnreisende und Pendler kennen den verschmusten Vierbeiner. „Jeder freut sich, ihn zu sehen“, sagt die Tochter des Besitzers (82) zum Wochenblatt.

Umso größer jetzt der Schock: Mikesch ist einer brutalen Attacke zum Opfer gefallen!

Es ist Donnerstagmorgen. Kater Mikesch ist auf seinem morgendlichen Streifzug im Bereich des Bahnhofs. Es ist etwa 7.30 Uhr, als er in der Schalterhalle auf seine Peiniger trifft. Mehrere Personen treten immer wieder auf den Kater ein. Erst eine couragierte Passantin macht der schlimmen Tierquälerei ein Ende. Die junge Frau geht dazwischen, nimmt das geschundene und völlig verängstigte Tier auf den Arm, schützt es so vor weiteren Angriffen.

Über die Täter ist nichts bekannt. Allerdings soll die mutige junge Frau, die den Kater vor Schlimmerem bewahrte, von den Tätern als „Scheiß Deutsche“ beschimpft worden sein. Die Tochter des Besitzers spielt die Herkunft der Täter keine Rolle. Sie sagt: „Wir haben kein Verständnis für Tierquälerei. Ganz egal, ob die Täter aus Deutschland oder irgendeinem anderen Teil dieser Erde sind.“

Beim Tiernotdienst wird Mikesch untersucht und geröntgt. Wie schwer die Verletzungen sind, ist noch nicht restlos geklärt. Knochenbrüche könnten zwar ausgeschlossen werden, doch noch ist ungewiss, ob der Stubentiger bei der gemeinen Attacke innere Blutungen erlitten hat. Gegen die Schmerzen aufgrund der Prellungen und Blutergüsse erhält Mikesch Schmerzmittel.

Die Familie des Besitzers will Anzeige gegen Unbekannt erstatten, sucht weitere Zeugen des schlimmen Vorfalls. Der Schock darüber, was ihrem Liebling am Donnerstag widerfahren ist, sitzt tief. Die Tochter sagt: „Unsere Familie und Mikesch hoffen, dass wir so etwas nicht nochmal erleben müssen!“

Quelle: Wochenblatt

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