Okt 20

Dicker Exhibitionist schockiert drei Frauen

Ein Mann entblößt sich in Mannheim vor drei Frauen. (Symbolbild)

Mannheim/Seckenheim – Am Mittwoch schockierte ein Exhibitionist drei Frauen in dem er sich vor ihren Augen entblößte.

Gegen Mittag standen die Frauen an der S-Bahn Haltestelle Seckenheim, als sie sahen, wie sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig ein Unbekannter aufhielt und vor ihren Augen selbst befriedigte.

Nach kurzer Zeit verließ der Mann den S-Bahnhof, stieg in einen schwarzen VW Golf (Ver-Modell) und fuhr Richtung Netto-Markt davon.

Die Polizei Mannheim sucht nach Zeugen und/oder weiteren Geschädigten bzw. Personen die Hinweise zur Identität des Gesuchten geben können. Diese sollen sich bitte unter 0621/174-4444 melden.

Er wird als 35-40 Jahre alt, 190 cm groß und mit sehr dickem Bauch beschrieben. Dabei hatte er dunkle etwas längerer Haare, war leicht gebräunt und sah südeuropäisch aus.

Weiter trug er Jeans und ein schwarzes T-Shirt mit weißer Aufschrift.

 

Quelle: Tag24

Okt 20

Grauenvolle Tat: Mann bedroht Frau mit Waffe und vergewaltigt sie

Am Mittwoch wurde gegen den jungen Mann Haftbefehl erlassen. (Symbolbild)

Friedland – Das Amtsgericht Neubrandenburg hat einen jungen Mann wegen Vergewaltigung im besonders schweren Fall Haftbefehl erlassen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch sagte, soll der aus Syrien stammende Mann am Montag in Friedland bei Neubrandenburg eine Bekannte in deren Wohnung bedroht und sexuell missbraucht haben.

Das Opfer – Anfang 20 – habe die Polizei alarmiert, die den Verdächtigen später festgenommen habe. Die Verletzungen der Frau seien medizinisch und ihre Angaben polizeilich überprüft worden. Daraus habe sich ein dringender Tatverdacht gegen den etwas älteren Verdächtigen ergeben.

Das Opfer sei bei dem Vorfall mit einer Waffe bedroht worden, weshalb zunächst wegen versuchten Totschlags ermittelt wurde, erklärte der Sprecher.

Nun werde dem Verdächtigen neben Vergewaltigung auch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Weitere Angaben seien mit Rücksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren derzeit nicht möglich.

Quelle: Tag24

Okt 20

Er hatte drei Identitäten: Polizei schnappt dreisten Seriendieb

Phänomen Diebstähle aus Fahrradkörben: Jetzt hat die Polizei in Mannheim offenbar einen Serientäter geschnappt. (Symbolbild)

Mannheim – Derzeit werden häufig Portemonnaies und Handtaschen aus Fahrradkörben gestohlen. Jetzt hat die Polizei einen jugendlichen Täter auf frischer Tat gefasst.

Gegen den 14 Jahre alten Marokkaner wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt nun im Jugendgefängnis. Nach Polizeiangaben soll der Jugendliche am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr im Quadrat Q1 versucht haben, einem 53-jährigen Radfahrer den Rucksack aus dem Fahrradkorb zu stehlen.

Zivilpolizisten, die zur Eindämmung dieses grassierenden Diebstahls-Phänomens vor Ort waren, beobachteten ihn dabei. Demnach näherte sich der 14-Jährige von hinten dem Fahrrad und griff in den Rucksack – da nahmen die Beamten ihn fest. Auch sein Fahrrad (möglicherweise gestohlen) wurde beschlagnahmt.

Bei seiner Festnahme setzte sich der Marokkaner zur Wehr, schlug und trat um sich. Dabei verletzte er einen Beamten leicht. Er soll bereits zuvor Diebstähle aus Fahrradkörben begangen und versucht zu haben, Kleidungsstücke und Waren aus Geschäften geklaut haben. Zudem soll er eine geringe Menge Betäubungsmittel besessen haben.

Der Jugendliche, von dem den Behörden drei weitere Identitäten vorliegen, wurde am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Weil Fluchtgefahr besteht und wegen des Verdachts mehrerer Diebstahlsdelikte sowie Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wurde Haftbefehl erlassen.

Quelle: Tag24

Okt 19

50 Beamte im Einsatz: Großfamilie in Dresden unter Protesten in das Kosovo abgeschoben

Die Landesdirektion Sachsen ordnet die Abschiebung von einer 37-jährigen Frau aus dem Kosovo mit ihren acht Kindern an. Rund 25 Personen versuchen dies in Dresden mit einer Blockade vergeblich zu verhindern.

Nach Protesten gegen die Abschiebung einer Großfamilie aus Dresden in das Kosovo hat die Polizei zwei Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gestellt. In der Nacht zum Donnerstag hatten rund 25 Personen versucht, durch Blockade der Hauszugänge die Abschiebung zu verhindern.

Nach Angaben der Polizei hatte ein Aufgebot von 50 Beamten sowie vier Wachpolizisten dies zunächst unterbunden. Eine anschließende Sitzblockade vor den Fahrzeugen wurde von den Polizisten aufgelöst.

Die Abschiebung der 37-jährigen Frau aus dem Kosovo mit ihren acht Kindern im Alter zwischen zwei und 17 Jahren erfolgte auf Anordnung der Landesdirektion Sachsen. Nachdem ein Asylantrag abgelehnt worden sei, habe die Familie die Chance zur freiwilligen Ausreise nicht wahrgenommen, sagte ein Sprecher der Landesdirektion. Daher sei daraufhin die Abschiebung angeordnet worden.

Nach Angaben der Polizei ist die Familie von Dresden zum Flughafen nach Frankfurt/Main gefahren worden. Von dort sollte sie gegen 14 Uhr abgeflogen sein.

Quelle: welt

Okt 19

Vergewaltigung von Camperin: Das Schicksal von Maria L. vor Augen

„Come out, bitch. I wanna fuck with you!“: Mit diesen Worten zwang der Vergewaltiger eine Studentin, aus ihrem Zelt zu kommen. Vor Gericht zeigte der Angeklagte bis zuletzt keine Reue. Im Gegenteil.

Am Donnerstagmittag kommt es für Eric X. im Landgericht Bonn, wie es sich schon seit einiger Zeit in der Hauptverhandlung abzeichnete: Der 31 Jahre alte Asylbewerber aus Ghana wird wegen schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit besonders schwerer räuberischer Erpressung zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Gründe für eine substantielle Strafmilderung kann das Gericht nicht erkennen – auch, weil X., der im Verfahren immer wieder durch aufbrausendes, aggressives Verhalten aufgefallen war, keinerlei Reue zeigte. Im Gegenteil: Der Ghanaer leugnete seine brutale Tat trotz erdrückender Beweise bis zum Schluss und beleidigte sein Opfer.

In der Nacht zum 2. April schnitt X. gegen 0.15 Uhr mit einer Astsäge, die er kurz zuvor gestohlen hatte, in der Bonner Siegaue ein Zelt auf und bedrohte ein darin übernachtendes junges Paar, eine 23 Jahre alte Studentin und ihren drei Jahre älteren Freund aus Freiburg. Vergeblich hofften die beiden, Eric X. werde sie nur ausrauben. Doch der Angreifer gab sich nicht mit ihrer Lautsprecherbox und etwas Bargeld zufrieden. Mit den Worten „Come out, bitch. I wanna fuck with you!“ forderte er die Studentin auf, aus dem Zelt zu kommen. In Todesangst berieten sich die beiden jungen Leute. Inständig bat die Studentin ihren Freund, im Zelt zu bleiben und keine Gegenwehr zu leisten. Sie gehe raus, um sich und ihn zu beschützen. Dann wurde die junge Frau zehn Meter vom Zelt von X. vergewaltigt. Wie die Camperin später bei der Polizei zu Protokoll gab, hatte sie das Schicksal von Maria L. vor Augen, die im Oktober 2016 in Freiburg von einem Asylbewerber bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, vergewaltigt und schließlich in den Fluss Dreisam gelegt worden war, wo sie ertrank.

Während er seine Freundin wimmern hörte, versuchte der junge Mann per Handy die Polizei zu alarmieren. Es ist ein unfassbarer Teilaspekt dieses erschütternden Falls, dass dem jungen Mann das beinahe nicht gelungen wäre. Denn die diensthabende Polizistin in der Notrufstelle schien den Schilderungen des Anrufers zunächst nicht recht zu glauben. Im Laufe des Notrufs, dessen Mitschnitt im Verfahren abspielt wurde, fragte die Beamtin den jungen Mann gar einmal, ob er sie „verarschen“ wolle. Auf die Spur von Eric X., der erst Anfang 2017 über Libyen und Italien nach Deutschland gekommen war, kamen die Ermittler dann wenige Tage später anhand der Aussagen mehrerer Zeugen, denen X. in den Stunden vor der Tat in der Siegaue negativ aufgefallen war.

Die Studentin und ihr 26 Jahre alter Freund hätten Anfang April eine Horrornacht erlebt, unter deren Folgen sie noch heute litten, sagt der vorsitzende Richter am Donnerstag in seiner Urteilsbegründung. Eine zusätzliche Belastung sei für die beiden gewesen, im Prozess aussagen zu müssen, weil X. alles abstritt.

Für das Gericht besteht kein Zweifel, dass Eric X. der Täter ist. Mehrere Zeugen identifizierten ihn im Prozess. Ein Analyse ergab, dass die DNA in der Speichelprobe des Angeklagten mit der des Spermas übereinstimmt, das im Intimbereich des Opfers gefunden wurde. Doch auch dieses Ermittlungsergebnis zog X. in Zweifel, beleidigte die LKA-Gutachterin und verhöhnte sein Opfer. „Wenn das Gericht sagt, die DNA passt, dann muss ich das Mädchen eine Prostituierte nennen“, sagte er. Ein psychiatrischer Gutachter bescheinigte dem abgelehnten Asylbewerber, voll schuldfähig und hoch gefährlich zu sein. Bei Tätern wie ihm, die so hartnäckig die Wirklichkeit leugneten, müsse man mit einer sehr hohen Rückfallwahrscheinlichkeit rechnen.

Quelle: faz

Brutaler Säge- Vergewaltiger gefasst: Der Freund sah zu ohne zu verteidigen | die Hintergünde

Ekelhaft! Schwarzafrikaner vergewaltigt Frau vor den Augen ihres Partners auf Zeltplatz

Okt 19

Hartnäckiger Verfolger in Neidenstein

Eine Frau setzte sich in Neidenstein gegen einen Verfolger zur Wehr. (Symbolbild)

Neidenstein/Stuttgart – Ein Mann verfolgt am Dienstagabend penetrant eine junge Frau fast bis an die Haustür, doch sie weiß sich zur Wehr zu setzen.

Die 20-Jährige hatte den unbekannten Mann bereits am Bahnhof in Heidelberg bemerkt, weil sie sich schon am Gleis die ganze Zeit von ihm angestarrt fühlte.

Wie sie der Polizei Mannheim später berichtete, stiegen sowohl sie als auch der Mann in die S-Bahn Richtung Eppingen. Auch hier suchte er bereits die Nähe der Frau und setzte sich eine Reihe neben sie.

Beim zweiten Umstieg, diesmal am Bahnhof Meckesheim die S-5 Richtung Eschelbronn, folgte er ihr weiter und stieg ebenfalls um kurz nach 21 Uhr in Eschelbronn aus.

Dort sprach der junge Mann die Frau direkt an und macht ihr viele Komplimente. Die junge Frau wehrte diese vehement ab. Doch er ließ nicht von ihr ab, folgte ihr noch weiter.

Weil sie nicht wollte, dass der Verfolger weiß wo sie wohnt, schlug sie den Weg zur Wohnung einer Freundin ein.

Der Verfolger, nach wie vor Komplimente machend, blieb ihr dicht auf den Fersen. Er wurde aufdringlicher und als seine Komplimente keinen Erfolg zeigten, versuchte er die Frau an der Ecke Eschelbronner Straße/Burgweg festzuhalten und zu küssen. Die Bedrängte stieß ihren Nachläufer weg und floh zu ihrer Freundin, von dort informierte sie die Polizei.

Nun bittet die Polizei um Mithilfe.

Den Unbekannten beschreibt sie wie folgt:

der junge Mann ist circa 20-25 Jahre alt, ungefähr 160-165 groß, trug eine schwarze Lederjacke und eine dunkle Mütze. Nach seinen eigenen Angaben soll er Albaner aus Eschelbronn sein.

Die Kriminalpolizei Heidelberg ermittelt und bittet Zeugen die etwas bemerkt oder Hinweise den Mann betreffend haben, sich unter der 0621/174-4444 zu melden.

Quelle: Tag24

Okt 19

Sie stiegen zu ihr ins Taxi: „Ich wurde von drei Männern vergewaltigt“

Die Frau behauptet, die Männer seien zu ihr ins Taxi gestiegen und hätten sie später vergewaltigt.

Wien – Der Heimweg wurde für eine 23-jährige Frau aus Wien zum absoluten Alptraum. In einer Bar lernte sie einen 18-Jährigen kennen, hatte jedoch kein Interesse, ihn mit nach Hause zu nehmen. Dann eskalierte die Situation.

Wie lokale Medien berichten, setzte sich die Slowakin gegen 2 Uhr Morgens (13.Oktober) in ein Taxi, sagte dem Fahrer die Adresse. Doch bevor dieser in Richtung Brigittenau losfuhr, bekam er weitere Fahrgäste.

Der 18-Jährige Kongolese sowie zwei seiner Landsmänner quetschten sich noch mit ins Auto.

Sie fuhren mit zur Wohnung der jungen Frau. Dort sollen alle sie vergewaltigt haben, behauptet die 23-Jährige. Außerdem fehlte nach dem Verschwinden der mutmaßlichen Sextäter Bargeld aus der Handtasche des Opfers.

Wie Polizeisprecher Patrick Maierhofer bestätigt, erstattete die Frau am Sonntag Anzeige. Als die Beamten den 18-Jährigen am Montag festnahmen, bestritt der die Tat, sprach von einvernehmlichem Geschlechtsverkehr. Das behaupten auch seine Freunde, die am Mittwoch gefasst wurden.

Was wirklich geschah, muss nun die Polizei klären.

Quelle: Tag24

Okt 19

Tragödie im Flüchtlingsheim: Mann sticht auf seine 21-jährige Ehefrau ein!

Der Flüchtige versuchte zu trampen, um zu entkommen (Symbolbild).

Idstein – Bei einer Messerattacke hat ein Mann seine Frau in Idstein schwer verletzt.

Wie es zu der Tat in einem von Flüchtlingen bewohnten Haus kam, war zunächst unklar, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Nachbarn hätten am Mittwochabend die Polizei alarmiert, die Beamten fanden die schwer verletzte 21-Jährige in der Wohnung des Ehepaars. Die drei gemeinsamen Kinder blieben unverletzt.

Den flüchtigen Täter aus Afghanistan stellten die Beamten in der Nähe des Niedernhausener Bahnhofs. Der Mann habe versucht, Fahrzeuge anzuhalten und einzusteigen.

Zuvor habe er einen Zugführer mit dem Messer bedroht. Gegen seine Verhaftung wehrte sich der 22-Jährige. Er sollte am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung gegen ihn.

Quelle: Tag24

Okt 19

Fußwaschungen, Salafisten und Burkas – dieser deutschen Uni reicht’s

Blick in den „Raum der Stille“ auf dem Campus der Universität Hamburg.

Hamburg – In einem „Raum der Stille“ können Studenten an der Uni Hamburg ihren Glauben ausüben. Dies reichte aber nicht allen.

Forderungen, Seminare nach Gebetszeiten auszurichten, standen etwa im Raum. Oder: Dürfen Studentinnen in den Prüfungen verschleiert sein? Darf in einem Seminarraum laut gebetet werden?

Für die Uni-Leitung Grund genug, entscheidende Fragen der Religionsausübung zu klären.

Deshalb regelt die Uni Hamburg seit Mittwoch als bundesweit erste Hochschule in einem Verhaltenskodex, wie Studenten im Wissenschaftsbetrieb ihren Glauben leben und ausüben können.

Handlungsbedarf bestand, weil es zuletzt immer wieder Konflikte gegeben habe. Etwa durch organisierte Freitagsgebete eines salafistischen Predigers in einem Uni-Institut.

Außerdem wollten gläubige junge Männer muslimische Studentinnen dazu bringen, Kopftuch zu tragen.

Ein anderes Mal ist ein junger Mann wiederholt mit lauten „Jesus“-Rufen aufgefallen.

Vollverschleierung ist weiterhin erlaubt - allerdings nicht bei Prüfungen.
Vollverschleierung ist weiterhin erlaubt – allerdings nicht bei Prüfungen.

Der Kodex soll das respektvolle und friedliche Miteinander bei der Ausübung verschiedener Glaubensüberzeugungen regeln.

Der zehn-Punkte-Kodex umfasst etwa, dass keine Form der Diskriminierung geduldet wird.

Weiter wird klargestellt, dass Studenten religiöse Symbole wie das Kreuz oder den Davidstern verwenden und Kopfbedeckungen tragen können.

Rituelle Handlungen sind indes nur so lange zulässig, wie sie nicht von anderen als aufgedrängt empfunden werden. So sind zum Beispiel rituelle Fußwaschungen in sanitären Anlagen verboten.

Zur Frage der Vollverschleierung muslimischer Frauen wurde festgelegt, dass das ausdrücklich zugelassen wird, allerdings mit Einschränkungen.

Demnach ist etwa bei Prüfungen zur Feststellung der Identität keine Vollverschleierung gestattet.

Der Forderung einiger Studenten, die Vorlesungen nach den Gebetszeiten der Muslime auszurichten, erteilte die Kommission hingegen eine klare Absage.

 

Quelle: Tag24

Okt 18

Ich verstehe, warum die Deutschen Angst vor Ausländern haben

Moderatorin Bettina Böttinger kann zuerst nicht fassen, dass der Mann freiwillig nach Dresden gezogen ist.

Köln/Dresden – Im Netz schlägt gerade ein Video hohe Wellen. Darin erklärt ein Dresdner Student mit pakistanischen Wurzeln, dass es kein Wunder sei, dass so viele Deutsche Angst vor Ausländern hätten. Schuld sei vor allem das lasche Vorgehen des Staates gegen ausländische Straftäter.

Das Video ist schon aus dem vergangenen Jahr und ein Teil der WDR-Talkshow „Ihre Meinung“, die Ende November 2016 ausgestrahlt wurde.

Moderatorin Bettina Böttinger (61) hatte ca. 100 Zuschauer eingeladen und fragte in die Runde, ob nach all den Vorfällen (u.a. die Kölner Sexangriffe in der Silvesternacht 2015/2016) Flüchtlinge in Deutschland überhaupt noch willkommen seien.

Es gibt zwei Gründe, warum das Video aktuell noch einmal so massiv geteilt und diskutiert wird:

1. Das „Fremdenfeindliche Dresden“

Die Moderatorin geht während der Sendung spontan auf den Studiogast zu, weil er so aussehe, „als ob er Migrationshintergrund habe“ und fragt, wer er sei. Dieser stellt sich daraufhin als Feroz Khan aus Dresden vor.

Daraufhin bricht die Moderatorin in Gelächter aus und sagt: „Sie sind dunkelhäutig und sind nach Dresden gezogen… Ohne jeden Vorurteil schüren zu wollen, aber ich wundere mich trotzdem darüber, weil man ja von Pegida hört, von einer gewissen Stimmung in der Stadt…“

Kurz: Der Ruf Dresdens sei am Boden, wie könne man allen Ernstes als farbiger Mensch da noch nach Sachsen ziehen?

Der Student, der gebürtig aus Frankfurt kommt, reagiert entspannt und sagt: „Ich habe mich explizit für Dresden entschieden, weil mich die Mentalität der Menschen dort interessiert. Ich wollte verstehen, warum die Menschen dort so sind…“

Publikum und Moderatorin hören aufmerksam zu.
Publikum und Moderatorin hören aufmerksam zu.

2. Die Angst vor Ausländern

Und noch in der Antwort leitet Feroz Khan seine durchdachte Argumentation ein. Demnach kann er die Menschen allgemein in Deutschland und in Dresden im Speziellen gut verstehen. Er sagt: „Ich kann ihnen keinen Vorwurf im Alltag machen, dass sie mir vermeintlich Ablehnung entgegenbringen. Denn Beweggrund für dieses Verhalten ist oftmals Angst. Und für Angst muss sich ein Mensch nicht rechtfertigen.“

Es sei kein Wunder, dass es zu dieser Angst der Deutschen komme, so Khan, wenn der Staat derart nachsichtig mit Straftätern umgehe. Speziell die Gerichte würden zu lasch agieren!

„Die davonkommenden Täter mischen sich wieder unters Volk“, so Khan weiter. „Und aus Konsequenz daraus ist es nur völlig logisch und menschlich absolut nachvollziehbar, dass sich in der Gesellschaft eine Angst und ein Unmut gegenüber arabischen Migranten breitmacht. Weil man sich nicht darauf verlassen kann, dass unsere Judikative diese eben genannten Straftäter konsequent und ausnahmslos hart bestraft, inhaftiert und/oder des Landes verweist.“

Eine Aussage, die ihm im Studio viel Applaus einbrachte. Und auch bei Facebook ist die Zustimmung aktuell groß…

Quelle: Tag24

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