Aug 15

Armutsflüchtling sticht mit Messer auf Bürger ein | Landeserstaufnahme

Innenraum der LAB Niedersachsen

Schon wieder eine miese Mordattacke an einem Bürger durch einen Armutsmigranten, mutige Helfer verfolgten den Migranten bis zur LAB, dort stellte die Polizei den Messermann

Am Montagabend kam es in der Gleiwitzer Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, bei der ein Beteiligter mit einem Messer schwer verletzt wurde. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei gerieten der 37jährige Mann aus Bohmte und der 41jährige Bewohner der LAB Bramsche-Hesepe gegen 23.05 Uhr auf dem Gehweg nahe der Hauptstraße aus noch unbekannten Gründen in Streit. In dessen Verlauf wurden dem Bohmter dann Schnitt-und Stichverletzungen zugefügt. Anwohner wurden auf die Situation aufmerksam, kümmerten sich in der Folge um den Verletzten und verfolgten den Täter bis zur LAB. Dort wurde der Mann vom Sicherheitspersonal bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festgehalten. Die Person wurde durch die Beamten festgenommen und befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam. Beiden Beteiligten wurden Blutproben entnommen. Der Verletzte befindet sich noch im Krankenhaus, die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Quelle: Truth24.net

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Aug 17

Razzia der Bundespolizei: Ein Sieg gegen die Schleuser?

Insgesamt 15 Wohnungsdurchsuchungen konnte die Polizei durchführen. (Symbolbild)

Wiesbaden/Pirna – Die Bundespolizei hat ein mutmaßliches Schleusernetzwerk zerschlagen. Die 18 verdächtigen Männer sollen Flüchtlinge im großen Stil illegal in die EU gebracht haben.

Bei insgesamt 15 Wohnungsdurchsuchungen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Thüringen stellten die Beamten am Mittwoch umfangreiches Beweismaterial sicher, teilte die Bundespolizei Pirna am Mittwoch mit.

Der Hauptbeschuldigte ist demnach ein 34 Jahre alter Mann aus dem Irak. Er soll die verbotenen Einreisen organisiert haben.

Den Ermittlungen zufolge wurden vor allem Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak mit dem Flugzeug von der Türkei aus über Griechenland in mehrere EU-Staaten – darunter auch Deutschland – gebracht.

Ob es bei den Durchsuchungen Festnahmen gab, war zunächst unklar. Die Ermittler waren der Bande seit mehr als einem Jahr auf den Fersen. Die Ermittlungen führte die Staatsanwaltschaft Wiesbaden.

Quelle: Tag24

Aug 17

Polizei ist ratlos Neues Phänomen: Wie kreativ Musliminnen das Burka-Verbot in der Schweiz umgehen

Eigentlich ist das Tragen von Burkas im Schweizer Kanton Tessin verboten. Seit vergangenem Sommer gilt dort ein Gesetz, das Ganzkörperschleier in der Öffentlichkeit untersagt. Wie die „Aargauer Zeitung“ berichtet, haben einige Musliminnen im Tessin nun aber einen kreativen Weg gefunden, um das Burka-Verbot zu umgehen.

Die Frauen tragen lange Gewänder und Kopftuch. Dazu kombinieren sie einen medizinischen Mundschutz, wie man ihn aus OP-Sälen in Krankenhäusern kennt. So ist vom Gesicht genau so wenig zu erkennen wie bei einer echten Burka.

Dies sei ein neues Phänomen, das erst im Laufe des Jahres aufgetaucht sei, sagte Roberto Torrente, Sprecher der Polizei im Tessiner Bezirk Lugano gegenüber der Zeitung „Giornale del Popolo“.

Polizei weiß nicht, wie sie reagieren soll

Die Polizei weiß offenbar nicht, wie sie mit diesem neuen Phänomen umgehen soll. Schließlich sei es schwierig, den Musliminnen nachzuweisen, ob sie den Mundschutz tatsächlich aus medizinischen Gründen tragen oder nicht. Eine Möglichkeit sei, ein ärztliches Attest von den Trägerinnen des Mundschutzes zu verlangen, sagte Torrente.

Dies sei allerdings vorerst nur eine Idee, die noch vom Regierungsrat geprüft werden müsse. Auch in Deutschland war über ein Verschleierungs-Verbot diskutiert worden. Im April hatte der Bundestag ein Teilverbot beschlossen, das vor allem Beamte betrifft.

Quelle: focus

Aug 17

25 Tunesier von Leipzig aus abgeschoben

Am Mittwoch startete vom Flughafen Leipzig/Halle aus ein Abschiebe-Flug nach Tunesien (Symbolbild)

Schkeuditz – Es soll ein Flug ohne Rückkehr sein: 25 Tunesier sind am Mittwochnachmittag vom Flughafen Leipzig/Halle aus per Charterflug abgeschoben worden.

Zwölf der 25 abgeschobenen Tunesier kamen aus Sachsen, elf von ihnen saßen zuvor in Haft. Dies teilte das sächsische Innenministerium mit.

Außerdem wurden fünf Tunesier aus Baden-Württemberg, vier aus Nordrhein-Westfalen, zwei aus Hamburg und je eine Person aus Hessen und Berlin in ihre nordafrikanische Heimat geflogen.

„Die Abschiebung ist ein klares Signal an Ausreisepflichtige und insbesondere diejenigen, die straffällig geworden sind“, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (53, CDU). „Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen.“

In Sachsen lebten laut Asylstatistik der Landesdirektion zuletzt 837 ausreisepflichtige Tunesier. Im Jahr 2017 wurden bislang 62 tunesische Staatsbürger aus Sachsen abgeschoben. Im gesamten vergangenen Jahr waren es nach Angaben des Innenministeriums 85.

Zuletzt war im Juni vom Flughafen Leipzig/Halle aus ein Sammelcharter mit abgelehnten Asylbewerbern nach Tunesien gestartet.

Quelle: Tag24

Aug 16

Wegen Widerstand und Krankheit: 387 Abschiebungen in letzter Minute gestoppt

Abgelehnte Asylbewerber steigen im Rahmen einer landesweiten Sammelabschiebung in ein Flugzeug (Archivfoto aus dem Februar 2015)
Foto: Patrick Seeger / dpa

Abschiebungen per Flugzeug müssen immer häufiger in letzter Minute abgebrochen werden, weil die Betroffenen Widerstand leisten oder plötzlich krank sind.

Im ersten Halbjahr 2017 wurden laut Innenministerium 387 Abschiebungen kurzfristig gestoppt. 71,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016 (226).

Gründe:

➜ In 186 Fällen (+ 53,7 Prozent) wehrten sich die Migranten heftig

➜ 61 (+ 110,3 Prozent) meldeten sich kurzfristig krank

➜ In 113 Fällen (+ 68,7 Prozent) weigerten sich Flugzeugbesatzungen, die Migranten in die Maschinen zu lassen

➜ 27 Personen (+ 200 Prozent) konnten nicht heimgeflogen werden, weil ihre Herkunftsländer plötzlich die Aufnahme verweigerten. (hoe)

Quelle: BILD

Aug 16

Asylbewerber: Zahl der Afghanen hat sich verfünffacht

2017 sind laut Angaben des Innenministeriums erst rund 1100 Afghanen über geförderte freiwillige Ausreisen oder Abschiebungen zurückgekehrt. Bei vielen abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan verfestigt sich der Aufenthalt.

Innerhalb von sechs Jahren hat sich die Zahl der Afghanen in Deutschland verfünffacht: auf eine Viertelmillion. Obwohl nur die Hälfte schutzberechtigt ist, bleiben fast alle da. Mit Folgen.

Im Zuge der Rekordzuwanderung sind mehr Afghanen nach Deutschland gekommen als je zuvor. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) der WELT mitteilte, kletterte die Zahl der hier lebenden Afghanen von rund 51.000 Ende 2010 auf 253.000 Ende 2016. Fast alle reisten als Schutzsuchende ein. In diesem Jahr kamen bis Ende Juli laut Bundesinnenministerium weitere 7368 asylsuchende Afghanen an.

Allerdings wurde in den vergangenen Jahren rund jeder zweite Asylantrag anerkannt, in diesem Jahr waren es laut BAMF bis Ende Juli 44,1 Prozent. Doch die meisten abgelehnten Afghanen bleiben im Land.

Über die geförderten freiwilligen Ausreisen kehrten im vergangenen Jahr nur 3300 Menschen in das Bürgerkriegsland zurück. In diesem Jahr ist der Trend, wie bei den freiwilligen Ausreisen insgesamt, deutlich rückläufig. Nach Aussage eines Ministeriumssprechers von Anfang August „liegen wir für 2017 aktuell bei etwas unter 800“ freiwilligen Ausreisen von Afghanen. Betrachtet man Zahlen zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus Afghanistan, sind die Zahlen noch geringer: Bis zur Jahresmitte wurden 261 und im Vorjahr 324 Abschiebungen vorgenommen.

Quelle: Infografik Die Welt

Lange wurden so gut wie keine Afghanen abgeschoben: Zwischen 2013 bis 2015 waren es jedes Jahr weniger als zehn. Obwohl das von religiösen und ethnischen Konflikten geschundene Afghanistan seit Jahren einer der Hauptherkunftsstaaten von unerlaubt Einreisenden in Deutschland ist, beschlossen die beiden Länder erst im Oktober 2016 eine bessere Kooperation bei Abschiebungen. Vor allem ging es dabei um Sammelrückführungen abgelehnter afghanischer Asylbewerber in gesonderten Flugzeugen. Doch das Volumen blieb klein: Bis April wurden in fünf Flügen 106 Afghanen abgeschoben.

Weiter begrenzt wurde die Abschiebung von Afghanen dann am Tag nach dem verheerenden Attentat auf die deutsche Botschaft in Kabul am 31. Mai: Abgeschoben werden werden seither nur noch Straftäter, terroristische Gefährder und solche Ausreisepflichtige, die sich hartnäckig weigern, bei ihrer Identitätsfeststellung mitzuhelfen. Selbstverständlich auch sie nur nach einer Einzelfallprüfung.

Diese Regelung gilt so lange, bis das Auswärtige Amt zu einer neuen Beurteilung der Sicherheitslage in Afghanistan gekommen ist. Einen Zwischenbericht gibt es bereits: Er bestätigt zwar die bestehende Regelung. Doch die Bundesregierung bezeichnet darin die Bedrohungslage für afghanischen Zivilisten auch in von Taliban beherrschten Gebieten als „niedrig“.

Auf Grundlage von UN-Erhebungen zieht der Bericht das Fazit, dass „sich die Bedrohungslage für Zivilisten seit Ende der ISAF-Mission nicht wesentlich verändert“ habe. Laut UN starben jedoch in der ersten Jahreshälfte 2017 bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Islamisten insgesamt 1662 Zivilisten – eine Zunahme gegenüber den Jahren davor.

Weil wegen dieser Bedrohungslage kaum Afghanen abgeschoben werden, verfestigt sich ihr Aufenthalt, wie es im Behördensprech heißt. Anders formuliert: Aus der unerlaubten Einreise wird trotz Ablehnung des Asylantrags eine erfolgreiche Einwanderung. Das Ausmaß dieser Aufenthaltsverfestigung zeigt die große Differenz zwischen der Anzahl abgelehnter Asylanträge von Afghanen und der ausreisepflichtigen Afghanen: Die Zahl der ausreisepflichtigen Afghanen ist seit Jahreswechsel von 11.887 bis Ende Juli zwar auf 15.112 gestiegen, wie das BAMF der WELT mitteilt. Im selben Zeitraum wurden allerdings deutlich mehr Asylanträge abgelehnt, insgesamt 43.244.

Eigentlich wird ein Ausländer zum Zeitpunkt der Ablehnung seines Asylantrags ausreisepflichtig. Aber der Vollzug der Ausreisepflicht, also die Rückführung, kann ausgesetzt werden. Der abgelehnte Asylbewerber erhält dann eine sogenannte Duldung, bleibt aber ausreisepflichtig. Diesen Status haben etwa drei von vier ausreisepflichtigen Afghanen.

Abgelehnt, geduldet – am Ende eingewandert

Wenn die deutschen Behörden feststellen, dass ein solcher abgelehnter, aber geduldeter Asylbewerber wegen der Sicherheitslage in seinem Heimatland auf längere Zeit nicht zurückgebracht werden kann, können sie ihm eine befristete Aufenthaltserlaubnis erteilen.

Damit hat der eigentlich abgelehnte Asylbewerber schon die wichtigste Hürde zur Einwanderung genommen: Er darf arbeiten und kann nach drei weiteren Jahren eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erhalten.

Solche Aufenthaltstitel sind auch für Härtefälle möglich und für abgelehnte Asylbewerber, die einen EU-Bürger heiraten oder mit einem solchen ein Kind haben.

Die besondere Situation in Afghanistan schlägt sich auch in den erteilten Schutztiteln nieder: 86.000 Asylentscheidungen gab es dieses Jahr bis Ende Juli über Anträge von Afghanen, 13.800 von ihnen erhielten Flüchtlingsschutz (inklusive Asyl) für individuell Verfolgte. 5200 erhielten den subsidiären Schutz für Bürgerkriegsflüchtlinge und 19.000 den vierten Schutztitel, das Abschiebungsverbot. Zum Vergleich: Unter all den Asylbewerbern aus anderen Ländern wurde das Abschiebungsverbot insgesamt nur 8000 mal vergeben.

Das BAMF erklärt dies damit, dass sich die Sicherheitslage in Afghanistan „von Provinz zu Provinz unterscheidet“ – im Gegensatz zu Ländern wie Syrien. Daher werde seltener der subsidiäre Schutz erteilt. Zudem seien unter den afghanischen Asylsuchenden vermehrt Familien mit Kindern. „Diese erhalten oftmals keinen subsidiären Schutz“, sondern ein Abschiebeverbot. „Dies ist der Fall, wenn zum Beispiel Erkrankungen vorliegen oder existenzielle Gefahren für Familien mit Kindern ohne unterstützendes Netzwerk bei Rückkehr bestehen.“

Quelle: Welt

Aug 16

Abschiebung in Nürnberg: „Afghane hat jahrelang getrickst, getäuscht und gelogen“

In Nürnberg hatte der Versuch einen 20-jährigen Afghanen abzuschieben zu Tumulten geführt. Die Abschiebehaft wurde danach abgelehnt. Der junge Mann soll dann mit einem Anschlag gedroht haben. Dafür hat er sich inzwischen entschuldigt

20-jähriger Afghane soll mit Anschlag gedroht haben

Wer ist der Afghane, der in Nürnberg abgeschoben werden sollte? Er soll mit einem Anschlag gedroht haben, Mitschüler verteidigten ihn. Bayerns Innenminister Herrmann erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den 20-Jährigen.

Nach Ansicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sollten Flüchtlinge bei einer Abschiebung möglichst nicht mehr direkt aus der Schule abgeholt werden.

„Solche Maßnahmen in einer Schule sind eine absolute Ausnahme und werden auch weiterhin eine absolute Ausnahme bleiben“, sagte Herrmann der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“.

Am Mittwoch hatten Polizisten versucht, den 20-jährigen afghanischen Flüchtling Asef N. aus einer Nürnberger Berufsschule zu holen, um ihn noch am selben Abend abzuschieben. Daraufhin hatte es Tumulte gegeben.

Herrmann gibt Afghanen Mitschuld

„Natürlich wollen wir alles dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt“, sagte Herrmann. Er fügte aber hinzu: „Wenn das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und das zuständige Verwaltungsgericht klar festgestellt haben: Er hat kein Aufenthaltsrecht in Deutschland, dann muss das auch entsprechend umgesetzt werden.“

Der CSU-Politiker sieht bei dem Betroffenen in Nürnberg allerdings auch eine Mitschuld für die Entwicklung. „Der junge Afghane hat über Jahre hinweg getrickst, getäuscht und gelogen“, sagte Herrmann.

„Er hat lange Zeit angegeben, keine Papiere zu haben, und zuletzt dann einen afghanischen Reisepass aus dem Jahr 2007 vorgezeigt.“

Auch habe er 7000 Dollar an Schleuser bezahlt und wolle jetzt einen Job, um das Geld zurückzahlen zu können. „Dieses typische Modell krimineller Schleuserorganisationen dürfen wir nicht auch noch fördern.“

Quelle: Welt

 

Aug 16

Umbau des Bonotel zur Flüchtlingsunterkunft abgeschlossen

Früher Edel-Herberge, heute Flüchtlingsunterkunft: Lobby und „Piano-Lounge“ des einstigen Bonotel. Foto: Michael Bause

Köln – Lange hat es gedauert, und um einige Millionen Euro teurer als ursprünglich geplant ist es auch geworden: Doch nun ist der Umbau des ehemaligen Bonotel an der Bonner Straße abgeschlossen, am Mittwoch sollen die ersten der maximal 150 Bewohner – ausschließlich alleinreisende Männer – einziehen.

Sie erwartet eine Flüchtlingsunterkunft mit Hotel-Ambiente: Die ehemalige Lobby der Luxusherberge, in der in den 80er und 90er Jahren so illustre Gäste wie Bud Spencer, Diego Maradona oder Larry Hagman abstiegen, ist nahezu unverändert – inklusive Wandgemälde und Marmorboden. Auch das Mobiliar in den 93 Einzel- und Doppelzimmern wurde weitgehend übernommen.

Die ehemaligen Hotelzimmer sind weitegehend unverändert geblieben, das Mobiliar, Teppiche und Tapeten wurden übernommen.

Die ehemaligen Hotelzimmer sind weitegehend unverändert geblieben, das Mobiliar, Teppiche und Tapeten wurden übernommen., Foto: Michael Bause

Doch hinter dem Tresen mit den Schlüsselfächern werden künftig Mitarbeiter des Betreibers DRK oder die Security der Adlerwache stehen. In der „Piano-Lounge“, von der noch ein geschwungener Schriftzug kündet, findet bald Sozialberatung an nüchternen Schreibtischen statt. Statt Restaurantbetrieb gibt es Gemeinschaftsverpflegung, und das Schwimmbad im Keller ist ebenso gesperrt wie die große Dachterrasse im siebten Stock.

Wohnungsamtsleiter Josef Ludwig.

Wohnungsamtsleiter Josef Ludwig.

Zur Vorstellung der Unterkunft am Montag hatte der für die Flüchtlingsunterbringung zuständige Wohnungsamtsleiter Josef Ludwig ein Stück Wasserrohr mitgebracht. Ein Anschauungsobjekt mit großer Symbolkraft, steht es doch für die zahlreichen Fehlschläge, die die Kosten für Ankauf und Umbau des Hotels explodieren ließen – auf letztendlich 9,2 Millionen Euro.

Neu gestaltet: der Essbereich.

Neu gestaltet: der Essbereich., Foto: Michael Bause

Im Juni 2014 hatte die Verwaltung das Gebäude im Zuge einer Zwangsversteigerung erstanden. Der Kaufpreis in Höhe von 5,8 Millionen Euro erschien der Stadt, die damals wegen des Flüchtlingszustroms unter erheblichem Druck stand, gerechtfertigt, zumal sie damit rechnete, die Unterkunft zeitnah fertigstellen zu können. Doch daraus wurde nichts. Erst machte der Pächter des Hotels ein Strich durch die Rechnung: In einem monatelangen Gerichtsverfahren erstritt er eine Ablösesumme von 700.000 Euro. Dann stellte sich heraus, dass der Brandschutz des 1984 erbauten Gebäudes nicht mehr den aktuellen Auflagen entsprach. Die Nachrüstung ließ die Sanierungskosten auf 1,2 Millionen Euro in die Höhe schießen und führte zu weiteren Verzögerungen.

Das Gebäude in Marienburg wurde in den 80er Jahren errichtet.

Das Gebäude in Marienburg wurde in den 80er Jahren errichtet., Foto: Michael Bause

Kurz vor der geplanten Inbetriebnahme im Mai 2016 schließlich sorgte ein Wasserrohrbruch für den nächsten Rückschlag. Bei der Reparatur wurde festgestellt, dass die Rohre mit einem sehr gesundheitsschädlichen Material abgedichtet worden waren. Für weitere 1,5 Millionen Euro mussten sämtliche Wasserleitungen ausgetauscht werden.

Ankauf des Hotels rechnet sich immer noch

„Wir haben viel Lehrgeld bezahlt“, sagte Amtsleiter Ludwig, der die Entscheidung zum Ankauf des Hotels am Montag dennoch erneut verteidigte. „Es war aus damaliger Sicht richtig, weil wir sehr viele Flüchtlinge in kurzer Zeit unterbringen mussten. Und wir würden heute wieder so entscheiden.“ Die Verwaltung hat eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorgelegt, derzufolge ein Kauf immer noch 6,5 Millionen Euro günstiger sei als die Anmietung eines fiktiven anderen Gebäudes über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Aug 16

13-Jährige missbraucht

Laut Polizei hatte ein 37-Jähriger mehrfach Sex mit einem Kind. Das Mädchen erhielt dafür kleine Geschenke.

Meißen. Zwei Monate lang hat ein 37-jähriger Pakistaner ein 13-jähriges Mädchen missbraucht. Demnach habe der Mann mehrfach ungeschützten Geschlechtsverkehr mit dem Kind gehabt. Das teilte die Polizeidirektion am Sonntag mit. „Dafür erhielt das Mädchen von ihm geringe Geldbeträge bzw. in einem Fall eine Kette als Belohnung“, heißt es in der Mitteilung der Polizeidirektion.

Die Fälle haben sich demnach von Anfang Juni bis Ende Juli zugetragen. Laut Polizei habe der Pakistaner gewusst, dass das Kind erst 13 Jahre alt ist. Dennoch sei der Mann „nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft“ auf freiem Fuß geblieben. Warum das so ist, wollte der Polizeiführer vom Dienst in der Leitstelle des Dresdner Führungs- und Lagezentrums auf SZ-Nachfrage nicht sagen. „Aus Opferschutzgründen gibt es keine weiteren Informationen.“

Weitere Auskünfte könne die Staatsanwaltschaft geben – allerdings erst am Montag. Allerdings drängen sich in dem Fall schon jetzt mehrere Fragen auf: Warum blieb der Tatverdächtige auf freiem Fuß? Ist der Mann Ersttäter oder schon polizeibekannt? Ist das Kind durch die Taten am Ende sogar schwanger geworden?

Sollte sich die Fälle wie geschildert bestätigen, droht dem Pakistaner eine längere Haftstrafe. Das Strafgesetzbuch sieht für den „schweren sexuellen Missbrauch von Kindern“ mindestens zwei Jahre Gefängnis vor. Als Höchststrafe sind dafür zehn Jahre Haft vorgesehen. Zum Vergleich: Im Mai hatte das Landgericht Görlitz einen 24-jährigen Pakistaner wegen des schweren sexuellen Missbrauchs eines achtjährigen Jungen zu 33 Monaten Haft verurteilt.

Quelle: SZ

Aug 15

Junge Frau im Zug sexuell belästigt

dpa/Ralf Hirschberger „Polizei“-Schild.

Eine 25-Jährige erstattete Anzeige bei der Polizei, weil sie am Freitagabend, etwa zwischen 19:00 und 19:45 Uhr, im Regionalexpress von Kassel in Richtung Hagen von einem Mann sexuell belästigt worden war.

Der bislang unbekannte Mann war vermutlich in Meschede oder Freienohl zugestiegen. Er setzte sich neben die junge Frau, fasste sie im weiteren Verlauf an die Brüste und in den Genitalbereich. Außerdem wollte er die Frau küssen. Der Mann soll etwa 25 Jahre alt gewesen sein, war dünn, hatte schwarze, volle Haare, trug eine helle Jeans, ein weißes Basecap mit bunter Aufschrift, einen langärmeligen, weißen Pullover mit einer dunkelgrauen Weste darüber und braune Sneakerschuhe. Er wurde als nordafrikanisch aussehend beschrieben. Hinweise nimmt die Polizei in Meschede unter Tel. 0291-90200 entgegen.

Quelle: Focus

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