Jan 27

Stuttgart: Südländer geht 9- Jähriger an die Wäsche

Symbolbild

Ein Migrant machte sich an ein kleines Kind heran, dazu verwendete er eine Perfide Taktik!

Ein unbekannter Mann hat am Samstagabend (25.01.2020) an der Dessauer Straße ein neun Jahre altes Mädchen offenbar sexuell bedrängt. Die Neunjährige ging gegen 18.10 Uhr von der Bushaltestelle Dessauer Straße über einen Fußweg zur Straße Auf der Steig, als der Unbekannte an ihr vorbeirannte und auf ihrer Höhe mutmaßlich absichtlich eine Geldbörse fallen ließ. Das Kind bemerkte dies und rief dem Mann hinterher. Er kam zurück und hob die Geldbörse auf, während das Mädchen weiterging. Unmittelbar darauf hielt der Mann die Neunjährige an und fragte, ob sie etwas aus dem Geldbeutel genommen habe. Nachdem das Mädchen dies verneint hatte, öffnete der Unbekannte den Jackenreißverschluss des Mädchens und begann, sie abzutasten. Dabei berührte er das Mädchen mehrfach unsittlich über der Kleidung bevor er weiterging. Die Neunjährige ging weiter und erzählte ihrer Mutter von der Begegnung, die anschließend die Polizei alarmierte. Der Tatverdächtige soll zirka 165 Zentimeter groß und etwa 30 bis 40 Jahre alt sein. Er soll eine normale Statur und ein südländisches Aussehen gehabt haben. Er sprach Hochdeutsch und hatte einen leichten Kinnbart. Zur Tatzeit soll er eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze Sporthose und schwarze Schuhe getragen haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Quelle: Truth24.net

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Jan 22

Fahndung: Dieser arabische Sexasylant vergewaltigte Silvester eine Frau im Hausflur

Phantombild

Rottenburg: Dieser Armutsaraber vergewaltigte am Neujahrsmorgen eine 32- Jährige, die Polizei verwendet den juristischen Begriff „Sexuell belästigt“ statt Vergewaltigung

Das Kriminalkommissariat Tübingen ermittelt wegen einer Vergewaltigung am frühen Neujahrsmorgen in Rottenburg. Mittlerweile konnte von dem Tatverdächtigen ein Phantombild gefertigt werden.

Eine Frau war am 1. Januar von einem Moslem, vermutlich ein Armutsasylant, vergewaltigt worden. Die 32-Jährige war zunächst auf der Heimfahrt im Nachtbus von Tübingen herkommend unterwegs. Im Bus fiel ihr bereits ein Mann auf, der auffallend ihre Nähe suchte. Kurz nach 4.15 Uhr verließ die Frau das Fahrzeug in der Sprollstraße am Martinihaus und ging nach Hause. Auf dem Heimweg tauchte der Unbekannte erneut auf und wollte Kontakt mit ihr aufnehmen. Sie ging nicht darauf ein, sondern lief weiter. An ihrer Haustür drängte sich der Täter in den Hausflur und berührte die Frau unsittlich. Die 32-Jährige wehrte sich und rief um Hilfe. Daraufhin ließ der Unbekannte von ihr ab und verließ das Haus.

Bei der Tat handelt es sich juristisch um eine Vergewaltigung, dabei hat der Täter vermutlich in die Vagina gegriffen. Die Polizei ermittelt wegen „sexueller Nötigung“, dies geht aus der Pressemeldung hervor.

Durch diesen Trick der Wortspielerei, versucht die Polizei die Tat zu verniedlichen, weil es sich um einen Moslem handelt, denn Araber haben in Deutschland einen ganz besonderen Status, wenn sie etwas verbrechen, wird das für nicht so wichtig erachtet und heruntergespielt.

Tatsächlich ist „Sexuelle Nötigung“ identisch mit „Vergewaltigung“, es ist ein Synonym unter der Rechtsvorschrift §177 SzGB.

Allerdings verlässt die Polizei das Feld der Rechtstaatlichkeit, wenn sie wie geschehen, von „sexueller Belästigung“ spricht.

Von dem Täter liegt folgende Beschreibung vor:

Der Mann ist etwa 30 Jahre alt, zirka 170 bis 175 cm groß und von normaler Statur. Er hat schwarze, kurze, gegelte Haare sowie einen Dreitagebart und dunkle Augen. Zur Tatzeit trug der Täter eine helle Daunenjacke und eine dunkle Hose. Der Gesuchte sprach gebrochen Deutsch.

Im Zusammenhang mit dem Phantombild und der Täterbeschreibung haben die Ermittler folgende Fragen:

Wer kennt den Mann?

Wem ist der Tatverdächtige im Nachtbus zwischen Tübingen und Rottenburg in der Silvesternacht aufgefallen?

Wer konnte am frühen Morgen in Rottenburg beobachten, wie der Mann die Frau verfolgte?

Kennen Sie jemanden, auf den die Beschreibung zutrifft?

Hinweise werden an die Polizei in Tübingen unter Telefon 07071/972-8660 erbeten.

Quelle: Truth24.net

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Jan 22

Osteuropäer attackiert Verkäuferinnen sexuell und zeigt Geschlechtsteil

Symbolbild

Ein Armutsmigrant aus Osteuropa treibt in Trier sein sexuelles Unwesen- Innenstadt in Unruhe

Am frühen Montagabend fahndete die Polizei nach einem flüchtigen Mann aufgrund eines Sittlichkeitsdelikts. Zuvor betrat der unbekannte Täter ein Damenbekleidungsgeschäft in der Trierer Fußgängerzone. Dort zog er sich mit mehreren Damenbekleidungsartikeln in eine Umkleide zurück. Im Anschluss drängte er eine Angestellte des Ladens in eine Ecke und belästigte diese massiv auf sexueller Basis. Die Verkäuferin konnte sich von dem Täter lösen und in einen benachbarten Laden flüchten, wo sie dann den Notruf wählte. Der Täter verließ das Geschäft unerkannt in Richtung der Treveris-Passage. Bereits in der vergangenen Woche kam es zu ähnlichen Vorfällen, bei denen sich vermutlich derselbe Täter in verschiedenen Bekleidungsgeschäften in der Trierer Innenstadt gegenüber Angestellten entblößte. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Er ist circa 40-Jahre alt und etwa 170 – 180cm groß. Er trägt blondes Haar und hat blaue Augen. Insgesamt soll er einen mitteleuropäischen Phänotyp, schlanke Statur und ein gepflegtes Erscheinungsbild haben. Der Täter sprach bruchstückhaftes Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent.

Zeugen oder weitere potentiell Geschädigte, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Trier unter der Tel. 0651-9779-2290 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Truth24.net

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Jun 11

Deutschland nimmt abgelehnte Asylbewerber aus ganz Europa auf – schon gewusst?

Armutsflüchtlinge an der deutschen Grenze

Total krank! Deutschland bricht nicht nur permanent geltendes Recht, indem es illegalen Armutsflüchtlingen erlaubt Asyl zu beantragen, obwohl sie über sichere Nachbarstaaten kommen und ihre Pässe zerreissen, sondern es nimmt einfach alle abgelehnten Asylbewerber aus ganz Europa auf und alimentiert diese auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Darunter massenhaft Mörder, Vergewaltiger und bekannte Sozialschmarotzer.

Asylmissbrauch wird durch die deutsche Regierung schon seit sehr langer Zeit auf vielerlei Arten aktiv gefördert, das Dublin III Abkommen wird nicht angewandt, nachdem Asylsuchende aus anderen Europäischen Ländern abgewiesen werden müssen, dies ist ein Verstoß gegen §18 Asylgesetz. Der Identitätsmissbrauch (80% der Flüchtlinge zerreissen ihre Pässe direkt an der Grenze zu Deutschland), der laut Asylgesetz zur sofortigen Abweisung führen müsste, wird gestützt, dies ist ein Verstoß gegen § 30 Abs. 2 Asylgesetz.  Die Deutsche Regierung behauptet immer wieder lügend, ohne Pässe könne man die illegalen Armutsmigranten nicht zurückschicken, dabei weigert sie sich Ersatzpapiere auszustellen, die für eine Rückführung völlig ausreichend sind.

Mit am  schwerwiegendsten und die dreisteste Lüge für die gesamte Bevölkerung ist allerdings, dass das Grundgesetz permanent gebrochen wird, denn nach diesem dürfen ausschließlich politisch verfolgte Asyl beantragen, Kriegsflüchtlinge fallen gar nicht unter den Asylschutz. Hier wird die Bevölkerung bewusst dumm gehalten und aktiv getäuscht, und zwar jedes mal wenn das Wort „Asyl“ im Zusammenhang mit Moslems aus Syrien und den Ländern der Region fällt.

Doch was fast niemand weiß und den Vogel noch mächtig abschießt ist der dreisteste Asylmissbrauch überhaupt, dieses Land mit verrückter Regierung nimmt alle abgelehnten Asylanten ganz Europas auf

Es ist ja nicht so, als sei nicht schon einmal darüber berichtet worden, es ist eben nur die Uhrzeit, zu der solche Berichte ausgestrahlt werden. Morgens oder Mittags, wenn der fleißige Deutsche dasjenige Geld verdienen geht, welches der Staat für die kriminellen umhervagabundierenden Armutsaraber zum Fenster wieder herausschmeisst. Während er die armen deutschen Bürger um die eigene Rente bringt, bekommen die Smartphonemigranten Luxushäuser nach neuestem Standard hingesetzt. Wir haben diese Schandpraxis jedoch nicht verpasst und daher nun nochmal brühwarm für unsere Leser! Mit Ablehnugsbescheid aus anderen EU- Ländern in der Hand beantragen sie einfach nochmal Asyl in Deutschland – völlig entspannt. Oft werden die Armutsaraber einfach anerkannt, durch das BAMF in Bremen oder in Hamburg etwa. Die Ablehnung in Schweden, Italien oder Franklreich: nicht so wichtig. Über Jahre schmarotzen sie sich auf Staatskosten durch alle Klageverfahren, sollten sie Mal keinen Erfolg haben beim BAMF. Werden sie aus Deutschland dann irgendwann einmal ausgewiesen, kommen sie einfach wieder und durchlaufen das Asyl- und Klageverfahren einfach noch einmal und nochmal und immer wieder. Bis sie endlich eingebürgert werden. Saudumm, geht nur in Deutschland.

Mit abgelehntem Asylbescheid in der Hand und Ausreiseanweisung aus Nachbarstaaten kommen illegale Armutsaraber dreist nach Deutschland und schmarotzen dort mittels Klageverfahren über Jahre bis zur Einbürgerung – werden Asylbewerber abgelehnt, kommen sie einfach am nächsten Tag wieder -Reset auf Null – immer und immer wieder – über Jahrzehnte. Jeder bekommt Asyl, manchmal sogar selbst dann, wenn er gar kein Asyl will

 

In Deutschand wurden sogar schon Menschen mit mächtigen Asylleistungen ausgestattet, die gar kein Asyl beantragen wollten. Ein Chinese etwa, der zu touristischen Zwecken nach Deutschland kam, wurde einfach gegen seinen Willen mit ins BAMF- Lager verfrachtet und erhielt sofort Asyl. Mehrere Monate schleusten die Behörden ihn durch die massiven Geld- und Sachleistungen.

Keine Besserung in Sicht, auch beabsichtigte Ankerzentren ändern nichts an der Praxis – Moslems und Afrikaner laut Statistiken hoch kriminell, sie vergewaltigen, morden, verkaufen Drogen, beherrschen die Prostitution. Hunderttausende auf dem Weg

Moslems und Afrikaner in Deutschland sind ein vielfaches krimineller als Deutsche, insbesondere wenn sie als sogenannte „Flüchtlinge“ einreisen. Darunter Kopfabschneider, Gruppenvergewaltiger, Massenmörder, Zuhälter, Drogenbosse und Auftragskiller. Kein Tag vergeht an dem nicht irgend ein Kind oder eine Frau vergewaltigt wird, entweder in einer Gruppe von Armutsafrikanern oder durch das Locken in den Hinterhalt.

Niemand ist sicher, die trauernde Großmutter am Grab wird genauso vergewaltigt wie der Säugling, das Kleinkind im Kindergarten oder der bettlägerige demente Rentner in der Klinik. Selbst schlafende Männer werden vergewaltigt und ermordet. Wann haben die Deutschen genug davon? Die Regierung und ihre Politiker machen einfach weiter, lassen massenhaft kriminelle Afrikaner ins Land strömen, sie sind die Verantwortlichen für die schrecklichen Morde und Vergewaltigungen. Doch der deutsche Bürger, er scheint wohl noch nicht verstanden zu haben, anders ist das nicht zu erklären, sonst hätte er diese korrupte Regierung längst abgesetzt. Doch die Deutschen haben schon einmal ihre eigenen Henker gewählt, damals hießen die Schergen Hitler und Göbbels von der NSDAP, heute kommt der Volksterror von Links, in Form der sogenannten „Altparteien“ unter den Volkshassern Merkel, Maas und deren Schergen.

Quelle: Truth24.net

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Jan 28

Propaganda im Ersten: Flüchtling verbrennt in Zelle – ARD berichtet tendenziös

Kleve JVA
Markus van Offern/dpa Die Tür zur Zelle 143 in der Klever Justizvollzugsanstalt.

Ein syrischer Migrant wird wegen einer Verwechslung ins Gefängnis gesteckt. Dort kommt er nach einem Brand in seiner Zelle ums Leben. Journalisten zweifeln die offizielle Version des Geschehens an, Verschwörungstheorien schießen ins Kraut. Doch der Untersuchungsbericht setzt diesen Theorien Fakten entgegen.

Die nordrhein-westfälische Opposition war alarmiert. Monatelang trieben SPD und Grüne die schwarz-gelbe Landesregierung in einer heiklen Polizei- und Justizaffäre vor sich her. Es ging um einen syrischen Migranten (26), der nach einem selbstgelegten Zellenbrand in der JVA Kleve am 17. September 2018 gestorben war.

Aufgrund einer Fahndungspanne durch die Polizei der niederrheinischen Stadt war Amed A. fälschlicherweise verhaftet worden. Weil man ihn für einen Dieb aus Mali hielt, der von der Hamburger Staatsanwaltschaft gesucht wurde, musste der syrische Kurde zwei kurze Haftstrafen für Taten absitzen, die er nie begangen hatte. Ein folgenschwerer Fehler, der schließlich zum Tod des jungen Flüchtlings hinter den Gefängnismauern führte. Seither klärt ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Affäre auf. Neben den rot-grünen Politikern geben insbesondere Medien des Westdeutschen Rundfunks (WDR) die Aufklärer.

ARD-Sender gibt den Ankläger – Bericht setzt Fakten entgegen

Auf die Anklagebank hoben die Öffentlich-Rechtlichen NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sowie dessen Parteifreund und Kollegen aus dem Justizressort, Peter Biesenbach. Immer wieder warteten die investigativen Rechercheure der WDR-Magazine „Westpol“ und „Monitor“ mit neuen Vorwürfen gegen Justiz und Polizei auf. Einer ungeheuerlicher als der andere.

FOCUS Online liegt nun der Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft Kleve vor, der auf 290 Seiten akribisch darlegt, dass die Verschwörungstheorien der Reporter mit der ermittelten Beweislage wenig gemein haben. Die Strafverfolger befragten Dutzende Zeugen, ließen etliche Gutachten erstellen, werteten sämtliche Ausländer- und Strafakten im Fall Amed A. aus. Selten ist ein Fall so aufwändig rekonstruiert worden. Ende Oktober 2019 stellte die Staatsanwaltschaft Kleve sämtliche Ermittlungsverfahren gegen beschuldigte Polizisten, Vollzugsbeamte und eine Gefängnispsychologin ein. Dagegen hat der Vater des verstorbenen Syrers über seinen Anwalt Beschwerde eingelegt.

Der Report der Staatsanwaltschaft liest sich in Teilen wie eine Anklageschrift gegen die WDR-Medien. So soll etwa ein Zeuge vor der Kamera zu Falschaussagen zum Brandgeschehen verleitet worden sein. Ein Mithäftling des Amed A. bekundete in seiner Vernehmung bei Staatsanwaltschaft und Polizei: Die Sendung des TV-Magazins „Monitor“ entspreche nicht den Tatsachen. Man habe ihm die Antworten in den Mund gelegt. Dafür gab es 300 Euro.

„Monitor“ weist diese Anwürfe auf Anfrage von FOCUS Online zurück. Im Interview habe sich der Zeuge so geäußert wie dargestellt, heißt es. Auch seien ihm keine falschen Formulierungen in den Mund gelegt worden. Zudem habe der Zeuge „bei Nachfragen zu den Zeitabläufen keine sich widersprechenden Aussagen gemacht“, betont die Redaktion. Die 300 Euro seien eine Aufwandsentschädigung für einen Verdienstausfall gewesen.

Doch damit nicht genug: „Monitor“ und „Westpol“ ziehen mit externen Experten das Brandschutzgutachten des Sachverständigen der Staatsanwaltschaft Kleve in Frage und drehen offenbar die Aussagen eines Zeugen nach ihrem Gutdünken.

Ermittlungen: So hat sich der Brand in der Zelle zugetragen

Erkenntnissen der Ermittler zufolge nehmen die tragischen Ereignisse an jenem 17. September 2018 gegen 18.15 Uhr ihren Lauf.  Nach der Essensausgabe schnorrt sich Amed A. von einem Gefängnisgenossen eine Zigarette. Anschließend kehrt er in seine Zelle mit der Nummer 143 zurück, in der er allein einsitzt.

Vermutlich rollt der Insasse eine Matratze zusammen und platziert sie auf dem unteren Etagenbett. Mit Laken und Bettdecken bildet A. einen Textilhaufen, den er kurz nach 19 Uhr mit einem Feuerzeug entzündet haben muss. Die Flammen breiten sich binnen 15 Minuten aus, der Brand erreicht die Decke mit ihren hoch aufgehängten Gardinen.

Um 19.19 Uhr betätigt Amed A. laut dem Bericht die Rufanlage. Die Meldung geht bei einem JVA-Bediensteten ein, der gerade ein Telefonat eines anderen Gefangenen überwacht. Als der Wachmann sich kurz darauf erkundigt, was denn sei, erhält er keine Antwort. Vielmehr berichten Mitgefangene, dass sie Amed A. just zu jenem Zeitpunkt nach Hilfe rufend am offenen Zellenfenster gesehen hätten. Ein Fehler. Durch das offene Fenster strömt Sauerstoff hinein, der die Flammen weiter entfacht.

So lautet das Resümee des staatsanwaltschaftlichen Gutachters.

Rauch zieht durch den Gefängnis-Trakt, weitere Alarmmeldungen laufen bei der JVA-Zentrale ein. Ein Tumult breitet sich aus. Häftlinge trommeln gegen die Türen. Die Beamten stürmen los, allerdings zunächst in die falsche Etage, weil sie dort den Brandort vermuten. Den Ermittlungen zufolge dauert es dreieinhalb Minuten, ehe sie bei der Zelle 143 anlangen. Als sie die Tür öffnen, taumelt ihnen der schwer verletzte Amed A. entgegen. „Ich bin müde“, stammelt der junge Syrer, während die Beamten ihn aus der Gefahrenzone ziehen und mit Feuerlöschern den Brand bekämpften. Amed A. verlangt nach Wasser.

Befragt zu dem Geschehen, sagt er dann: Einer aus dem dritten Stock habe ihn im „Kopf verrückt gemacht“. Einen Monat später wäre er entlassen worden. Ein Knastkumpel soll aber erzählt haben, dass ihm dann die Abschiebung nach Syrien drohe. War dies das Motiv für die Brandstiftung? Amed A. will nicht zurück in seine Heimat.: Er will in Deutschland bleiben und „ein gutes Leben führen“. Diesen Satz hat er gegenüber einer Freundin bekundet. Amed A. stirbt nach wochenlangem Kampf an seinen schweren Brandverletzungen. Die Strafverfolger aus Kleve halten einen suizidalen Hintergrund für sehr wahrscheinlich, wollen sich aber in ihrem Abschlussbericht nicht festlegen.

Reporter zweifeln offizielle Version zum Brand an

„Monitor“ und „Westpol“ hingegen lassen nicht locker. Beiträge flimmern über den Bildschirm, in dem externe Experten das Brandschutzgutachten des Sachverständigen der Staatsanwaltschaft Kleve in Frage stellen. Dabei assistiert ein Rechtsmediziner aus Frankfurt/Main, der bezweifelt, dass sich das Geschehen in der Zelle so zugetragen haben kann, wie durch den NRW-Justizminister im Untersuchungsausschuss dargestellt. 15 Minuten in einem geschlossenen Raum, der lichterloh in Flammen steht und eine enorme Hitze ausstrahlt – solch ein Szenario überlebt kein Mensch, so das Fazit der TV-Experten.

Die Politiker der Opposition liefern entsprechende Kommentare zu, in dem sie die kolportierten Zweifel nähren. Tenor: Schuld an der falschen Darstellung über das Brandgeschehen trägt einzig Justizminister Biesenbach. Der Druck auf ihn wächst.

Da hilft es auch nicht, dass der staatsanwaltschaftliche Gutachter in einer ergänzenden Expertise zu dem „Monitor“-Bericht die Ferndiagnose des Fernsehsachverständigen als unzutreffend abkanzelt. Im Haftraum habe es einige Möglichkeiten gegeben sich zeitweilig vor der extremen Hitze zu schützen, referiert der Klever Oberstaatsanwalt Günter Neifer. „So etwa unter dem Tisch.“

In dem Kontext kommt der Gutachter zu folgendem Schluss: „An diesen Aufenthaltsorten hätten die heißen und toxischen Brandgase weniger intensiv auf den syrischen Staatsangehörigen einwirken können.“ Erst durch das spätere Öffnen des Zellenfensters und dem Drücken des Alarmknopfes habe sich der Gefangene die tödlichen Verletzungen zugezogen. Zudem bestätigt ein Rechtsmediziner aus Duisburg in einer Stellungnahme für die Ermittler, dass sich alles so zugetragen haben könnte wie durch die Justiz dargelegt.

Zweifelhafter Umgang mit Zeugenbericht in WDR

Während die Strafverfolger von Selbstmordabsichten des Häftlings ausgehen, wittern die WDR-Reporter einen Skandal. Möglicherweise, so die Nachricht, hätten die Justizvollzugsbeamten viel zu spät reagiert, um Amed A. aus seiner brennenden Zelle zu retten. Der Alarm durch die Rufanalage sei übersehen worden. Auch soll der Gefangene viel früher um Hilfe gerufen haben als offiziell berichtet. Als Zeugen präsentiert „Monitor“ am 6. Dezember 2018 Jan-Hendrik H., einen Mithäftling des verstorbenen Syrers. Der berichtet im Film, dass es bereits kurz nach 19 Uhr Tumulte wegen des Brandes gegeben habe. Gefangene hätten gegen die Zellentüren getrommelt.

Ein Hammer. Denn: Wäre dem so gewesen, hätte die Justiz massiv gelogen. Dann hätten die Vollzugsbeamten die Warnrufe aus dem Trakt fast 20 Minuten lang ignoriert. Der Minister hätte gehen und das Brandgeschehen völlig neu untersucht werden müssen.

Doch nichts davon ist laut dem Report der Staatsanwaltschaft Kleve wahr. In seiner Vernehmung bei Polizei und Staatsanwaltschaft erzählt Ex-Knacki H., was sich tatsächlich bei dem Monitor-Dreh zu getragen haben soll. Über Facebook habe ihn eine TV-Reporterin kontaktiert. Man habe sich in Dortmund getroffen. Jan-Hendrik H. hat nach eigenen Angaben stets betont, dass er nur vom Hörensagen wisse, dass sein syrischer Bekannter gegen 19 Uhr am Fenster um Hilfe gefleht habe. „Die Aufnahmen seien immer wieder neu gemacht worden mit verschiedenen Formulierungen“, zitieren die Ermittler den Zeugen. „Es sei mit der Uhrzeit 19:00 auf ihn eingeredet worden“, heißt es weiter. Aus diesem Grunde habe er letztlich „diese Zeit gesagt“. Man habe ihm „die Antworten in den Mund gelegt.“

Zeugen haben nichts von Hilferufen mitbekommen

Tatsächlich aber hat der Zeuge nach eigenem Bekunden gar nichts von den Hilferufen aus der Brandzelle mitbekommen. Erst gegen 19.30 Uhr will er durch die lauten Tumulte im Gefängnistrakt auf das Geschehen aufmerksam geworden sein. Knapp eine halbe Stunde nach der mutmaßlichen Brandstiftung. Zu jenem Zeitpunkt hatten die Vollzugskräfte Amed A. längst aus der brennenden Zelle geborgen.

Die Schilderung deckt sich mit den Aussagen etlicher Mithäftlinge und Vollzugsbeamter. „Monitor“ kann sich in einer Stellungnahme nicht erklären, wieso der Zeuge in seiner Vernehmung von kurz nach sieben Uhr abends auf halb acht umschwenkte. Im Gespräch mit den TV-Reportern habe Jan-Hendrik H. von sich aus erzählt, „dass der Tumult in der Anstalt kurz nach dem Beginn einer Fernsehserie ausgebrochen sei.“ Also gegen 19 Uhr. Zudem weist die Redaktion daraufhin, dass der Zeuge in einer späteren Sequenz des Beitrags berichtet, dass er in einer Freistunde am Tag nach dem Brand gehört habe, dass Amed A. relativ früh am offenen Zellenfenster um Hilfe gerufen habe. Die strafrechtlichen Nachforschungen legen das Gegenteil nahe.

Die Enthüllungsjournalisten nehmen derweil weiter Fahrt auf. Dieses Mal geht es gegen die Polizei und deren obersten Dienstherrn Herbert Reul. Anfang April 2019 tickert Monitor: Die Verwechslung des Amed A. mit einem gesuchten Dieb aus Mali könnte die Polizei absichtlich vorgenommen haben, um den Syrer weiter in Haft zu halten. Dazu habe man einzig die Datensätze in den Fahndungsdateien INPOL und VIVA manipulieren müssen. Um die These zu stützen, kommt eine ominöse Expertin für Behördendateien ins Spiel, die von einem klaren Fall der Manipulation spricht.

Ermittlungen widerlegen Journalisten

Bald aber stellt sich heraus, dass dies so nicht den Fakten entspricht. Die Ermittlungen ergeben, dass eine Regierungsangestellte der Polizei Siegen, bei der die Akte des Amed A. geführt wurde, dessen Datei im NRW-Fahndungsprogramm VIVA falsch bearbeitet hatte. Dadurch wurden die Personalien des Diebes aus Mali nebst Aliasnamen und Vollstreckungshaftbefehlen im VIVA-Register mit jenen des syrischen Migranten verbunden. Und zwar just zwei Tage bevor die Polizei in Kleve Anfang Juli 2018 Amed A. wegen sexueller Belästigung von vier Frauen an einem Baggersee festnahm.

Da das VIVA-System durch den Fehler der Regierungsangestellten den Verdächtigen als gesuchten Dieb aus Mali ausweist und sich keiner der zuständigen Polizeibeamten die Mühe macht, diese Daten mit den unterschiedlichen Lichtbildern abzugleichen, kommt Amed A. fälschlicherweise in Haft. Eine schwerwiegende Schlamperei der Polizei gewiss, aber mit Sicherheit keine böswillige Absicht, um einen syrischen Flüchtling illegal festzusetzen oder gar in den Tod zu treiben.

Als „Monitor“-Moderator Georg Restle 2018 den ersten Beitrag über den Justizskandal in der JVA Kleve ankündigt, beschreibt der WDR-Mitarbeiter den verstorbenen Häftling als ein unbescholtenes Blatt, der vor den syrischen Bürgerkriegswirren geflohen sei und sich hierzulande nichts habe zu Schulden kommen lassen. Die Wahrheit sieht laut dem Bericht der Staatsanwaltschaft Kleve anders aus.

Am 20. März 2016 reist Amed A. in die Bundesrepublik ein. Bei seiner Anhörung durch die Ausländerbehörde in Burbach spricht er weder von Folter, Gefangenschaft oder erlittener Kriegsverbrechen. Einzig die Angst, zur syrischen Armee eingezogen zu werden, habe ihn zur Flucht veranlasst, lautet seine Aussage. Fortan fällt Amed A. immer wieder durch gewaltsame Zwischenfälle auf. Er nimmt Drogen, mitunter wankt er volltrunken und orientierungslos durch die Straßen. Seine Arme zeugen von massiven Ritzspuren, die er sich selbst beigebracht hat. Eines nachts begrapscht er eine Frau in der Erstunterkunft in Siegen-Burbach und droht ihr Schläge an, sollte sie schreien.

Amed A. gilt fortan als Problemfall. Im Juli 2016 wird sein Asylantrag abgelehnt. Der syrische Kurde begibt sich in psychiatrische Behandlung. Anhand der Schnittverletzungen bescheinigen ihm die Ärzte eine Borderline-Störung. Später attestieren sie ihm einen posttraumatischen Defekt auf Grund seines Drogen- und Alkoholkonsums.

Amed A. gibt unterschiedliche Versionen zu seiner Flucht an

Seine Flüchtlingsgeschichte verändert Amed A. offenbar je nach ärztlicher Befragung: Einem Psychiater erzählt er, dass er nach Schülerprotesten in Syrien drei Jahre in Haft saß.  Am 24. Oktober 2016 soll er nach Ungarn abgeschoben werden, seinem Erstaufnahmeland innerhalb der EU. Doch der Abflugtermin wird abgesagt, da Budapest sich weigert, den Mann zurückzunehmen. Gleich mehrfach ermittelt die Kripo gegen den Mittzwanziger wegen Diebstahls. Um den Ermittlungen zu entgehen, flüchtet Amed A. im späten Herbst 2016 dann doch nach Ungarn. Die dortigen Behörden bitten um Rücknahme, und die hiesigen Stellen erfüllen das Gesuch.

Februar 2017 befindet sich Amed A. erneut in Deutschland und fällt erneut wegen kleiner Delikte auf. Mitunter fährt der Asylbewerber schwarz mit der Deutschen Bahn, in seinen Taschen finden sich mehrere Tütchen Marihuana. Zwei Mal begibt er sich in die Psychiatrie in Bedburg-Hau, wo er neue Horrorgeschichten erzählt. So sollen drei Polizisten in Syrien seine Freundin gekidnappt und vergewaltigt haben. Als er diese mit einem Messer angriffen habe, sei er in den Knast gewandert und monatelang gefoltert worden. Dann habe er unter den steten Bombenattacken auf das Gefängnis gelitten. Er sei geflohen und in der Türkei an Tuberkulose erkrankt. Ein anderes Mal behauptet Amed A., dass er aus Libyen komme, ein weiteres Mal aus Algerien. Ein Arzt bezeichnet ihn als unreif, unehrlich und depressiv.

Am 18. Oktober 2017 gerät A. in den Verdacht der räuberischen Erpressung. Er soll einen Mann geschlagen und sein Handy gestohlen haben. Zum ersten Mal kommt der damals 25-Jährige in Untersuchungshaft. Beim Amtsrichter droht der Delinquent, sich umzubringen, sollte er ins Gefängnis müssen. Und so kommt er bald wieder frei. Immer wieder fällt Amed A. auf. Mal schneidet er sich mit einem Rasiermesser die Pulsadern auf, mal randaliert er im Deutsch-Kurs oder prügelt sich als Schwarzfahrer mit der Bundespolizei. Als die Stadt Geldern ihm einen Betreuer ob seiner seelischen Probleme an die Seite stellen will, lehnt Amed A. ab.

Inzwischen hat er einen subsidiären Schutzstatus erhalten. Das heißt, der Syrer kann in Deutschland solange bleiben, bis ihm in seinem Heimatland keine Gefahr mehr für Leib und Leben droht.  Zu seinem Vater, der in Hamburg lebt, lehnt er jeglichen Kontakt ab. Der verstehe ihn nicht und missbillige seinen Drogenkonsum, erklärt Amed A. gegenüber Bekannten und Mithäftlingen. Auch als der junge Syrer im Sommer/Herbst 2018 wegen der Personenverwechslung hinter Gittern sitzt, meldet er sich weder bei seinem Hausanwalt, der ihn bisher stets in ausländerrechtlichen Angelegenheiten vertreten hat, noch bei seiner Familie. Sein Knastkumpel Jan-Hendrik H. bietet ihm an, einen Brief an den Vater zu schreiben. Doch Amed A. winkt ab. Er will keinen Kontakt.

Auf der Beerdigung trägt Vater Zaher A. einen weißen Umhang, auf dem eine Frage zu lesen ist. Während Männer den Sarg seines Sohnes, behängt mit der kurdischen Fahne, zu Grabe tragen, gleiten Kameras über die Anklage hinweg: „Wer ist der Mörder unseres Sohnes?“. Als der Beitrag endet, verspricht „Monitor“-Moderator Restle: „Wir bleiben dran.“

 Quelle: Focus.

Jan 28

Voerde: Frau vor Zug gestoßen- Armutsasylant kommt zur Strafe in Luxus Psychiatrie

Prozess um tödlichen Stoß vor Zug in Voerde

Kaum ist das Urteil gesprochen, blickt sich der Angeklagte in aller Ruhe um. Eine Regung ist nicht zu erkennen. Als die Wachtmeister ihn später in Handschellen aus dem Gerichtssaal führen, geht er fast schon gelassen mit.

Rund sechs Monate ist es her, dass der 28-Jährige auf dem Bahnhof im niederrheinischen Voerde eine Frau vor einen fahrenden Zug gestoßen hat. Ein heimtückischer Mord, befindet das Duisburger Schwurgericht am Dienstag und weist den Angeklagten auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie ein.

Verurteilt werden konnte der in Deutschland geborene Serbe nicht. Der neunfache Familienvater ist psychisch schwer krank und gilt als schuldunfähig. Richter Joachim Schwartz sprach am Dienstag von einer „verstörenden Tat“. Der Angeklagte habe die 34-Jährige mit voller Wucht vor den einfahrenden Zug gestoßen. Die Mutter einer Tochter war noch im Gleisbett gestorben. Eine Zugbegleiterin, die vorne neben dem Zugführer stand, hatte die Frau noch wahrgenommen. „Wir haben ein lächelndes Gesicht gesehen“, hatte sie den Richtern bei ihrer Zeugenvernehmung gesagt.

„Wichtig ist, dass die Öffentlichkeit vor einem derart gefährlichen Täter geschützt wird“

„Es war eine grauenvolle Tat, die für Angst in den Köpfen der Menschen sorgt“, befand auch Anwalt Til Heene, der im Prozess den Bruder der Getöteten vertreten hat. Dass der 28-Jährige nicht wegen Mordes verurteilt werden könne, damit müsse die Familie nun leben. Das könne sie auch. Schließlich bringe auch eine Bestrafung das Opfer nicht zurück. „Wichtig ist, dass die Öffentlichkeit vor einem derart gefährlichen Täter geschützt wird“, sagte Heene.

Es hätte offenbar jeden treffen können an jenem Morgen des 20. Juli 2019. Vor der Tat gab es keinen Kontakt zwischen Täter und Opfer. Ein Zeuge hatte vor Gericht vorgemacht, mit welcher Wucht der 28-Jährige von hinten zustieß. Die Verteidigerin hatte sich für das Experiment freiwillig zur Verfügung gestellt und war regelrecht nach vorne katapultiert worden. „Sie wurde im freien Flug über mehrere Meter weggeschleudert und musste auf der anderen Seite des Saales aufgefangen werden“, erklärte Richter Schwartz.

„Ich schubse keine Frauen“

Mord aus Mordlust hatte die Staatsanwaltschaft ursprünglich angenommen, war im Laufe des Prozesses aber davon abgerückt. Heimtückisch sei die Tat jedoch auf jeden Fall gewesen. Das sahen auch die Richter so. Die 34-Jährige habe dem Täter keinerlei Anlass gegeben und den Angriff nicht kommen sehen. Das Motiv bleibe unklar.

Hintergrund der Tat ist nach Überzeugung der Richter die schwere psychische Erkrankung des 28-Jährigen. Er leide unter Schizophrenie. Die Steuerungsfähigkeit sei erheblich vermindert, vielleicht sogar komplett aufgehoben gewesen.

Der 28-Jährige selbst hatte im Prozess jegliche Absicht bestritten. „Ich schubse keine Frauen“, teilte er den Richtern über seine Verteidigerin mit. Es sei ihm an dem Tag schlecht gegangen, sein Kopf habe sich gedreht. Er sei getorkelt, habe sich vielleicht abstützen wollen. Diese Version hielt das Duisburger Schwurgericht jedoch für widerlegt.

Möglicherweise muss der Täter sogar für den Rest seines Lebens in der geschlossenen Psychiatrie für Straftäter bleiben. „Eine Wunderheilung ist zwar theoretisch möglich“, sagte Anwalt Heene, „aber sehr unwahrscheinlich.“

Quelle: Focus.

Jan 27

Iraner bittet Frau um eine letzte Umarmung, dann sticht er zu

Düsseldorf – Er sitzt im Rollstuhl, bekommt durch einen Schlauch Sauerstoff in die Nase: David D. (74) ist schwer krebskrank. Und steht jetzt wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Düsseldorf.

Heimtückisch bat er die Ehefrau (41) am 3. August um eine letzte Umarmung, holte ein Fleischermesser unter dem Kopfkissen hervor und schnitt ihr in den Hals – so die Anklage.

Der Maschinenbau-Ingenieur, laut eigenem Facebook-Profil „Prof. Dr.“, stammt aus dem Iran, lebt sei 40 Jahren in Deutschland. 2002 heiratete er Neida T., das spätere Opfer. Mit ihr hat er zwei Kinder. Sie sagt vor Gericht: „Ich war nie glücklich. Er hat mich behandelt wie seine Putzfrau.“

Dann sei ihr Mann an Krebs erkrankt. Acht Jahre habe sie ihn gepflegt und sich um die beiden gemeinsamen Söhne gekümmert, aber dennoch nicht einmal ein eigenes Handy besitzen dürfen. Ihr Mann sei extrem eifersüchtig gewesen, und es sei immer schlimmer geworden. Dabei habe sie ihn nie betrogen, beteuert sie.

Zwei Wochen vor dem Verbrechen trennte sie sich von ihm. Dann der Tat-Tag: „Er wollte eine Aussprache und schlug vor, gemeinsam Selbstmord zu begehen. Ich habe das abgelehnt. Dann sagte er, Komm, lass Dich noch mal umarmen. So wie früher‘!“

Sie habe sich zu ihm ins Bett gelegt – mit dem Rücken auf seine Brust. Weil ihr Mann merkwürdige Bewegungen gemacht und ihr ans Kinn gegriffen habe, habe sie ein ungutes Gefühl beschlichen. „Hast du Schmerzen, soll ich dich massieren“, habe sie ihn noch gefragt, doch er habe verneint.

Dann habe sie ein Brennen an ihrem Hals gespürt und das Messer gesehen. „Ich gucke keine Horrorfilme und war plötzlich selbst in einem“, so die 40-Jährige. Sie habe seinen Arm mit aller Kraft weggedrückt und um Hilfe geschrien. Ihr Sohn habe ihren von den Schreien alarmierten Nachbarn in die Wohnung gelassen. Der habe dem Mann das Messer wegnehmen können.

David D. gilt als nicht vorbestraft, räumt aber ein, früher einmal größeren Ärger mit dem Finanzamt gehabt zu haben. Genauer wird er nicht, aber aus der Sache resultierten sieben Millionen D-Mark Schulden beim Fiskus, die noch nicht getilgt seien. Er schweigt zur Tat. Der Prozess geht weiter.

Quelle: BILD.

Jan 26

Syrer ermordet christlichen Freund der Schwester in Salzgitter

In einem Hinterhof fallen in der Dunkelheit plötzlich Schüsse. Das Opfer hat keine Chance und stirbt noch am Abend im Krankenhaus. Nun steht ein 33-Jähriger vor Gericht, der offenbar mit der Beziehung seiner Schwester zu einem Christen nicht einverstanden war.

Ein Jahr nach den tödlichen Schüssen in einem Hinterhof in Salzgitter steht der Mordprozess gegen einen 33-Jährigen am Braunschweiger Landgericht vor dem Abschluss. Dem Syrer wird vorgeworfen, den aus dem Irak stammenden Lebensgefährten seiner Schwester am 26. Januar 2019 auf einem Parkplatz getötet zu haben, weil er die Beziehung nicht duldete.

Laut Anklage war das Ziel die Wiederherstellung der Ehre seiner muslimischen Familie. Für die Staatsanwaltschaft handelt es sich um Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen. (Az: 9 Ks 7/19)

Täter soll seinem Opfer aufgelauert haben

Die Freundin des späteren Opfers war laut Anklage wegen der familiären Probleme im Herbst 2018 an einen unbekannten Ort geflohen. Ihr Bruder habe die Beziehung nicht akzeptiert, weil seine Schwester vom muslimischen Glauben abgefallen sei. Ihr Konvertieren stand im Raum. Im Friseursalon des Irakers in Seesen bei Goslar soll der Angeklagte ihm im November dann direkt mit dem Tod gedroht haben.

Am Tattag soll er dann das Haus seiner Familie mit der Ankündigung verlassen haben, die Ehre nun zu retten. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wusste er genau, wo der 25-Jährige sein Auto abends parkte, und lauerte ihm dort in der Dunkelheit auf. Die Mutter des Opfers hörte die Schüsse am Telefon.

Polizisten sichern Spuren an einem Parkplatz, wo ein 25-jähriger Mann durch Schüsse tödlich verletzt wurde.

Angeklagter schweigt

Beim Prozessauftakt im August schwieg der mutmaßliche Täter zu den Vorwürfen und blieb auch im weiteren Verlauf dabei. Derzeit wird nach Angaben einer Gerichtssprecherin ein psychiatrisches Gutachten eingeholt. Im Anschluss an die Vorstellung dieses Gutachtens seien die Plädoyers vorgesehen.

Das Urteil könnte dann am 13. Februar fallen.

 Quelle: haz.

Jan 25

Kulturkampf in Frankreich: Radikale Islamisten erobern Problemviertel

Führende französische Islamwissenschaftler schlagen Alarm: Radikale Islamisten seien dabei, schleichend ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie zwängten ihre extrem konservativen Normen der muslimischen Gemeinde auf. Der Staat, obwohl der Laizität verpflichtet, reagiere hilflos.

Sein Buch, so Bernard Rougier, beschreibe, wie religiöse Agitatoren versuchen, den Problemvierteln ihre Agenda aufzuzwingen. Um das zu belegen, hatte der Pariser Islamwissenschaftler einige seiner Studenten in besonders betroffene Viertel geschickt. Die Vorgehensweise beschreibt er so:

„Sie sollten am Leben in den Vierteln teilnehmen, ganz nah an den Akteuren dran sein. Sie haben sich die Predigten und Koranunterweisungen, auch die auf Arabisch, angehört. Sie waren dort, wo die Leute miteinander reden, in den Cafés, in den islamischen Bibliotheken, auf den Fußballfeldern. Sie waren in den Social-Media-Gruppen der Moscheen unterwegs, wo viel über deren Sicht auf die französische Gesellschaft zu erfahren ist.“

Aufklärung versus Salafismus

Fast vier Jahre dauerten die Feldstudien. Und sie zeichnen, so Bernard Rougier, das Bild einer Gegengesellschaft:

„Wir haben es mit einem Paralleluniversum zu tun. Es geht im Grunde um den Konflikt zwischen zwei gegensätzlichen Weltbildern: dem der Emanzipation, der Aufklärung und dem salafistischen Verständnis von einem Gott, der die ungeteilte Aufmerksamkeit und das ganze Engagement des Gläubigen einfordert.

Gilles Kepel, der schon in den 90er Jahren die Entstehung eines originären Islam in Frankreich diagnostizierte, spricht von einem Kulturkampf, der sich heute in Frankreich abspielt:

„Es ist ein Kulturkampf zwischen denen, die unsere muslimischen Mitbürger mit ihrer salafistischen Vision in Geiselhaft nehmen, eine Vision, die direkt zum Dschihad gegen die Ungläubigen führt – und auf der anderen Seite jenen, die daran glauben, dass es in der französischen Gesellschaft für alle Menschen, unabhängig von ihrem Glauben, den gleichen Platz gibt, nach dem Prinzip der Laizität.“

Der französische Sozialwissenschaftler und Islam-Experte Gilles Kepel (picture alliance / Horst Galuschka)

Der französische Sozialwissenschaftler und Islam-Experte Gilles Kepel (picture alliance / Horst Galuschka)

Die salafistischen Prediger würden eine Art von Festung schaffen, Enklaven innerhalb der Gesellschaft.

„Communautarisme“  hat sich in Frankreich als Begriff für dieses Phänomen eingebürgert – eine religiöse Gemeinschaft, die nur ihre Gruppeninteressen im Auge hat und die sich vom Rest der Gesellschaft abgrenzt.

150 Territorien in der Hand von Islamisten?

Die französischen Sicherheitsdienste haben in einer geheimen Analyse, über die das „Journal de Dimanche“ dieser Tage berichtete, 150 Territorien ausgemacht, die sich bereits in der Hand der Islamisten befinden.

Sowohl Gilles Kepel als auch Bernard Rougier weisen darauf hin, dass die große Mehrheit der Muslime keineswegs der djihadistischen Vision des Islam anhängt. Aber die sehr aktive Minderheit der Militanten – oft sind es von außen kommende Prediger – schafft es, das religiöse Leben in den Gemeinden zu dominieren.  Wie, das haben die Studenten von Bernard Rougier genau untersucht:

„Typisch für den Salafismus ist es, die Anfangszeiten des Islam zu idealisieren: als den triumphalen Kampf gegen die Ungläubigen. Die Salafisten reden den Gemeindemitgliedern ein, dass sie diesen Kampf heute fortsetzen. Damit geben sie ihnen das Gefühl, zu einer Elite zu gehören. Was sehr gut ankommt bei den sozial benachteiligten Schichten in den Vorstädten der großen Metropolen, wo die Arbeitslosigkeit 35-40 Prozent erreicht, wo die Familienstrukturen kaputt sind und wo der Drogenhandel grassiert.“

Es beginne immer damit, dass die Prediger Dinge für unrein und verboten erklären: bestimmte Sachen zu essen, Frauen die Hand zu geben, Juden oder Christen als Freunde zu haben, seinen Körper zu zeigen. Bernard Rougier:

„Das hat man zuerst in den Umkleideräumen der Fußballvereine gesehen, dass man sich nicht mehr nackt unter die Dusche stellt, weil das den Keuschheitspredigten widerspricht.“

Der Schleier als Versicherungspolice?

Bis hin zu den Kleidervorschriften für die Frauen. Das Tragen des Schleiers sei in bestimmten Gegenden für Frauen mittlerweile unausweichlich. Frauen, die dies nicht tun, liefen Gefahr, geschlagen und vergewaltigt zu werden.

Zugleich bräuchten die Frauen den Schleier als eine Art Versicherungspolice gegen Überfälle.  Denn Kriminelle lassen verschleierte Frauen in Ruhe.

Verschleierte muslimische Frauen bei einem Einkaufsbummel auf der Pariser Champs-Élysées (imago / Sven Simon)

Verschleierte muslimische Frauen bei einem Einkaufsbummel auf der Pariser Champs-Élysées (imago / Sven Simon)

Kriminelle und Islamisten stützen sich übrigens gegenseitig, darauf weist Gilles Kepel hin:

„Wenn Kriminelle sich den Salafisten anschließen, bekommen sie eine Art Freibrief. Es sei ja gottgefällig Drogen an die Ungläubigen verkaufen, weil die damit zugrunde gerichtet werden. Also wird ihnen verziehen.“

Außenstehende würden in solchen Viertel gar nicht mehr geduldet, wer nicht dazu gehöre, werde schnell von kräftigen jungen Männern unter Androhung von Gewalt zum Gehen aufgefordert. Kinder sollen nicht mehr in die öffentlichen Schulen gehen, weil die ja laizistisch seien und damit islamfeindlich. Stattdessen würden sie in islamischen Einrichtungen, in illegalen Koranschulen oder per Internet unterrichtet.

Auf diese Weise bringen die Islamisten Stück für Stück das gesellschaftliche Leben in den Moslemgemeinden unter ihre Kontrolle, sagt Rougier.

„Und von da an können sie als Wortführer der Gemeinde auftreten und von den Behörden Dinge einfordern, zum Beispiel den Bau einer neuen Moschee. So verschiebt sich das Kräfteverhältnis mit den staatlichen Institutionen immer mehr, und das ist auch ihr Ziel.“

Komplizenschaft zwischen Islamisten und lokalen Politikern?

Der Staat sehe dem weitgehend hilflos zu. Es gebe sogar oft eine Art Komplizenschaft zwischen Islamisten und lokalen Politikern, beobachtet Gilles Kepel:

„Die Abgeordneten fürchten als islamfeindlich dazustehen. Und deshalb umwerben sie in einer Reihe von Fällen die islamischen Organisationen. Weil die eine ganze Menge Stimmen kontrollieren. Und damit den Kandidaten bei einer Wahl sagen können, ich bringe Dir 200 Stimmen, wenn Du mir dafür das und das gibst.“

Das könnten zum Beispiel strategische Posten in der Stadtverwaltung sein, die Zuständigkeit für Wohnungen, für die Beschäftigung, für Sport- und Kulturvereine, für die Jugend.

So wird die Lokalpolitik in gewisser Weise durch die religiösen Netzwerke zersetzt, diagnostiziert Bernard Rougier. Die Republik sei auf dem Rückzug.

„Islamisten und Rechtsextremen brauchen sich“

Zumal die Islamisten sehr wirkungsvoll die Keule der Islamophobie einsetzten. Sie stellen – gestützt auf die tatsächlich existierende soziale Benachteiligung und immer wieder vorkommende Übergriffe – die Moslems pauschal als Opfer dar und fordern Solidarität ein. Gilles Kepel sieht das als Falle:

„Die Islamophobie ist ein Begriff, der von den militanten Islamisten erfunden wurde, um jede Kritik an ihrer Auslegung des Islams zu unterbinden und die Mehrheit der Moslems hinter sich zu vereinen.“

Gilles Kepel beklagt, dass eine linksislamische Bewegung an den Universitäten immer stärker werde. Wissenschaftler wie er, die sich kritisch mit dem Islamismus auseinandersetzen, würden beschimpft und ihre Vorlesungen gestört.

Islamisten und die extreme Rechte schaukelten sich dabei nach Ansicht von Bernard Rougier gegenseitig hoch:

„Ja, weil im Grunde brauchen die Islamisten die Rechtsextremen, um behaupten zu können, dass die französischen Gesellschaft rassistisch ist. Und die extreme Rechte braucht die Islamisten, um die Gefahren durch den Islam aufzubauschen.“

Und sich als Verteidiger der christlichen Zivilisation präsentieren zu können.

Quelle: Deutschlandfunk.

Jan 24

Klimaschutz: Altenheim-Bewohner sollen weniger Fleisch essen

Bochum-Weitmar.  Weniger Fleisch und eine neue Heizung. Im Heinrich-König-Seniorenzentrum in Bochum-Weitmar tut sich viel. Die Einrichtung wird klimafreundlich.

Auf den Bewohner eines Pflegeheimes kommen im Schnitt acht Tonnen CO2 pro Jahr. Das ist acht mal höher als es das Pariser Klimaabkommen vorsieht. Bis 2050 müsste der Ausstoß auf eine Tonne gesenkt werden, um die Ziele des Abkommens zu erreichen. Ist das machbar? Durchaus, schätzen die Mitarbeiter des Heinrich-König-Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Bochum-Weitmar und starten mit einem Projekt in eine klimafreundliche Zukunft.

 
Einrichtungsleiterin Ursula Scherer (von links), Awo-Referentin für Klimaschutz Miriam Pleuger, Sabine Matelin vom Sozialen Dienst, Hauswirtschaftsleiterin Sabine Kirschbaum und Verwaltung Heike Mußmann sind Teil eines neuen Projekts im Heinrich-König-Seniorenzentrum in Bochum-Weitmar. Sie wollen die Einrichtung klimafreundlicher machen.
Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

40 Prozent der Emissionen im Seniorenzentrum am Wabenweg in Weitmar fallen allein auf die Verpflegung der Bewohner zurück. „Das hat eine umfangreiche Datenerhebung innerhalb der Einrichtung ergeben“, erklärt Sabine Matelin vom Sozialen Dienst in einer Mitteilung. Schnell stand fest, wie hoch der CO2-Fußabdruck der einzelnen Bewohner und des gesamten Hauses ist. Aus diesen Informationen hat das Klimaschutzteam der Einrichtung einen Plan für das Projekt „Klimafreundlich pflegen“ entwickelt – eine wichtige Stellschraube ist das Essen im Heinrich-König-Seniorenzentrum.

Klimafreundliche Senioreneinrichtung in Bochum: Mehr Gemüse, weniger Fleisch auf dem Speiseplan

Hier geht es vor allem an das Fleisch. „Wir versuchen den Anteil zu verkleinern“, sagt Sabine Kirschbaum, Leiterin des Bereiches Hauswirtschaft. So soll zum Beispiel die Bratwurst zukünftig nur noch 100 statt 140 Gramm wiegen, in der Bolognese wird das Gehackte durch Gemüse ersetzt. Kirschbaum: „Wir sind da gerade in der Versuchsphase. Mittlerweile gibt es an einem Tag pro Woche nur noch vegetarisches Essen.“

Musiktherapie
 
Musiktherapeutische Stunden beleben Seniorenheim mit Gesang

 

Das Fleisch komplett wegzulassen, ist in der Einrichtung aber keine Alternative. „Das ist in dieser Generation schwierig. Fleischersatz kommt bei den Bewohnern nicht so gut an und gerade bei alten Menschen ist es natürlich wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu achten“, weiß die Hauswirtschaftlerin. Deshalb tasten sie und die Mitarbeiter sich langsam ran – mit Feingefühl.

Klimaprojekt stärk Bewusstsein der Mitarbeiter des Heinrich-König-Seniorenzentrums

Bei den Bewohnern komme das insgesamt gut an, berichtet Kirschbaum: „Natürlich gibt es immer welche, die dagegen sind. Viele Bewohner stellen auch kritische Fragen. Wenn wir die Idee dahinter gut erklären, gibt es viel Verständnis.“

BochumDas Projekt „Klimafreundlich pflegen“

Das Projekt „Klimafreundlich pflegen“ der Awo ging 2018 an den Start. Sie führt es mit Förderung des Bundesumweltministeriums (BMU) durch.

Mittlerweile sind 40 Einrichtungen in ganz Deutschland dabei, darunter in den Städten Bottrop, Flensburg und Bremerhaven.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Noch steckt das Projekt in der Einrichtung in den Kinderschuhen. Und doch zeigt es erste Erfolge: „Das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz ist bei den Mitarbeitern gestiegen. Man überlegt vorher, ob das Licht wirklich an bleiben muss oder wie der Speiseplan aussehen kann.“

Im Februar soll das Projekt den Mitarbeitern des Seniorenzentrums dann vollständig vorgestellt werden – so dass es richtig losgehen kann. Die Bewohner sollen sensibilisiert werden, Themen wie Verpackungsmüll und Speiseabfälle werden thematisiert. „Außerdem bekommen wir in diesem Jahr eine neue Heizung“, verrät Sabine Matelin vom Sozialen Dienst.

Einrichtungen reduzieren Speiseabfälle um die Hälfte

Das Projekt trägt erste Früchte. Wie erfolgreich es seien kann, zeigen Standorte in anderen Städten, bei denen der Start bereits im Jahr 2018 war. „Es läuft wirklich sehr gut“, sagt Miriam Pleuger, Referentin für Klimaschutz im Bundesverband der Awo und nennt ein Beispiel. „In einer Einrichtung konnten die Speiseabfälle halbiert werden“, so Pleuger. Das führe zu einer jährlichen Ersparnis von rund 7000 Euro. „Viele glauben, dass Klimaschutz teuer ist. Das zeigt, dass er nicht kostet, sondern sich dadurch sogar Geld einsparen lässt.“

Vor Ort
 
Immer Leben im Haus

Bis es konkrete Ergebnisse gibt, wird es im Heinrich-König-Seniorenzentrum wohl noch etwas dauern. Doch die Einrichtung ist auf einem guten Weg. Hauswirtschaftsleiterin Sabine Kirschbaum meint: „Wir probieren hier viel. Und ich bin mir sicher, dass davon einiges hängen bleibt.“

Quelle: waz.

Jan 23

Bluttat in Ibbenbüren: „Vorzeige-Flüchtling” erstach Friseur im Bett

Bluttat in Ibbenbüren: „Vorzeige-Flüchtling” erstach Friseur im BettAm Samstag erst war Shahram K. 31 Jahre alt geworden. Stunden später lag er tot im Bett. Der Iraker wurde im Schlaf ermordet.

Nach der rätselhaften Bluttat in Ibbenbüren (NRW) hat die Polizei am Montag einen Tatverdächtigen (26) gefasst. Der Syrer sitzt in U-Haft und schweigt.

Als Motiv vermuten Staatsanwaltschaft und Polizei Eifersucht. Lesen Sie mit BILDplus, warum der 26-Jährige als „Vorzeige-Flüchtling“ galt und was über den Mord und seine Hintergründe bekannt ist.

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Jan 23

Arabische Oma-Quäler vor Gericht: Geld her, sonst Ohr ab!

Angeklagt wegen schweren Raubes: Djordje K. und Hosein E. (r.) im Landgericht.Angeklagt wegen schweren Raubes: Djordje K. und Hosein E. (r.) im Landgericht. Foto: Martin Brinckmann

Hamburg – Plötzlich tut ihnen das Opfer „sehr leid“. Auf schweren Raub mit Waffeneinsatz stehen ja auch mindestens fünf Jahre Knast…

29. Juni 2019: Hosein E. (21) dringt verkleidet als DHL-Bote mit einem Paket in die Wohnung von Renate S. (78) ein. Der Iraner gesteht vor Gericht: „Ich hatte eine Schreckschusswaffe, fesselte die Dame.“

Und: „Nachdem sie zwei Mal den falschen Code am Safe eingab, sagte ich zu ihr: ,Ich schneide dir das Ohr ab!’“

Festnahme durch eine SEK-Kommando: Der Angeklagte Hosein E. (21) in HandschellenFestnahme durch eine SEK-Kommando: Der Angeklagte Hosein E. (21) in HandschellenFoto: Bild Regio

Da gibt das Opfer klein bei. E. und seine beiden Komplizen entkommen mit 100 000 Euro Bargeld, Goldmünzen, Sportwaffen.

Vorher sprüht N. der Frau noch Reizgas ins Gesicht. Das bereue er jetzt: „Das ist voll traurig. Ich bin kein böser Mensch. Ich hatte keine Zeit nachzudenken. Ich war voll auf Koks.“

Weitere Ausreden: die „falschen Freunde“ und seine „problematische Jugend im Iran“.

Mittäter Djordje K. (21) gibt sich naiv. „Einen Überfall, so wie man es im Film sieht“, will sich der Serbe vorgestellt haben. Der Anblick der am Boden gefesselten Frau habe ihn dann „schockiert“.

Komplize Ecevit P. (44) sagt, er habe nichts von Waffen gewusst. „Ich sollte nur draußen warten“, so der Türke.

Raubopfer: Renate S. (78) fühlt sich seit dem Überfall sehr unwohl in ihrer WohnungRaubopfer: Renate S. (78) fühlt sich seit dem Überfall sehr unwohl in ihrer WohnungFoto: Jan-Henrik Dobers

Das Opfer leidet noch immer schwer unter den Folgen der Tat. Der Prozess geht weiter.

 Quelle: BILD.

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